| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Pfalz-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Waldsee | |
| Höhe: | 99 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,93 km² | |
| Einwohner: | 5330 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 412 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67165 (alt: 6701) | |
| Vorwahl: | 06236 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RP (bis 31. Aug. 2005: LU) | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 38 026 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Ludwigstraße 99 67165 Waldsee |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Otto Reiland | |
| Lage der Gemeinde Waldsee im Landkreis Rhein-Pfalz-Kreis | ||
Waldsee ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie ist Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde.
Inhaltsverzeichnis |
Waldsee liegt in der nördlichen Oberrheinebene. Der Ort liegt an der Rheinhochuferkante, die die Rheinniederung von der westlich gelegenen Flachlandzone trennt. An diese Flachlandzone schließt sich im Westen eine um einige Meter höher gelegene Sand- bzw. Dünenzone an.
Waldsee wurde wahrscheinlich im 6./7. Jahrhundert von den Franken gegründet und erstmals um 800 als „Walahesheim“ erwähnt. Die heutige Form des Ortsnamens entstand im 19. Jahrhundert aus dem vorher üblichen Namen „Waltzheim“ durch die in der umgangssprachlichen Bezeichnung auftretende Abschwächung der Endung -heim zu -em bzw. -e.
Waldsee gehörte als Ort im Speyergau zum Bistum Speyer, dessen Gerichtsbarkeit 974 durch Kaiser Otto II. an die Bischöfe von Speyer übertragen wurde. Von 1065 bis zur französischen Besetzung 1797 war Waldsee dem fürstbischöflichen Hochstift Speyer unterstellt.
Nach dem Abzug der Franzosen gehörte Waldsee zum Bezirksamt Speyer im „Bayerischen Rheinkreis“, nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst zum Landkreis Speyer, der 1969 dem Landkreis Ludwigshafen zugeschlagen wurde.
In der Zeit des Nationalsozialismus trafen sich Angehörige der Widerstandsgruppe Speyer-Kameradschaft in der Waldseer Gaststätte „Zur Pfalz“ mit „Ostarbeiterinnen“ und Polen aus der Region um auch politische Informationen weiter zu gegeben.[1]
Der „Uzname“ (Spitzname) für die Einwohner Waldsees ist „Hammel“. Er geht zurück auf ein Missgeschick eines Schäfers. Er führte eine Herde aus Schafen mehrerer Waldseer Bauern über einen zugefrorenen See. Das Eis hielt jedoch nicht und ein Großteil der Herde ertrank. Diese Begebenheit ist im „Hammelbrunnen“ auf dem Schwanenplatz dargestellt. Deshalb wird seit einigen Jahren das "Hammelfest" in Waldsee gefeiert.
2007 waren 55,5 Prozent der Einwohner katholisch und 22 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[2]
Das mittelalterliche Dorfzentrum war auf der rheinabgewandten Westseite, die nicht durch die Hochuferkante geschützt war, von einem Graben umgeben, der noch auf einem um 1770 entstandenen Ortsplan sichtbar ist. Um 1600 umfasste der Ort 32 Gehöfte, was einer Bevölkerung von 120 bis 130 Einwohnern entspricht, 1798 waren es 665 Einwohner. Bis 1820 erfolgte keine Vergrößerung der bebauten Fläche, lediglich der Graben wurde zwischenzeitlich eingeebnet. Ab etwa 1830 setzte ein rasches Wachstum der Bevölkerung des Dorfes ein, was mit einer Ausdehnung in der Fläche einherging. Die Ausdehnung erfolgte wegen der Überschwemmungsgefahr in der Rheinniederung fast ausschließlich in westlicher Richtung. Hatte der Ort 1802 noch 528 Einwohner, waren es 1911 2290 und 1960 4138 Einwohner.
Gemeinderat nach der Wahl am 13. Juni 2004:
Die Blasonierung des Wappens lautet: In Grün zwei gekreuzte goldene Ackerreuten mit silbernen Eisen, oben bewinkelt von einem schwebenden silbernen griechischen Kreuz.
Es wurde 1927 vom bayerischen Staatsministerium des Innern genehmigt und geht zurück auf ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1521.[3]
Waldsee pflegt seit 1974 zu Ruffec in der Charente in Frankreich partnerschaftliche Beziehungen.
Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage hat ihren Sitz in Waldsee. Das Hotelgewerbe ist mit dem Hotel und Restaurant Oberst vertreten.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."