| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Tirschenreuth | |
| Höhe: | 477 m ü. NN | |
| Fläche: | 66,54 km² | |
| Einwohner: | 7332 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 110 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 95652 | |
| Vorwahl: | 09632 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TIR | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 77 158 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Basilikaplatz 3 95652 Waldsassen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Bernd Sommer (CSU) | |
Waldsassen ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth und kulturelles Zentrum des Oberpfälzer Stiftlands.
Inhaltsverzeichnis |
Die tschechische Stadt Cheb (Eger) ist nur zehn Kilometer von Waldsassen entfernt und über den Grenzübergang Hundsbach-Svatý Kříž (Heiligkreuz) zu erreichen.
In die Stadt Waldsassen wurden eingemeindet:
Die Anfänge Waldsassens gehen zurück bis vor das Jahr 1133. Am 1. Oktober holte Markgraf Diepold III. von Vohburg-Cham, Mönche aus Volkenroda in Thüringen hierher, um ein Kloster zu gründen, vermutlich ausgehend von einer bereits bestehenden Eremiten-Kommunität um einen sonst nicht belegten Gerwig von Volmarstein. Waldsassen entwickelte sich in den nachfolgenden Jahrhunderten zu einem der bedeutendsten Zisterzienserklöster Bayerns. Ab 1214 Reichsabtei, geriet das Kloster im Spätmittelalter unter pfälzische Herrschaft, nachdem es 1465 Pfalzgraf Otto II. (Pfalz-Mosbach-Neumarkt) zum Vogt gewählt hatte. 1571 wurde das Kloster vom pfälzischen Kurfürsten im Zuge der Reformation aufgehoben. Lange Zeit hatten die Klostergebäude die einzige Ansiedlung dargestellt. Erst um das 17. Jahrhundert herum entstanden außerhalb des Klosters die ersten Häuserzeilen, errichtet in Form einer „Rasterstadt“ durch zugewanderte kalvinistische Tuchmacherfamilien. Infolge der Rekatholisierung ab 1621 kamen 1661 erneut Zisterzienser (aus Fürstenfeld) nach Waldsassen. 1690 wurde das Kloster wieder zur Abtei erhoben, 1803 jedoch im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses erneut säkularisiert. 1895 wurde die Eisenbahnlinie Wiesau-Eger eröffnet. Für Waldsassen bedeutete dies einen industriellen Aufschwung. 1896 wurden dem Markt Waldsassen von Prinzregent Luitpold die Stadtrechte verliehen. Die Einwohnerzahl war inzwischen fast auf rund 4000 angewachsen. 30 Jahre zuvor hatte man die erste Porzellanfabrik gegründet, der in den darauffolgenden Jahren eine Klinkerfabrik, ein Ziegelwerk und die erste Glashütte folgten. Einen starken Bevölkerungszuwachs erlebte Waldsassen nach 1945, als viele Heimatvertriebene hier ein neues Zuhause fanden. Die Bevölkerungszahl stieg sprunghaft von 5300 auf 7800. In den darauffolgenden Jahrzehnten entstanden neue Stadtteile, die das Stadtbild beträchtlich veränderten.
Der Stadtrat besteht aus 20 Mitgliedern:
Waldsassen hat sich auch überregional einen Namen als Veranstaltungsort klassischer Konzerte gemacht. In der Basilika konzertierten bereits bedeutende Orchester (beispielsweise die Bamberger Symphoniker) und Dirigenten (beispielsweise Leonard Bernstein, Colin Davis). Darüber hinaus finden, von der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen veranstaltet, jährlich wiederkehrende Musikseminare statt, von denen die Internationale Orgelakademie und die Internationale Singwoche im Sommer als die bedeutendsten zu nennen sind.
An das Kloster angeschlossen ist der Naturerlebnisgarten, der von der „Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen“ betrieben wird. Der Klostergarten war eine Außenstelle der Grenzüberschreitenden Gartenschau 2006 Marktredwitz/Eger.
Die Industrie Waldsassens hat einige Raritäten aufzuweisen. So stellt die Waldsassener Glashütte Lamberts unter anderem Echt-Antik-Glas für Kirchenfensterverglasungen her.
Einzigartig war auch die Holzperlenherstellung der Firma Stilp, die seit 1912 ansässig war. Der Betrieb, der in den 1990er Jahren die Produktion einstellte, fertigte bis zu 90 verschiedene Perlensorten, die mit einer von der Firma entwickelten speziellen Technik und Farbe lackiert wurden.
Ein trauriges Kapitel der Industriegeschichte ist der Niedergang der Porzellanindustrie in der Stadt. Während in den 1960er Jahren des vorigen Jahrhunderts noch zwei Porzellanfabriken das „Weiße Gold“ herstellten, ist dieser Industriezweig mittlerweile ganz aus Waldsassen verschwunden.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."