| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Emmendingen | |
| Höhe: | 274 m ü. NN | |
| Fläche: | 48,47 km² | |
| Einwohner: | 20.642 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 426 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79183 | |
| Vorwahl: | 07681 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EM | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 16 056 | |
| Stadtgliederung: | 5 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 1–5 79183 Waldkirch |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Richard Leibinger (SPD) | |
| Lage der Stadt im Landkreis Emmendingen | ||
Waldkirch ist eine Stadt im Breisgau in Baden-Württemberg, sie liegt etwa 10 km östlich von Emmendingen und etwa 16 km nordöstlich von Freiburg im Breisgau.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt an der Elz, im südwestlichen Teil des Schwarzwaldes. Die Nachbargemeinden im Elztal taleinwärts sind Gutach im Breisgau, Winden im Elztal und Elzach. Talauswärts grenzt Waldkirch an Denzlingen und Sexau. Waldkirch liegt direkt am Fuße des 1242 Meter hohen Kandels.
Zur Stadt Waldkirch gehören die Stadtteile Buchholz, Kollnau, Siensbach, einschl. Siensbacher Weg, Suggental und Waldkirch. Die räumlichen Grenzen der Stadtteile sind identisch mit den Grenzen der ehemaligen Gemeinde gleichen Namens. Mit Ausnahme des Stadtteils Waldkirch erfolgt die offizielle Benennung der Stadtteile durch vorangestellten Namen der Stadt und mit Bindestrich verbunden nachgestellt der Namen des jeweiligen Stadtteils. In den Stadtteilen Buchholz, Kollnau, Siensbach, einschl. Siensbacher Weg und Suggental sind Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender eingerichtet. In den Ortschaften befinden sich jeweils Verwaltungsstellen mit der Bezeichnung „Stadt Waldkirch - Ortsverwaltung...“.[2]
Zum Stadtteil Buchholz gehören das Dorf Buchholz und der Weiler Batzenhäusle. Zum Stadtteil Kollnau gehören das Dorf Kollnau und die Höfe Harnischwald, Kohlenbach und Übental. Zum Stadtteil Siensbach, einschl. Siensbacher Weg gehören die Weiler Obertal (Dobel), Untertal und Zinken, die Höfe Biehl und Mühletal und die Wohnplätze Beim Rechen und Eichbühl. Zum Stadtteil Waldkirch gehören die Stadt Waldkirch, der Weiler Heimeck, die Höfe Dettenbach, Eschbach, Petershöfe und Wegelbach und die Wohnplätze Altersbach, Forstsiedlung und Kandelrasthaus. Im Stadtteil Waldkirch lagen die in Waldkirch aufgegangenen Ortschaft Stahlhof, die bis 1936 mit den Ortsteilen Dettenbach, Heimeck, Petershöfe und Wegelbach eine eigene Gemarkung bildete und die abgegangene Burgen Kastelburg, Kyffelburg und Schwarzenburg, das abgegangene Wasserschloss Küchlinsburg sowie die abgegangene Ortschaft Weiler.[3]
Die ältesten Quellen Waldkirchs beziehen sich auf die Gründung des Frauenklosters St. Margarethen durch den schwäbischen Herzog Burchard II. im Jahr 918. Die Ansiedlung stand später unter dem Schutz der Schwarzenberger, die die Kastelburg und Schwarzenburg erbauten sowie die Ansiedlung im 13. Jahrhundert mit einer Stadtmauer befestigten.
Am 8. August 1300 erhielt Waldkirch von den Schwarzenberger Vögten das Stadtrecht verliehen. Nach dem Aussterben der Schwarzenberger fiel Waldkirch an Baden-Hachberg und wurde 1577 an Erzherzog Ferdinand von Österreich verkauft. Bis 1805 war Waldkirch vorderösterreichische Amtstadt. Dann fiel es an das Großherzogtum Baden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, den die Stadt unbeschädigt überstand, war Waldkirch Teil des Bundeslandes (Süd-)Baden und gelangte 1952 zu Baden-Württemberg.
Am 5. Dezember 2004 erschütterte ein Erdbeben mit Epizentrum in der Gemarkung Waldkirch den gesamten südwestdeutschen Raum. Trotz einer Stärke von 5,4 auf der Richterskala kam es nur zu kleineren Sachschäden.
siehe auch Burg Waldkirch
Bis zur Gemeinderatswahl 2004 galt die Unechte Teilortswahl, das Gemeindegebiet war entsprechend in Wohnbezirke gegliedert.
Am 11. März 2007 wurde Richard Leibinger für eine weitere Amtszeit von acht Jahren wiedergewählt. Die Entscheidung zwischen ihm und seinem Herausforderer Meinrad Bumiller fiel äußerst knapp aus.
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| CDU | 39,8 % | −1,9 | 12 Sitze | −1 |
| SPD | 27,0 % | −1,3 | 8 Sitze | −1 |
| FWG | 19,4 % | +1,3 | 5 Sitze | ±0 |
| DOL¹ | 12,7 % | +0,8 | 3 Sitze | ±0 |
| FDP | 1,0 % | +1,0 | 0 Sitze | ±0 |
¹ Die Offene Liste
Das Wappen von Waldkirch ist ein sprechendes Wappen. Es zeigt in Blau einen schwarzen Sechsberg, auf dem in Silber eine Kirche mit rotem Dach und goldenem Kreuz steht. Umrahmt wird diese Anordnung auf der rechten Flanke von einem silbernen Lindenzweig und auf der linken Flanke von einem silbernen Eichenzweig.
Die Kirche zwischen dem Linden- und Eichenzweig versinnbildlicht den Stadtnamen. Der Sechsberg stammt aus dem Wappen der Herren von Schwarzenberg. Das Wappen basiert auf dem ältesten bekannten Siegel aus dem 13. Jahrhundert. Das Wappen wurde der Stadt am 5. Mai 1976 verliehen.
Zwischen 1634 und 1976 verwendete die Stadt ein Wappen ohne den Sechsberg. Von Blau und Grün geteilt, auf der Hauptstelle eine Doppelturmkirche, rechts und links gesäumt von zwei silbernen Bäumen. Im Schildfuß sind drei weitere silberne Bäume dargestellt.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2009 wird Waldkirch zur Großen Kreisstadt erhoben. Dieser Status wird unter anderem die Ansiedlung neuer kommunaler Einrichtungen nach sich ziehen. [4]
Waldkirch besitzt ein lange industrielle und handwerkliche Vergangenheit. Die Tradition des Drehorgel- und Musikautomatenbaus reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Während der industriellen Revolution war Waldkirch – wie das gesamte Elztal – ein bekannter Standort für die Textilindustrie. Von dieser ist heute allerdings kaum noch etwas übrig geblieben. Stark gewachsen ist dagegen nach dem Zweiten Weltkrieg die optische und elektrotechnische Industrie sowie die Papierverarbeitung.
Im Ortsteil Buchholz wird seit 1877 erfolgreich Wein angebaut, Buchholz ist ebenso für den Anbau von Obst und Beerenfrüchten überregional bekannt. Im Ortsteil Suggental waren im Mittelalter mehrere Silberbergwerke in Betrieb (Silberbergwerk Suggental). Teile der Gruben wurden durch die Bergbauforschungsgruppe Suggental wieder freigelegt und können nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden.
Auch der Fremdenverkehr ist ein relevanter Wirtschaftszweig.
Waldkirch liegt an der B 294 (Bretten–Freiburg im Breisgau). Mit der Bahn ist die Stadt über die von der Breisgau-S-Bahn bediente Elztalbahn (Freiburg im Breisgau–Elzach) zu erreichen. Der nächste Haltepunkt des Fernverkehrs ist Freiburg im Breisgau. Waldkirch gehört dem Regio-Verkehrsverbund Freiburg an. Die nächsten internationalen Flughäfen sind Basel, Stuttgart und Straßburg.
Einige Waldkircher Firmen sind weit über den lokalen und regionalen Rahmen hinaus bekannt, einige sind weltweit tätig oder sogar Weltmarktführer auf ihrem Gebiet.
Mack Rides ist ein seit 1780 in Waldkirch bestehende Familienunternehmen, das heute einer der führenden Hersteller von Freizeitparkattraktionen ist.
Die in Waldkirch ansässige SICK AG stellt Sensorik und optische Geräte für die Industrie her und beschäftigt weltweit rund 5000 Mitarbeiter.
In Waldkirch gibt es ein Amtsgericht Waldkirch, das zum Landgerichtsbezirk Freiburg im Breisgau und zum OLG-Bezirk Karlsruhe gehört. Die Stadt war bis 2007 auch Sitz des Dekanats Waldkirch des Erzbistums Freiburg.
Neben dem Geschwister-Scholl-Gymnasium bestehen in Waldkirch die Realschule Kollnau, die Schwarzenbergschule, die Kastelbergschule, die Grund- und Hauptschule Buchholz, die Grund- und Hauptschule Kollnau, die Förderschule für Lernbehinderte, die Staatliche Schule für Sehbehinderte St. Michael und das Berufliche Schulzentrum Waldkirch. Eine weitere wichtige Bildungseinrichtung ist die Städtische Musikschule. In privater Trägerschaft gibt es außerdem die Freie Schule Elztal. Außerdem verfügt die Stadt über eine Ganztagesgrund- und Hauptschule sowie ein Kinderhaus, alles unter einem Dach, der Kastelbergschule. Somit können dort Kinder von 0–16 Jahren betreut werden.
Waldkirch liegt an der Deutschen Uhrenstraße, die an vielen Austellungsorten historischer Uhren und Uhrenfabriken vorbeiführt.
Die Stadt ist Mitglied der Cittaslow, einer 1999 in Italien gegründeten Bewegung zur Entschleunigung und Erhöhung der Lebensqualität in Städten.
Aktion Jugend Zentrum ( kurz AJZ ) Waldkirch e.V., seit 1977 bemühen sich hier junge Menschen aus Waldkirch, unabhängig von der städtischen Sozialarbeit, um ein kulturell anspruchsvolles Programm.[5]
Die unter Denkmalschutz stehende Edelsteinschleiferei Wintermantel ist eine der größten und ältesten im Original erhaltenen und noch in Betrieb befindlichen handwerklichen Edelsteinschleifereien in Deutschland, letzte verbliebene Vertreterin einer bedeutenden Handwerkstradition im Breisgau.
Im Elztalmuseum werden neben regionaler Volkskunst und historischen Dokumenten Beispiele des Waldkircher Drehorgel- und Musikautomatenbaus ausgestellt. Der Schwarzwaldzoo beim Stadtpark ist eher als Attraktion für Kinder gedacht.
Alle drei Jahre findet das Waldkircher Orgelfest statt. Außerdem wird in Waldkirch die Tradition der schwäbisch-alemannischen Fastnacht gepflegt.
Auch 2006 fand – wie alle drei Jahre – am 15. und 16. Juli wieder das allseits beliebte historische Marktplatzfest in Waldkirch statt.
Regelmäßige Kulturveranstaltungen im AJZ Waldkirch e.V. sowie beim kommunalen Kino der "Klappe 11" .
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."