| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Reutlingen | |
| Höhe: | 440 m ü. NN | |
| Fläche: | 14,44 km² | |
| Einwohner: | 4798 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 332 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 72141 | |
| Vorwahl: | 07127 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RT | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 15 087 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortstteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 9 72141 Walddorfhäslach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Silke Höflinger | |
Walddorfhäslach ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg, etwa elf Kilometer nördlich der Kreisstadt Reutlingen gelegen.
Inhaltsverzeichnis |
Walddorfhäslach liegt am Rande des Naturparks Schönbuch. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhenlage von 336 m ü. NN im Schaichtal bis 501 m ü. NN auf der Walddorfer Platte.
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde Walddorfhäslach, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: Aichtal, Schlaitdorf, Altenriet, Neckartenzlingen (alle Landkreis Esslingen), Pliezhausen (Landkreis Reutlingen), Tübingen, Dettenhausen (alle Landkreis Tübingen) und Waldenbuch (Landkreis Böblingen).
Die größten Städte in der Umgebung sind Stuttgart, Reutlingen und Tübingen.
Die Gemeinde besteht aus den namensgebenden Dörfern Walddorf und Häslach. Walddorf (etwa 3100 Einwohner; 1208 Hektar) wurde erstmals 1204, Häslach (etwa 1600 Einwohner; 236 Hektar) erstmals 1310 urkundlich erwähnt.
Häslach |
Walddorf |
Die Gemeinde Walddorfhäslach entstand 1972 durch Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Walddorf und Häslach, die damals zum Landkreis Tübingen gehörten. Im Rahmen der Kreisreform wurde Walddorfhäslach 1973 dem Landkreis Reutlingen angegliedert.
Der Ortsteil Walddorf wurde erstmals auf einer Urkunde von Papst Innozenz III. als Waltdorf erwähnt. Entstanden ist Walddorf wohl als Siedlung im 7. oder 8. Jahrhundert, Hinweis hierfür ist die Endung -dorf im Ortsnamen. Durch den Fund von drei Totenbäumen, der 1866 an der Westseite der Kirche gemacht wurde, gewinnt diese Annahme an Wahrscheinlichkeit.
Der Name Haselach wird auf 1310 datiert. Dieses Jahr der Erstnennung wird in dem Werk „Das Königreich Württemberg. Eine Beschreibung nach Kreisen, Oberämtern und Gemeinden“, Stuttgart 1904–1907 (Band II, Seite 582) genannt. Die Autoren jenes Werkes haben jedoch versäumt, die eigentliche Nennungsurkunde als Quelle anzugeben. Das eigentliche Dokument, in dem erstmals von Haselach berichtet wird, ist bisher nicht bekannt. Heute wird im Allgemeinen angenommen, dass der Ortsname auf eine frühere Stellenbezeichnung zurückzuführen ist, demnach war Häslach die „Siedlung am Haselgebüsch“. Die Zusammensetzung ergibt sich aus den Wortteilen Häsl- für Hasel (Haselstrauch) und -ach, einer Ableitung des Kollektivsuffixes -ahi.
Traditionell ist die vorherrschende Religion in beiden Ortsteilen der Protestantismus. Walddorfhäslach besitzt zwei evangelische Kirchen und eineinhalb Pfarrstellen. Dagegen existiert nur ein katholisches Gemeindehaus sowie eine neuapostolische Kirche. Die erwähnte evangelische Kirche besitzt insbesondere in Walddorf Einfluss und ist in zahlreiche Organisationen gegliedert.
Der Gemeinderat wird für eine Amtszeit von 5 Jahren gewählt. Bei den Wahlen am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von 8 Jahren gewählt. Die derzeitige Amtszeit von Silke Höflinger endet 2012.
Das Wappen stellt einen Marder dar, über welchem drei Haselnüsse zu sehen sind. Der Marder stammt aus dem Walddorfer Wappen, die Haselnüsse aus dem Häslacher.
Die Partnerstadt von Walddorfhäslach ist der Ortsteil Walddorf der Gemeinde Eibau in der Oberlausitz (Sachsen).
Walddorf besitzt einige historische Bauten, so zum Beispiel das Alte Schloss. Im Rahmen der 800-Jahre-Feier wurde ein historischer Rundweg durch Walddorf angelegt, der an den historischen Gebäuden vorbeiführt.
Das Ortsbild von Häslach prägen die evangelische Kirche und der markante Wasserturm aus dem Jahr 1967. Er besitzt eine Aussichtsplattform, die jedoch nicht öffentlich zugänglich ist.
Der angrenzende Naturpark Schönbuch dient als Naherholungsgebiet für die südliche Region Stuttgart.
Aus den beiden Ortsteilen kann man in weniger als einer Stunde in das ausgedehnte Naturschutzgebiet Schaichtal wandern, einen besonders reizvollen Teil des Schönbuchs. Viele Grillstellen und mehrere Brunnen bieten die Möglichkeit zur Rast. Manche Häslacher schwören auf die heilende Wirkung des „Heilbrunnen“-Wassers, das offiziell kein Trinkwasser ist.
Walddorfhäslach besitzt mit der mehrere hundert Jahre alten Sulzeiche am Schönbuchrand bei Walddorf ein besonderes Naturdenkmal.
Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße B 27 Stuttgart–Tübingen. Die Bundesstraße B 464 verbindet die Gemeinde mit Böblingen und Sindelfingen.
Es besteht eine Busverbindung nach Reutlingen (Linie 3) innerhalb des Naldo (Wabe 220) sowie Busverbindungen nach Bernhausen bzw. Degerloch (Linie 75) und Nürtingen (Linie 188) innerhalb des VVS.
Walddorfhäslach ist traditionell bedingt landwirtschaftlich strukturiert. Die Haupterwerbsquelle stellt die Landwirtschaft dar. Über das ganze Gemarkungsgebiet verstreut sind bäuerliche Ansiedlungen anzutreffen. Walddorf wurde 1908 an das Stromnetz angeschlossen, Häslach folgte kurze Zeit später.
Walddorfhäslach besitzt eine Grundschule, die Römerwegschule Häslach, sowie eine Grund- und Hauptschule, die Gustav-Werner-Schule Walddorf.
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Gutsbezirk Münsingen (gemeindefreies Gebiet)
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."