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Walachische Tiefebene :

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Walachische Tiefebene

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Die Gliederung des rumänischen Teils der Walachischen Tiefebene
Piteştilor-Feld
Natürliche Steppenvegetation in der Burnazului-Ebene
Bewirtschaftete Flächen des Titu-Feldes


Die Walachische Tiefebene (rum. Câmpia Română) ist eine ausgedehnte Tiefebene in Südosteuropa, am unteren Flusslauf der Donau.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage und Unterteilung

Der weit größte Teil dieses Tieflandes liegt in Rumänien (über 80%), in der historischen Region Walachei, von der es auch seinen Namen erhalten hat. Kleinere Ausläufer liegen allerdings auch südlich der Donau, in Serbien und Bulgarien (wo sie Donauebene oder Donautiefebene genannt wird). In Rumänien wird die Ebene in mehrere Abschnitte unterteilt:

Nördlich der Walachischen Tiefebene liegen das Walachische Hügelland und das Karpatenvorland (in Rumänien), südlich davon das Moesische Hügelland (in Bulgarien).

[Bearbeiten] Geologie

Die Walachische Tiefebene liegt tektonisch auf der Moesischen Platte[1] ist aus geologischer Sicht ein Teil des Moesischen Sedimentbeckens. Der Sockel ist Hercynisch, hat aber eine mesosoisch-känozoische Sedimentüberdeckung. Eine weitere Sedimentüberdeckung erfolgte im Pleistozän. Die Schichten aus der Jura- und Kreidezeit sind reich an Erdöl (besonders in Rumänien); somit ist die Walachische Tiefebene eines der erdölreichsten Regionen Europas. Löß-Sedimente sind fast überall anzutreffen, mancherorts auch Sanddünen. (siehe auch: Sahara Olteniei)

[Bearbeiten] Boden

Der Boden besteht meistens aus der nährstoffreichen Schwarzerde, sowie aus Auböden entlang der Flüsse. Zusammen mir der Ukraine ist das Walachische Tiefland die „Kornkammer Europas“.

[Bearbeiten] Klima

Das Klima ist gemäßigt kontinental. Der Westen hat mediterrane Einflüsse, während der Osten stärker kontinental geprägt ist. Vor allem im Osten sind die Sommer heiß und die Winter frostig. Berüchtigt ist im Winter der Crivăţ, ein kalter kontinentaler Wind, der aus nordöstlicher Richtung weht (der Ursprung liegt in dem südlichen Ural-Gebirge) und Dauerfrost und Schneestürme mit sich bringt.

Die mittleren Jahrestemperaturen liegen bei 8-11ºC, die Sommertemperaturen bei 18-23ºC, während die Wintertemperaturen bei -3 bis -5ºC im Osten und -1 bis -3ºC im Westen liegen. Die mittleren Niederschlagsmengen betragen weniger als 500 mm im Osten, während sie im etwas regenreicherem Westen bei 500-700 mm liegen.

[Bearbeiten] Hydrographie

Das Walachische Tiefland ist, den Niederschlagsmengen entsprechend, relativ trocken. In den meisten Regionen herrscht Wassermangel. Das wichtigste fließende Gewässer ist zugleich der zweitgrößte Strom Europas: die Donau. Außerdem durchziehen zahlreiche Flüsse von Norden nach Süden (in Rumänien) oder von Süden nach Norden (in Serbien und Bulgarien) die Ebene. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Deckung des Wasserbedarfs. Nördlich der Donau sind folgende Gewässer zuerwähnen: der Jiu, Olt, Călmăţui (zwei Flüsse tragen diesen Namen!), Vedea, Neajlov, Argeş, Dâmboviţa, Mostiştea, Ialomiţa, Buzău, Siret und Prut. Von Süden fließen der Timok, Lom (zwei Flüsse tragen diesen Namen!), Iskar und Jantra in die Donau. In den Flussauen (vor allem der Donau) liegen zahlreiche Seen mit Süßwasser.

Während der kommunistischen Ära wurden einige von ihnen trockengelegt (entweder komplett, z.B. Greaca, Bistreţ, Suhaia oder teilweise, z.B. der Brateş-See).

In den besonders trockenen Interfluvien der Bărăgan-Steppe sind häufig kleine Steppenseen anzutreffen. Deren Wasser ist meistens salzig und wird zu kurativen Zwecken benutzt. Dadurch entstanden hier im Laufe der letzten zwei Jahrhunderten mehrere Kurorte; die bekanntesten sind Balta Albă, Amara und Sărata.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Moesian Platform, Paläogeographie der Moesischen Plattform, Université de Lausanne (en.)

Walachische Tiefebene - Artikel des Tages

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Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

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