Gerhard Wahrig (* 10. Mai 1923 in Burgstädt, Sachsen; † 2. September 1978 in Wiesbaden) war ein deutscher Lexikograph.
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Gerhard Wahrig arbeitete an Semantik, Grammatik und Lexikographie.
Sein Hauptwerk trägt den Titel Deutsches Wörterbuch und wird auch Der Wahrig bzw. Der große Wahrig genannt. Dieses 1966 erstmals erschienene Werk stellt den ersten Versuch eines Bedeutungswörterbuchs der deutschen Sprache dar und hat sich besonders unter Deutschstudierenden im In- und Ausland einen Namen gemacht.
Neben der Erstauflage des Deutsches Wörterbuchs sind vor allem die 7. Auflage aus dem Jahr 2000 und die neueste Auflage aus dem Jahr 2006 zu nennen, herausgegeben von Renate Wahrig-Burfeind. Letztere Jubiläumsausgabe beinhaltet die zum 1. August 2006 verbindlich gewordenen Schreibungen der amtlichen Rechtschreibregelung im Zuge der Rechtschreibreform.
Neben dem Deutschen Wörterbuch sind in den vergangenen Jahren auch etliche Bände in etwas kleinerem Format entstanden, die sich als Alternative zu den Veröffentlichungen des Duden-Verlags verstehen. Die Wahrig-Reihe umfasst derzeit die folgenden Werke:
Das Wahrig-Verlagsprogramm umfasst zudem unter anderem eine „Ein Wort - eine Schreibung“ betitelte Hausorthographie, ein „Illustriertes Wörterbuch“, verschiedene Wörterbücher für Kinder (Grundschulwörterbücher) und - unter dem Namen Schüler-Wahrig - für Jugendliche (Rechtschreibung, Grammatik, Fremdwörterlexikon, Sinnverwandte Wörter) sowie einen Band zur Zeichensetzung mit dem Titel „Zeichensetzung klipp & klar“. Darüber hinaus gibt es elektronische Versionen der bekanntesten Titel.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wahrig, Gerhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Lexikograph |
| GEBURTSDATUM | 10. Mai 1923 |
| GEBURTSORT | Burgstädt, Sachsen |
| STERBEDATUM | 2. September 1978 |
| STERBEORT | Wiesbaden |
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."