Sketische Wüste (vom griechischen 'Askese' abgeleitet), auch als Skete oder Wüste Sketis bezeichnet, ist ein Wüstental, das als Ausläufer der Sahara etwa 80 km südlich der ägyptischen Hafenstadt Alexandria auf der westlichen Nil-Seite liegt und das heute als Wadi an-Natrun (arabisch وادي النطرون, „Natrontal“) bezeichnet wird.
Die 'Sketische Wüste' war eines der Gebiete (neben der Wüste Nitria und der Zellenwüste), in dem sich eine der Grundformen des christlichen Mönchtums entwickelte, nämlich das Eremitentum. Hier zogen sich im 4. Jahrhundert Menschen insbesondere aus der in der Nähe befindlichen Metropole Alexandria zurück, um der Welt in Askese zu entsagen. Unter ihnen befanden sich die Heiligen Arsenius, Makarios der Ägypter (der das geistige Zentrum dieser Einsiedlerkolonie darstellte) und Makarios von Alexandria, der der Gemeinschaft als Abt vorstand. In dieser Wüste befinden sich heute noch vier Klöster:
Von der Ortsbezeichnung leitet sich die weitere Bedeutung für den Begriff Skite ab, unter dem man unter anderem eine kleine Kapelle oder Kirche mit einigen separat umliegenden Einsiedler- oder Klausnerhäuschen versteht.
Das Wadi an-Natrun bekam seinen Namen als bereits in der Antike genutzter Abbauort von natürlich vorkommendem Natron, das an Glashütten im östlichen Mittelmeerraum geliefert wurde.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."