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Wachstums- oder Leistungsförderer werden in der industrielle Landwirtschaft genutzt um das Wachstum von Nutztieren zu beschleunigen oder die Futterverwertung zu verbessern.
Der Einsatz von Hormonen zur Leistungsförderung ist in der Europäischen Union verboten.
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Antibiotika hemmen das Wachstum von Keimen oder töten sie ab. Antibiotischen Leistungsförderer wirken auf den Pansen von Wiederkäuern und den Darm von Schweinen und Geflügel. Wachstumsförderer fördern propionsäurebildende Bakterien und hemmen Essig- und Milchsäurebildern. Da dies den Fettgehalt der Milch reduziert eigenen sich antibiotischen Leistungsförderer nicht für den Einsatz bei Rindern.[1] Als antibiotischen Leistungsförderer sind in Europa nur solche Substanzen zugelassen, die nicht in der Humanmedizin verwendet werden. Dadurch soll einer Resistenzbildung vorgebeugt werden. Ein Teil der antibiotischen Leistungsförderer ist in Europa bereits verboten. Der Wissenschaftliche Lenkungsausschuss der EU hat die stufenweise Einstellung der Verwendung jeglicher Antibiotika als Wachstumsförderer empfohlen.[2]
Antibiotische Wachstumsförderer können die Methanbildung im Rinderpansen reduzieren und so helfen Treibhausgase zu vermeiden.
Antibiotische Leistungsförderer im Tierfutter sind seit 2006 in der EU verboten.
Probiotische Wachstumsförderer beeinflussen die Darmflora, indem sie erwünschte Darmmikroben fördern und mit unerwünschten um Nährstoffe konkurrieren um sie zu hemmen. Ihre Wirkung setzt daher erst verzögert ein. Als probiotische Leistungsförderer werden Milchsäurebakterien oder Hefen eingesetzt.