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Die World Meteorological Organization, kurz WMO oder französisch Organisation météorologique mondiale, kurz OMM ist eine Fachorganisation der Vereinten Nationen. Sie ist deren tonangebendes Organ, was den Zustand und das Verhalten der Erdatmosphäre, ihre Interaktionen mit den Ozeanen, das durch sie entstehende Klima und die resultierende Verteilung der Wasserressourcen anbelangt. Die WMO hat 188 Mitglieder, in Form von Staaten (182 Mitglieder) und Territorien (6 Mitglieder, z.B. Hongkong; Stand: 24 Januar 2007). Ihr Hauptsitz ist in Genf in der Schweiz.
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Die WMO soll
ihre 'Vision' ist die Bereitstellung weltweiter Fachkompetenz und internationaler Kooperation in den Bereichen Wetter, Klima, Hydrologie & Wasserressourcen und verwandter Umweltbereiche, um darüber der Sicherheit und dem Wohlergehen der Menschen in aller Welt sowie dem wirtschaftlichen Nutzen aller Nationen beizutragen.[1]
Die WMO ging 1950 aus der 1873 gegründeten Internationalen Meteorologieorganisation (englisch International Meteorological Organization, IMO) hervor und ist seit 1951 die Fachorganisation der Vereinten Nationen für Meteorologie (Wetter und Klima), operationelle Hydrologie und damit verbundene geophysikalische Wissenschaften. 1979 veranstaltete die WMO in Genf die erste Klimakonferenz (12.-23. Februar).
Die Arbeit der WMO ist in zehn wissenschaftliche und technische Programme gegliedert, die jeweils aus Unterprogrammen bestehen. Wichtigstes Programm ist das World Weather Watch Programme (WWWP), das weltweit auf über 10.000 Wetterstationen zurückgreift und Standards für die Messung, den Austausch und die Verarbeitung meteorologischer Daten entwickelt.
Die WMO Mitgliedsländer senden bevollmächtigte Fachleute in eine „Kommission für Infrastruktur“ (Commission for Basic Systems), die alle zwei Jahre notwendig gewordene technische Änderungen (Datenstrukturierungen, Datenübertragungsprotokolle, Abkürzungsschlüssel) miteinander abstimmen. Nach entsprechender Einigung werden diese Neuerungen in den WMO Handbüchern 306 und 386 allgemein zugänglich gemacht. Die letzte Sitzung fand in Genf statt.