Der Ausdruck Wüstensöhne ist eine aus dem 19. Jahrhundert stammende romantisch verklärende Metapher für die Wüstenvölker des Orients. Er hat seinen Ursprung in der biblisch inspirierten Bezeichnung "Söhne Ismaels" für die nichtjüdischen semitischen, also zumeist arabischen, Völker. Nach dem Alten Testament und dem Koran hatte Sara, die kinderlose Frau Abrahams, dessen nebenehelichen Sohn Ismael samt seiner Mutter, der Magd Hagar, aus Neid in die Wüste geschickt (Genesis 16). Mohammed proklamierte die ismaelitische Nachkommenschaft für die arabischen Völker.
In seiner ursprünglichen Bedeutung ist der Begriff kaum noch geläufig. Im Allgemeinen bezeichnete man damit Araber und Berber; im Besonderen die im Gegensatz zu orientalischen Städtern stehenden arabischen und berberischen Beduinen und Nomaden. Die Verwendung des Begriffes in politischen Kommentaren oder Kulturberichten über den Nahen Osten hilft stilistisch und in ironischer Brechung Wortdoppelungen zu vermeiden.
Dick und Doof, die Wüstensöhne ist der Titel eines Film mit Stan Laurel und Oliver Hardy von 1933. Unter dem Namen „Wüstensöhne“ gibt es unter anderem ein Brettspiel für Kinder und Jugendliche und einen Cigarrenverein in der Schweiz.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."