| WMF Württembergische Metallwarenfabrik AG | |
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| Unternehmensform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | * DE0007803033, Vorzugsaktien
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| Gründung | 9. September 1853 |
| Unternehmenssitz | Geislingen, BW, Deutschland |
| Unternehmensleitung |
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| Mitarbeiter | 5.752 (Ø 2007, Konzern), 3.384 (Ø 2007, AG)[1] |
| Umsatz | 761,5 Mio. EUR (2007, Konzern), 458,0 Mio. EUR (2007, AG)[1] |
| Branche | Produzierendes Gewerbe |
| Produkte | |
| Website | www.wmf.de |
Die WMF Württembergische Metallwarenfabrik AG hat ihren Stammsitz in Geislingen an der Steige. Das Unternehmen produziert seit 1853 Haushalts- und Hotelwaren aus Glas und Metall, unter anderem Kochgeschirr, Küchengeräte, Essbestecke und Trinkgläser.
Die WMF hat ein Aktienkapital von 35,84 Mio. Euro, eingeteilt in 9.333.400 Stück Stammaktien und 4.666.600 Stück Vorzugsaktien. Das gesamte Eigenkapital belief sich zum 31. Dezember 2007 im Konzern auf 263,9 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2006 wurde eine Dividende von 0,95 Euro je Stückaktie gezahlt, für 2007 schon 1,20 Euro.
Inhaltsverzeichnis |
Die WMF ist entstanden aus der Metallwarenfabrik „Straub & Schweizer“, die 1853 vom Geislinger Müller Daniel Straub gemeinsam mit den Brüdern Schweizer in Geislingen an der Steige gegründet wurde. Dies war bereits die zweite industrielle Gründung von Straub, denn aus einer Reparaturwerkstätte, die er im Zusammenhang mit der Erbauung der Geislinger Steige eingerichtet hatte, ging 1850 die „Maschinenfabrik Geislingen“ hervor, die vor allem Mühlenturbinen herstellte und in ganz Europa vertrieb. Nach dem Ausscheiden der Brüder Louis und Friedrich Schweizer wurde die Fabrik 1866 in „Straub & Sohn“ umbenannt. Die erste Filiale entstand aus dem in Berlin eingerichteten Musterlager.
1880 schloss sich das Unternehmen mit der Metallwarenfabrik „Ritter & Co“, Esslingen am Neckar, zur „Württembergischen Metallwarenfabrik“ in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft zusammen. Die WMF war geboren und ging am 9. September 1887 an die Börse.
Im Februar 1944 wurde für die WMF ein Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof eingerichtet. Die Häftlinge des Lagers mussten bis April 1945 für die WMF arbeiten. Danach wurde das Lager aufgelöst.
In den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts erarbeitete sich die WMF in privaten Haushalten durch die Entwürfe von Wilhelm Wagenfeld einen Ruf als Produzent schöner und langlebiger Haushaltswaren, der bis heute anhält.
Erfolgreichster Geschäftsbereich der WMF ist seit Beginn der 1960er Jahre die Produktion hochwertiger Kaffeemaschinen für den Gastronomiebereich. Anfang 2006 übernahm die WMF den Schweizer Hersteller M. Schaerer AG und baute damit ihre Marktstellung in diesem Bereich aus.
In den 1970er Jahren brachte die WMF die „Nusskanne“ auf den Markt, eine Glaskanne, die mit Erdnüssen gefüllt und mit einem großen Korken oben verschlossen auf den Tisch gestellt wird, um daraus die Erdnüsse hygienisch in die Hand zu portionieren. Das WMF-Nusskannen-Nachfolgemodell „Mac Nut“ aus Kunststoff wurde Ende der 1990er Jahre mangels Nachfrage schon nach kurzer Zeit wieder vom Markt genommen.
Heute vermarktet die WMF unter anderem eine Kinderbesteck-Serie namens Seelöwe, die das Linux-Maskottchen Tux auf der Gabel zeigt.
Seit 1998 gehört auch Silit, ein Hersteller von Kochtöpfen, zur WMF. Silit wird weiterhin von der WMF als eigenständige Marke geführt. Ebenso sind die Marken alfi, ein Hersteller von Isolierkannen, Auerhahn, Anbieter von hochwertigen Bestecken, sowie Kaiser Backformen dem Hause WMF zugeordnet. 2008 wurde die petra electric GmbH & Co. KG, Burgau, erworben, die Elektrokleingeräte herstellt.
Zudem gibt es eine Beteiligung mit 24,9% an der BHS Tabletop AG, die hochwertige Porzellanmarken wie Bauscher, Tafelstern professional porcelain und Schönwald unter einem Dach vereint. In der Schweiz besteht eine Beteiligung an der Kaffeeautomatenfirma M. Schaerer AG, die rund 73 Mio€ umsetzt.
Die „Marke Tischfein“ ist eine Vertriebsmarke der WMF, in der Vergangenheit wurde unter diesem Namen der Großhandel und großflächige Einzelhandel beliefert. Seit 2002 ist die Marke Tischfein für Sondergeschäfte vorgesehen, das geht aus dem Geschäftsbericht 2002 der Württembergischen Metallwarenfabrik hervor [2]. So tragen verschiedene Aktionsartikel großer Discounter, wie Lidl in Deutschland oder Hofer in Österreich, das Fabrikat „Marke Tischfein“.
Einer der bekanntesten Handelsnamen der WMF ist Cromargan, ein rostfreier, säureresistenter Edelstahl mit 18 Prozent Chrom und 10 Prozent Nickel. Chrom macht das Material rostfrei, Nickel macht es säurefest und verleiht ihm Glanz. Cromargan wird überwiegend für Bestecke und Küchengeräte verwendet.
Weniger bekannt ist Ikora, eine von WMF entwickelte Oberflächenveredelung.
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Etliche Skulpturen (Galvanoplastiken) - meist Engel oder trauernde Frauen - für Friedhöfe |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."