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Ein Währungskorb ist eine gewichtete Zusammenfassung verschiedener Währungen. Er stellt somit eine künstlich geschaffene Währung dar, die sowohl im Rahmen der Währungspolitik als auch bei der Absicherung von Unternehmen gegen Wechselkursschwankungen genutzt wird.
Im Rahmen einer festen Wechselkursbindung stellen Währungskörbe vor allem für international verflochtene Volkswirtschaften eine Alternative zur Wechselkursbindung an eine einzelne Währung dar. Dabei richtet sich der Anteil der im Korb enthaltenen Währungen nach deren Bedeutung für das sich bindende Land. Die Wechselkurse der inländischen Währung gegenüber den im Korb enthaltenen Währungen fließen anteilsmäßig in den Wechselkurs der Inlandswährung gegenüber dem Währungskorb ein. Ziel der Währungspolitik ist es, den Kurs zwischen Inlandswährung und Währungskorb konstant zu halten. Erreicht wird dies in der Praxis beispielsweise durch Devisenmarktinterventionen.
Der bekannteste Währungskorb war der bis zur Einführung des Euro verwendete ECU. An ihn banden sich die Mitgliedsländer des Europäischen Währungssystems EWS. Eine weitere, über einen Währungskorb eingeführte Kunstwährung sind die Sonderziehungsrechte des IWF.
Derzeit ist in China die Einführung eines Währungskorbs in Planung. Im Juli 2005 kündigte die chinesische Zentralbank den Übergang von einer Dollar-Bindung zu einer Währungskorb-Bindung der chinesischen Währung Renminbi an. Die exakte Zusammensetzung des Korbes wird nicht offengelegt. Singapur verfolgt hier eine ähnliche Politik.
Auch für Unternehmen kann die Abrechnung in bestehenden oder fiktiven Währungskörben sinnvoll sein, da so weniger Wechselkursschwankungen auftreten. In einigen Wirtschaftszweigen (z. B. Telekommunikation und Postwesen) ist international die Verrechnung in IWF-Sonderziehungsrechten üblich. Dadurch schlägt beispielsweise eine Wechselkursschwankung zwischen Euro und US-Dollar weniger stark durch, da beide Währungen in die Berechnung des SZR einfließen.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."