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Vorderpfälzisch gehört zu den Pfälzischen Dialekten und ist eine Dialektgruppe des Rheinfränkischen innerhalb des Westmitteldeutschen, die in Rheinland-Pfalz, in kleinen Teilen Südhessens und Nordbadens sowie im nordöstlichen Frankreich gesprochen wird.
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Die hauptsächlich in der Rheinebene gelegene Vorderpfalz ist auch der Hauptsprachraum des Vorderpfälzischen; allerdings sind die Grenzbereiche fließend.
Einigermaßen klar lassen sich die Grenzen lediglich nach Nordosten und Osten definieren; sie fallen etwa zusammen mit der Grenze der Pfalz zu Rheinhessen (wenige Kilometer nach Norden ins Rheinhessische hinein verschoben) bzw. mit dem Oberrhein. Das im Raum Mannheim/Heidelberg, dem Ostteil der historischen Kurpfalz, gesprochene Kurpfälzisch wird indessen oft nicht neben das Vorderpfälzische gestellt, sondern als Untergruppe dazu gezählt. Im Süden greift das Vorderpfälzische geringfügig über die französische Grenze ins nördliche Elsass hinein. Nach Westen geht es im Pfälzerwald allmählich ins Westpfälzische über, wobei im Südwesten die südpfälzische Variante des Vorderpfälzischen noch fast das gesamte Dahner Felsenland einnimmt. Der kleine Ostteil des Nordpfälzer Berglandes ist noch zum vorderpfälzischen Sprachraum zu zählen, während die Mitte und der Westteil eindeutig zum westpfälzischen gehören.
Das Linguasphere Register[1] führt unter dem Vorderpfälzischen (52-ACB-df) fünf Dialekte auf:
Diese Einteilung wird unter Linguisten nicht allgemein anerkannt. Als Gründe dagegen werden u. a. angeführt:
Vor allem im 18. Jahrhundert brachten Auswanderer, die in der Mehrzahl aus der Pfalz kamen, ihre Sprache nach Pennsylvania und in weitere nordamerikanische Gebiete. Die als Pennsylvania Dutch bezeichneten Nachfahren sprechen noch heute das so genannte Pennsylvania Deitsch, das – besonders in der gesprochenen Form – dem rezenten Vorderpfälzischen recht ähnlich ist.