In der Viehhaltung werden von sesshaften Haltern unterschiedliche landwirtschaftliche Nutztiere gehalten. In Mitteleuropa u. a. Pferde, Rinder, Schafe, Schweine oder Geflügel, die als Nahrung dienen und deren Sekundärprodukte Eier, Käse, Milch und Wolle eine zusätzliche Rolle spielen.
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Die Viehhaltung ist zu unterscheiden von der (nomadisierenden) Viehzucht, die als Haupterwerb betrieben wird. Eine Zwischenform ist die saisonal betriebene Transhumanz.
Rinder werden in Mitteleuropa üblicherweise auf solchen Standorten gehalten, die für den bäuerlichen Anbau nicht ausreichend geeignet sind, aber eine durchschnittliche Niederschlagsmenge von 700 mm und mehr pro Jahr aufweisen. Das betrifft primär leichte Standorte, wo der Boden vor allem aus Sand besteht und daher Nährstoffe und Wasser nur schlecht speichern kann. Auch flachgründige Standorte sind häufig Grasflächen, ebenso (aber selten) sehr trockene oder sehr nasse Standorte. Abhängig von der Größe des Betriebes, dem Standort u. a. werden Rinder ganzjährig im Stall oder mit Weidegang gehalten.
Für die Hauptnutzungen beim Rind (Milch- und Fleischproduktion) werden heute verschiedene Rassen genutzt. Gemäß einer Studie des Forschungsinstitutes für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere in Dummerstorf verbessert Weidehaltung den nährungsphysiologischen Wert von Fleisch erheblich gegenüber der Stallhaltung. Dabei wurde festgestellt, dass der Gehalt an ungesättigten Fettsäuren durch die Art der Fütterung deutlich gesteigert werden kann. Bullen die einen Sommer auf der Weide und im Winter mit Grassilage und Leinsamen gefüttert wurden wiesen im Muskelfett doppelt soviele Omega-3-Fettsäure, als mit Getreidekraftfutter gefütterte Bullen. Vorbei!
Schweine werden in Mitteleuropa häufig in Betrieben gehalten, die auch Marktfrüchte anbauen, da sich beide gut ergänzen: Schweine werden üblicherweise in Ställen gehalten und weitgehend mit Getreide u. a. gefüttert. Das Getreide wird durch den Anbau von Marktfrüchten geliefert und durch zugekaufte Futtermittel ergänzt. Schweine werden zur Fleischproduktion gehalten. Auch bei den Schweinen werden unterschiedliche Rassen genutzt.
Geflügelhaltung ist in Mitteleuropa meistens aufgrund ähnlicher Voraussetzungen in solchen Gebieten zu finden, die sich auch für die Haltung von Schweinen anbieten. Auch Geflügel wird meist in Ställen gehalten, da Geflügel in Freilandhaltung immer durch Vogelkot übertragbaren Krankheiten ausgesetzt werden. Insgesamt lassen sich Käfighaltung, Bodenhaltung und Freilandhaltung unterscheiden.
Darüber hinaus ist die Sozialstruktur des jeweiligen Geflügels zu beachten: Hühnervögel ordnen sich in Familienverbände von maximal ca. zwei Dutzend Individuen ein, in denen die Verhältnisse per Hackordnung geregelt werden. Eine "ungeregelte" Freilandhaltung führt daher zu nichts anderem, als dass die Tiere aus Angst vor Greifvögeln in der Nähe des Stalles in der eigenen Jauche stehen - dadurch einen höheren Bedarf an Medikamenten aufweisen - und das unter ständigem, unlösbaren Sozialstress. Daher kommen größere Käfige den Bedürfnissen der Tiere vielleicht näher als "Freiland" für Tausende von Hühnern.
Die derzeitige Beschaffenheit der Märkte (z. B. viele Molkereien als Milchanbieter und wenige Großhandelsketten als Abnehmer) führen zu einem großen Preisdruck auf die Erzeugerpreise was letztlich zu immer größeren Einheiten bzw. Höfen und damit auch Tierzahlen führt. Die in der Politik immer wieder zitierte Massentierhaltung ist allerdings (mal von Geflügel abgesehen) eher eine Ausnahme. Weiterhin gibt es regional deutlich unterschiedliche Strukturen - im Süden Deutschlands eher kleine, im Norden aber vor allem im Osten ziemlich große Höfe. Die große Anzahl Tiere auf großen Höfen wird häufig als nicht artgerecht bezeichnet - dabei steht die Anzahl der Tiere einerseits und die Art der Haltung andererseits nur in mittelbarem Zusammenhang miteinander (tatsächlich sind große Höfe meist auch moderner ausgestattet und ermöglichen dadurch auch bessere Haltungsbedingungen für die Tiere).
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."