Die Vegetation ist die Gesamtheit der Pflanzenformationen und Pflanzengesellschaften, die in einem Gebiet wachsen. Die Vegetation wird geprägt durch Klima, Boden, Relief, Gestein, Wasserhaushalt und durch die Einflüsse von Feuer, von Tieren und durch Menschen. Die durch das Großklima beeinflussten Vegetationsformationen sind auf der Erde zonal in Vegetationszonen angeordnet (hauptsächlich entsprechend den Klimazonen). Bei kleinräumigen Untersuchungen wird auch oft von einer Pflanzendecke gesprochen.
Die verwandten Begriffe Flora und Florenreichen beziehen sich dagegen nicht auf die Pflanzenformation, sondern auf die die Gesamtheit aller Pflanzensippen eines Gebietes.
In der Medizin versteht man unter Vegetation das Wachstum von Bakterien, zum Beispiel auf Herzklappen bei infektiöser Endokarditis.
Es wird zwischen drei Vegetationstypen unterschieden:
Die ursprüngliche natürliche Vegetation ist die, aufgrund von Gesteinen, Klimamodellen, organischen Funden und Pollenanalysen, rekonstruierte Vegetation, die vor dem Erscheinen von Menschen in einem Gebiet ausgebildet war[1].
Die reale Vegetation ist die tatsächlich vorkommende Vegetation. Diese ist zum Beispiel durch land- und forstwirtschaftliche Beeinflussung entstanden. Ersatzgesellschaften haben dabei die natürliche Pflanzengesellschaften abgelöst.
Die potentielle natürliche Vegetation ist die in einer bestimmten Vegetationszone, aufgrund der aktuellen natürlichen und anthropogen veränderten Standortfaktoren, mögliche Vegetation. Die potentielle natürliche Vegetation ist nicht mit der ursprünglichen natürlichen Vegetation identisch.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."