| Stadtteil von Bremen Vegesack |
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| Basisdaten | Rang | |
| Fläche: | 11,86 km² | 13/23 |
| Einwohner: | 34.455 | 7/23 |
| Bevölkerungsdichte: | 2.905 Einwohner je km² | 9/23 |
| Ausländeranteil: | 14,4 % | 9/23 |
| Arbeitslosenquote: | 23,6 % | 7/23 |
| (Stand der Angaben: 31. Dez.. 2005) | ||
| Koordinaten: | 53° 10′ N, 8° 38′ OKoordinaten: 53° 10′ 7″ N, 8° 37′ 30″ O | |
| Ortsteile: | Vegesack Grohn Schönebeck Aumund-Hammersbeck Fähr-Lobbendorf |
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| Stadtbezirk: | Nord | |
| Ortsamt: | Vegesack | |
| Website: | Ortsamt Vegesack | |
Vegesack (gesprochen: Fegesack, nicht Wegesack) ist ein Stadtteil und seit 1946 Ortsamtsbereich von Bremen und gehört zu Bremen-Nord.
Inhaltsverzeichnis |
Vegesack liegt an der Mündung der Lesum in die Weser in Bremen-Nord. An Vegesack grenzen im Nordwesten Blumenthal, im Südosten Burglesum und im Norden die niedersächsische Gemeinde Schwanewede. Am gegenüberliegenden Weserufer liegt die niedersächsische Gemeinde Lemwerder.
Der Name Vegesack könnte sich ableiten vom „Feeg-Sack“, also einer Bucht am Fluss, und von einer Gastwirtschaft, in der die Geldbeutel (Sack) sich leerten (fegen). 1453 wurde der Ort Vegesack ausgehend vom Gasthaus „Thom Fegesacke“ erstmals erwähnt.
Vegesacks Geschichte ist seit 390 Jahren von Schifffahrt und Schiffbau, Fischfang und Fischverarbeitung geprägt:
Im 14. Jahrhundert wurde die Weserfähre in Fähr erstmals erwähnt.
Eine Gaststätte für Schiffer entstand am Ende des 16. Jahrhunderts mit einer kleinen Siedlung an der Einmündung der Aue (heute ist dort der Vegesacker Hafen).
Von 1618 bis 1623 wurde der Vegesacker Hafen nach einer Entscheidung des Bremer Senats als erster künstlicher Flusshafen Deutschlands von den Bremer Kaufleuten und vom Haus Seefahrt gebaut, da die Weser flussaufwärts immer mehr versandete und die großen Handelssegelschiffe aufgrund ihres Tiefganges die Schlachte der Bremer Altstadt nicht mehr anlaufen konnten. Schon 1645 bis 1648 entstand das Havenhaus mit einer Gastwirtschaft. Das Dorf hatte nur 40 Haushalte. 1671 übernahm die Stadt Bremen das Hafenbecken.
Als Bremen 1741 im 1. Stader Vergleich große Teile seines Landbesetzes an das Kurfürstentum Hannover abtreten musste, als Preis für die Respektierung seiner Reichsfreiheit, blieben von Vegesack nur Hafenbecken und Hafenhaus bremisch. Erst 1803 mit dem Reichsdeputationshauptschluss kam die Ortschaft Vegesack wieder zu Bremen. Wegen zunehmender Weserversandung konnten die meisten Handelsschiffe auch Vegesack nicht mehr anlaufen. Der Hafen war bald nur noch Winterlager und Instandsetzungsort für die Schiffe.
1811 - 1814 war Vegesack Sitz des gleichnamigen Kantons des französischen Département des Bouches du Weser.
Der große Sprung in der Einwohnerentwicklung von 1905 bis 1960 erklärt sich in erster Linie durch die Gebietsreform.
Das bremische Amt Vegesack führte bis 1850 nur den Bremer Schlüssel im Siegel. Das Vegesacker Wappen wurde, nachdem Vegesack 1851 zur Stadt erhoben wurde und 1879 eine Kommunalverfassung erhalten hatte, im Jahr 1880 von der Stadt Vegesack angenommen und 1882 vom Bremer Senat als Aufsichtsinstanz genehmigt. Vegesack hat das Wappen bis zu seiner Eingemeindung nach Bremen, die 1939 mit dem Verlust der Wappenfähigkeit verbunden war, geführt.
Das Wappen ist schrägrechts geteilt von Silber und Rot und zeigt oben ein rotes Tatzenkreuz und unten den silbernen Bremer Schlüssel. Das rote Tatzenkreuz ist das sogenannte Hanseatenkreuz, eine ursprünglich für die hanseatischen Teilnehmer der Befreiungskriege gestiftete Auszeichnung, die in Bremen noch im Ersten Weltkrieg verliehen wurde. Der Bremer Schlüssel leitet sich aus dem Symbol des heiligen Petrus her, dem Patron des Bistums und der Stadt Bremen[2].
Fläche 177,3 ha, 6.459 Einwohner
Zentrum des Stadtteils mit vielfältigen Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten in weitläufiger Fußgängerzone.
Sehenswert sind:
Fläche 200,8 ha, 6.274 Einwohner
Das ehemalige Fischerdorf Grohn (ursprünglich von „Grohden“ = „künstlich aufgeschwemmtes Land“) liegt an der Lesum und erstreckt sich bis zu deren Einmündung in die Weser. Es gehörte als selbständige Gemeinde ursprünglich zum Königreich Hannover, welches 1866 preußische Provinz wurde. 1939 wurde Grohn nach Bremen eingemeindet und gehört seitdem als Ortsteil zum Ortsamtsbereich Vegesack.
Wichtige Betriebe:
In Grohn befindet sich die 1999 gegründete Jacobs University, vormals International University Bremen (IUB), eine private, staatlich anerkannte Hochschule mit internationaler Ausrichtung. Lehr- und Forschungssprache ist englisch. Die Einrichtung nutzt Gelände und Baulichkeiten der vormaligen Rolandkaserne.
Sehenswert sind:
Hörenswert sind:
Fläche 253,3 ha, 5.451 Einwohner
Das im Tal der Vegesacker Aue gelegene Wasserschloss Schönebeck wurde 1686 errichtet. Der barocke Fachwerkbau mit massiv erneuerter Südfront von 1705 ist seit 1972 als Heimatmuseum für Vegesack und Umgebung der Öffentlichkeit zugänglich.
Besondere Ausstellungen behandeln die Themen Segel- und Dampfschifffahrt, Heringslogger und Walfänger, die Anfänge der Seenotrettung sowie die Reisen des Vegesacker Afrikaforschers Gerhard Rohlfs. Darüber hinaus wird das Schloss für Konzerte und Sonderausstellungen genutzt.
In unmittelbarer Nähe des Schlosses befinden sich das dazugehörige Verwalterhaus, ein Fachwerkgebäude von 1780, die in den 1980er Jahren hier neu aufgebaute Schlosskate, welche für private Zwecke gemietet werden kann, sowie die nicht mehr betriebene Wassermühle am Übergang vom Schlossteich zur Vegesacker Aue. Damit Fische das Gefälle im Bereich der Wassermühle überwinden können, wurde im Juli 2006 ein separater Umgehungsbach, die sogenannte Fischtreppe, angelegt.
Adresse: Heimatmuseum Schloss Schönebeck, Im Dorfe 3–5, D-28757 Bremen
Fläche 317,7 ha, 8.018 Einwohner.
Fläche 237,1 ha, 8.253 Einwohner
Bis zur Insolvenz und nachfolgenden Schließung 1997 war die Schiffbau- und Maschinenfabrik Bremer Vulkan größter Arbeitgeber in Bremen-Nord. Auf dem ehemaligen Werftgelände des Bremer Vulkans, welches das gesamte Weserufer in Fähr-Lobbendorf einnimmt, befindet sich heute neben diversen anderen neu angesiedelten gewerblichen Betrieben die „Gläserne Werft“, auf der historische Schiffe restauriert und rekonstruiert werden. In der Planung ist, als Abschluss der maritimen Meile Vegesacks an der „Gläsernen Werft“ einen 17 Meter hohen Turm zu errichten, in dem Informationen angeboten und ein Veranstaltungsraum integriert werden sollen.
Siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Vegesack
Das Statt-Theater-Vegesack führt seit 1989 als semi-professionelle freie Theatergruppe sowohl klassische Stücke als auch Eigenproduktionen vorwiegend im Bürgerhaus Vegesack auf.
Das KITO, untergebracht in einem alten Packhaus, ist ein Kultur- und Veranstaltungszentrum. Geboten werden Konzerte aus den Bereichen Jazz, Blues, Folk, Chanson und Klassik sowie anspruchsvolles Kabarett bzw. kabarettistisches Theater. Ein Markenzeichen des Hauses ist das alljährliche und mehrtägige Moskito-Kabarettfestival im Herbst.
Ein weiteres Veranstaltungszentrum ist der im ehemaligen Güterabfertigungsgebäude des Vegesacker Bahnhofs untergebrachte „Kulturbahnhof Vegesack“ (kurz: KuBa). Neben verschiedenen kulturellen Veranstaltungen finden hier in unregelmäßigen Abständen Partys verschiedener musikalischer Richtungen statt.
Das dreitägige Vegesacker Hafenfest findet alljährlich am ersten Wochenende im Juni statt und ist mit rund 200.000 Besuchern, Livemusik, Shanty-Chören, maritimen Attraktionen, einem vielseitigen Begleitprogramm sowie als Treffpunkt vieler großer und kleiner Schiffe die mit Abstand größte Open Air-Veranstaltung in Bremen-Nord.
Das Festival Maritim (Anfang August) bietet entlang des Stadtgartens maritime Livemusik aus vielen Ländern, Shantychöre und Kleinkunst sowie ein Begleitprogramm, unter anderem mit Open-Air-Kino, Kutterpullen und Kindertheater.
Anfang September findet jährlich der Vegesacker Freimarkt auf dem Aumunder Marktplatz und dem Vegesacker Sedanplatz mit der verbindenden Georg Gleistein Straße statt, ein Volksfest mit vielen Fahrgeschäften, Los- und Schießbuden. Im Jahre 2008 wird der Markt zum 200. Mal durchgeführt.
Der Markt wird vom Vegesacker Jungen eröffnet, einer Symbolfigur für einen Seemann, dem früher in den Vegesacker Hafenkneipen die „Taschen“ geleert wurden (was heute natürlich nicht mehr stattfindet!). Dann folgt der Festumzug quer durch die Innenstadt zum Sedanplatz mit der offiziellen Eröffnung. Am letzten Tag wird der Markt symbolisch beendet, indem die Marktgesche in der Weser versenkt wird.
Traditionell ist Vegesack evangelisch-lutherisch geprägt. Daneben leben hier viele Angehörige der römisch-katholischen Kirche, die im römisch-katholischen Dekanat Bremen-Nord im Bistum Hildesheim organisiert sind. In Vegesack befinden sich Gemeinderäume der Zeugen Jehovas und verschiedener Freikirchen. Daneben leben in Vegesack viele Angehörige des Islam. Der Moscheeverein gehört der „Islamischen Föderation Bremen“ an. Daneben leben Konfessionslose, Buddhisten und Juden in Vegesack.
Vegesack ist über die Autobahn A270 an die A27 angebunden.
Der Bahnhof Bremen-Vegesack ist als Kopfbahnhof Endstation der Bahnlinie Bremen-Vegesack – Bremen-Hauptbahnhof – Verden (Aller), an der auch der Haltepunkt Bremen-Schönebeck liegt.
Der 1961 stillgelegte Personenverkehr auf der Strecke nach Farge, die über 46 Jahre nur für den Güterverkehr genutzt wurde, ist im Dezember 2007 wieder aufgenommen worden. Später soll diese Strecke im Rahmen der S-Bahn Bremen elektrifiziert und bis zum Bremer Hauptbahnhof durchgebunden werden (2011). Bis dahin pendeln zwischen Vegesack und Farge moderne Dieseltriebwagen der NordWestBahn GmbH im Anschluss an die Regionalbahnen.
Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen ansonsten mehrere Buslinien der Bremer Straßenbahn AG sowie Buslinien anderer Verkehrsbetriebe bzw. Unternehmen des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN).
Eine Fährverbindung mit zwei Fährschiffen verbindet Vegesack mit Lemwerder in Niedersachsen.
Im Stadtteil Vegesack gibt es 6 Grundschulen, 2 Förderzentren, 2 Schulzentren des Sekundarbereiches I, ein Schulzentrum des Sekundarbereiches II sowie ein Gymnasium.
Im Ortsteil Grohn befindet sich die Jacobs University.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."