| Valka (dt.: Walk) | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Lettland | |
| Gebiet: | Livland (lettisch: Vidzeme) | |
| Landkreis: | Valkas rajons | |
| Koordinaten: | 57° 46′ N, 26° 0′ OKoordinaten: 57° 46′ 0″ N, 26° 0′ 0″ O | |
| Einwohner: | 6.459 (1. Jan. 2005) | |
| Fläche: | 14,2 km² | |
| Bevölkerungsdichte: | 454,86 Einwohner je km² | |
| Höhe: | 61 m | |
| Stadtrecht: | seit 1584 | |
| Webseite: | www.valka.lv | |
Valka (deutscher Name: Walk) ist eine Stadt im Norden Lettlands. Valka liegt in der Landschaft Livland, etwa 175 km von der Hauptstadt Rīga entfernt. Sie ist der westliche Teil der ehemaligen Gesamtstadt Walk, welche nach dem Ersten Weltkrieg 1920 in einen lettischen und einen zu Estland gehörenden östlichen Teil Valga gespalten wurde. Zwischen 1920 und 1940 und zwischen 1991 und 2007 war dieser Ort durch eine Staatsgrenze getrennt. Innerhalb des Stadtgebiets gab es mehrere Grenzübergangsstellen . Zwischen 1940 bzw. 1944 und 1991 handelte es sich um eine innersowjetische Grenze zwischen zwei Unionsrepubliken, welche ohne Formalitäten überquert werden konnte.
Seit Inkrafttreten des Schengener Abkommens kann man wieder ohne Kontrollen innerhalb des Stadtgebietes die Länder wechseln.
Valka erstreckt sich über 14,2 km² und hat gegenwärtig (2005) 6.459 Einwohner. Es ist Hauptort eines gleichnamigen Rajons.
Zur Geschichte bis 1920 siehe Walk.
Nach der Teilung der Stadt lebten in dem kleineren lettischen Teil nur 2.900 Einwohner (1925).
Während der Okkupation durch die Sowjetunion kamen seit 1944 aus dem ganzen Unionsgebiet Menschen verschiedenartiger Herkunft nach Valka, darunter auch Esten aus dem estnischen Stadtteil, die die niedrigeren Preise nach Lettland gelockt hatte. 1989 belief sich die Einwohnerzahl auf 8.200.
Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Lettlands 1991 geriet die Stadt im Laufe der ökonomischen Umstellungsprozesse in akute Probleme und die Einwohnerzahl sank. Bis 2004 hatten sich mittlerweile über 100 Unternehmen in der Stadt angesiedelt. Die Hauptbeschäftigungsgebiete sind Holz- und Metallbearbeitung, Leichtindustrie und Dienstleistungsgewerbe.
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