Die Usbeken (Eigenbezeichnung O‘zbek, Pl. O‘zbeklar; auch O‘zbekler oder Uzbekler) sind ein Turkvolk in Usbekistan und benachbarten Staaten Zentralasiens.
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Der Name der Usbeken leitet sich von Usbek, einem Khan der Goldenen Horde ab.
Ein Hauptteil der heutigen usbekischen Bevölkerung gehört zu den Nachfahren der türkischen Stämme, die sich zwischen dem 6. und 12. Jahrhundert in Zentralasien ansiedelten.
Eine kleinere Zahl gehört den Stämmen an, die zunächst Teil der Goldenen Horde waren, die jedoch im 15. und 16. Jahrhundert nach Zentralasien einfielen und dort die usbekischen Khanate begründeten. Nur auf diese letztgenannten bezog sich ursprünglich der Name Usbeken.
Ursprünglich bestanden diese Usbeken aus 97 Stämmen. Nach der Vermischung mit anderen türkischen Stämmen (sesshaft und nomadisch) und eingeborenen Iraniern (sesshaften Tadschiken) bestehen die heutigen Usbeken aus drei Hauptgruppen:
Noch heute ist die usbekische Gesellschaft deutlich von Klans und Stämmen geprägt: Manggyt, Qypchaq, Oghus, Chighil-Uighur, Qarluq-Uighur, Qunurat, Barlas, Quqan, Turk, Nayman, Turkmen, Qurama, Sart, Lokha, Tadschik und Saken seien hier als Beispiele genannt.
Die Usbeken haben eine gemeinsamer Herkunft mit den Kasachen aus (West-)Sibirien um 1430.
Der Khan Abu'I-Chair -ein Moslem- vereinigte um 1430 die Nomaden nördlich des Syrdarja unter dem Begriff »Usbeken« und rückte erstmals in Mittelasien ein. Ihrer Herkunft nach sahen sich die Usbeken als die Nachfolger von Khan Usbek (1322-1342), der die Goldene Horde der Mongolen dem Islam zuführte. Aber Abu'I-Chairs staatlichen Bestrebungen stießen nicht auf ungeteilte Zustimmung: In den Gebieten zwischen Aralsee und mittleren Wolga bildete sich Mitte des 15. Jahrhunderts das »Kasachen-Khanat«.
Am Anfang des 16. Jahrhunderts fielen die Usbeken unter Abu'I-Chairs Enkel Muhammad Shiban Khan in Samarkand, Buchara, Taschkent und Urgentsch (heute Köneürgenç) ein. Die Schaibaniden-Dynastie (1500-1599) war die Frucht dieser Feldzüge von Muhammad Shiban. (Dieser stammte aus der mongolischen Herrscherlinie des Shibani Khan, einem Enkels Dschingis Khans, ab.)
Zwischen 1599 und 1785 regierte das aus Astrachan geflüchtete und bei den Schaibaniden eingeheiratete Haus der Dschaniden über Buchara und Samarkand. Die Astrachaniden unterhielten gute Beziehungen zu den schiitischen Sufi-Orden Irans.
Im 18. Jahrhundert stellten die dominierenden Usbekenstämme drei Haupt-Khanate in der zentralasiatischen Region auf: das Emirat von Buchara, das durch das Manggyt zwischen 1785 und 1920 beherrscht wurde; das Khanat von Chiwa, das durch die Qunurat zwischen 1717 und 1920 beherrscht wurde; und das Khanat von Kokand, das von Quqan Khan und dessen Erben zwischen 1710 und 1876 beherrscht wurde.
Der Reichtum Mittelasiens forderte das Zarenreich heraus und diesem gelangen zwischen 1852 und 1884 umfassende koloniale Eroberungen. Während des letzten Jahrzehnts des 19. Jahrhunderts bis zum sowjetischen Anschlusses ordneten die Russen die Region im Namen des Zaren. Die russische Herrschaft über Mittelasien teilte sich das Generalgouvernement Turkestan und das Generalgouvernement Steppe, sowie die halbkolonial verwalteten Emirate von Buchara (seit 1868 Protektorat) und Chiwa (seit 1873 Protektorat), deren Außenbeziehungen kontrolliert wurden.
1920 schufen die Sowjets die Emirate von Buchara und Chiwa ab und ersetzten sie bis Februar 1925 durch die Usbekische SSR. Die administrativen Angelegenheiten der Republik wurden in die Hände der jungen und progressiven usbekischen Intellektuellen gelegt, die durch Moskau sanktioniert wurden. Ein Versuch der Zerstörung muslimischer Traditionen durch Seiten der Russen schuf bei der usbekischen Bevölkerung den Wunsch einer autonomen Regierung. Diese Befreiungsbewegung arbeitete eng mit den Kasachen und Turkmenen zusammen und wurde von der Roten Armee unterdrückt.
Während der sowjetischen Ära wurde das Land hauptsächlich zu einer Rohstoff-Quelle (Baumwolle usw.), für deren Ausbeutung viele Fabriken hergestellt wurden. Es machte die Kollektivierung und Industrialisierung durch. In den späten dreißiger Jahren wurde seine Bevölkerung den stalinistischen Säuberungen unterworfen. Am Ende der sowjetischen Ära hinterließen diese Bemühungen die Verwüstung des Landes und der Wasserbetriebsmittel der Region. Die Austrocknung des Aral-Sees ist ein glänzendes Beispiel davon.
1989 fand im usbekischen Ferghanatal ein von der damaligen usbekischen Regierung geschürtes Pogrom an den 1944 zwangsangesiedelten Mescheten statt, bei dem ca. 100 starben.
Usbekistan wurde 1991 unabhängig. Seit damals hat das Land seine Wirtschaft variiert, seine Erdgas- und Erdölbetriebsmittel entwickelt und bewogen in Richtung zur Industrialisierung.
In Usbekistan leben heute etwa 25 Millionen Usbeken, den Rest der Einwohner stellen Russen, Tadschiken und andere.
Usbekische Minderheiten gibt es in angrenzenden Gebieten Tadschikistans, Kasachstans, Kirgisistans und Turkmenistans, in der chinesischen Provinz Xinjiang (ca. 15.000) und im Norden Afghanistans.
Weltweit dürfte es über 29 Millionen Usbeken geben. Damit sind die Usbeken das zweitgrößte Turkvolk, zahlenmäßig werden sie nur von den Türken übertroffen.
Die Usbeken sind überwiegend sunnitische Muslime hanafitischer Rechtsschule.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."