Ulrich Menzel (* 21. Juli 1947 in Düsseldorf) ist ein deutscher Politikwissenschaftler.
Menzel studierte 1969-1974 in Düsseldorf, Köln und Frankfurt am Main Politikwissenschaft, Geschichte, Philosophie und Germanistik. 1978 wurde er in Frankfurt bei Dieter Senghaas mit einer Dissertation über die Theorie und Praxis des chinesischen Entwicklungsmodells promoviert, 1982 habilitierte er sich, ebenfalls in Frankfurt, im Fach Politikwissenschaft mit einer Arbeit über Autozentrierte Entwicklung trotz Weltmarktintegration.
Nach der Promotion lehrte und forschte er in Bremen, Tokio, Frankfurt, Duisburg und Braunschweig, bevor er 1993 als Nachfolger von Gilbert Ziebura auf den Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Vergleichende Regierungslehre am Institut für Sozialwissenschaften der TU Braunschweig berufen wurde, dessen geschäftsführender Leiter er seit 2004 ist. Darüber hinaus amtierte er als Dekan (1995-1997) und Vizepräsident für Lehre, Studium und Weiterbildung (2001-2003).
Menzels Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind Theorie und Geschichte des Internationalen Systems, Entwicklungstheorie und Nord-Süd-Beziehungen, Internationale Politische Ökonomie und Friedens- und Konfliktforschung. Seine regionalen Interessenschwerpunkte liegen in Ost- und Südostasien (insbesondere China und Japan) und Europa. Aufsehen erregte er in den 1990er Jahren mit seiner These vom Scheitern der klassischen Entwicklungshilfe und vom (konzeptionellen) "Ende der Dritten Welt" nach dem Kalten Krieg.
Die folgende Bibliographie beschränkt sich auf Menzels im Suhrkamp Verlag erschienene Monographien; Belegexemplare sämtlicher Veröffentlichungen seit 1974 befinden sich im Universitätsarchiv der TU Braunschweig. Momentan arbeitet Menzel an einem größeren Buch über Hegemonie in der Weltgesellschaft. 2006 äußerte er dazu in einem Interview mit der Braunschweiger Uni Zeitung (BUZe): "Ich vermute [...], dass dies mein letztes und größtes Buch, quasi mein Hauptwerk, wird."[1]
Inhaltsverzeichnis |
| Personendaten | |
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| NAME | Menzel, Ulrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politikwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 21. Juli 1947 |
| GEBURTSORT | Düsseldorf |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."