| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Staat: | Russland | |
| Föderationskreis: | Sibirien | |
| Föderationssubjekt: | Republik Burjatien | |
| Gemeindeart: | Stadt | |
| Fläche: | 377 km² | |
| Einwohner: | 380.900 (2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1010 Einwohner / km² | |
| Höhe: | 530 m ü. NN | |
| Postleitzahlen: | ||
| Telefonvorwahl: | (+7) 3012 | |
| Geografische Lage: | 51° 50' N, 107° 37' O Koordinaten: 51° 50' N, 107° 37' O | |
| Kfz-Kennzeichen: | 03 |
|
| Stadtgliederung: | 3 Stadtbezirke und 2 städtische Siedlungen |
|
| Adresse der Stadtverwaltung: |
||
| Offizielle Website: | http://www.ulan-ude-eg.ru/ | |
| Politik | ||
| Oberbürgermeister: | Gennadi Aidajew | |
| Liste der Städte in Russland | ||
Ulan-Ude (burjatisch Улаан-Удэ / Ulaan-Ude; russisch Улан-Удэ) ist die Hauptstadt der Republik Burjatien (südöstliches Sibirien, Russland) mit 380.900 Einwohnern (Stand: 2006).
Inhaltsverzeichnis |
Ulan-Ude befindet sich etwa 5640 km östlich von Moskau. Südöstlich des Baikalsees gelegen und rund 150 km entfernt von diesem liegt die Stadt auf etwa 600 m ü. NN an der Mündung der Uda in die Selenga.
Die Stadt gliedert sich in die Stadtbezirke (Rajons):
Ulan-Ude ist ein Verkehrsknotenpunkt an der Verzweigung der Transsibirischen und der Transmongolischen Eisenbahn. Die Stadt ist das Kultur- und Wirtschaftszentrum von Transbaikalien. Der innerstädtische öffentliche Verkehr besteht aus einem Straßenbahnnetz sowie Bus- und Marschrutka-Linien. Zudem befindet sich hier das Staatlichen Flugzeugwerk Nr. 99 , die u.a auch Mil Mi-14,Mil Mi-8 sowie die Su-25 produzieren.
Die Siedlung Udinskoje (Удинское) wurde 1666 als Überwinterungsstation von Kosaken an der Uda, einem Nebenfluss der Selenga, gegründet und 1775 als Werchneudinsk (Верхнеудинск) zur Stadt erhoben. Nach einem großen Brand 1878 wurde die Stadt komplett neu aufgebaut. Seit dem 27. Juli 1934 trägt sie ihren heutigen Namen Ulan-Ude (burjatisch für Rote Uda).
Unweit von Ulan-Ude, in der Nähe des Dörfchens Iwolginsk, befindet sich ein buddhistisches Kloster (Dazan). Zudem verfügt die Stadt über ein ethnographisches Museum, das von der historischen Präsenz verschiedener Volksgruppen in der Region zeugt: Ewenken, die Ureinwohner der Region, Burjaten, ein mongolischstämmiges Volk, das sich traditionell zum Vajrayana-Buddhismus bekennt, den Semeiskije, eine Glaubensgemeinschaft von sogenannten Altgläubigen, deren Kultur 2001 von der UNESCO unter der Bezeichnung „Der Kulturraum und die mündliche Kultur der Semeiskie” in die Liste der „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit” aufgenommen wurde, und Russen. Bekannt ist die Stadt auch für ihr monumentales Lenindenkmal, den größten Lenin-Kopf der Welt. Aufgrund der überwiegend asiatischen Einwohner der Stadt trägt auch das Monument asiatische Gesichtszüge.
Ulan-Ude
Babuschkin | Gussinoosjorsk | Kjachta | Onochoi | Sakamensk | Saretschny | Selenginsk | Sewerobaikalsk | Taksimo
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."