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Das Treuhandgebiet Pazifische Inseln war ein Treuhandgebiet, das am 18. Juli 1947 vom Treuhandrat der Vereinten Nationen den Vereinigten Staaten zur Verwaltung übergeben wurden. Das Treuhandgebiet war zuvor ein vom Völkerbund an das Japanische Kaiserreich vergebenes Mandatsgebiete, das Japanische Südseemandat.
Aus dem Gebiet schieden am 3. November 1986 die Föderierten Staaten von Mikronesien, am 22. Dezember 1990 die Republik Marshallinseln und am 1. Oktober 1994 Palau aus. Das Commonwealth der Nördlichen Marianen wurde 1978 zu einem der Außengebiete der Vereinigten Staaten.
Ein Assoziierungsvertrag (en:Compact of Free Association) besteht zwischen den Vereinigten Staaten und den Föderierten Staaten von Mikronesien, der Republik Marshallinseln und Palau. Der Vertrag legt unter anderem fest, dass die pazifischen Staaten ihre militärische Verteidigung in die Verantwortung der Vereinigten Staaten übergeben.
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Bis zur Errichtung des Treuhandgebietes wurden die von den Vereinigten Staaten eroberten Inseln von Militärgouverneuren (englisch: Military Governor) regiert. Dies waren die folgenden Admiräle der Pazifikflotte:
Nachdem das Treuhandgebiet im Juli 1947 errichtet war, wechselte die Zuständigkeit vom United States Department of the Navy zum Innenministerium und Louis E. Denfeld wurde zum ersten Hochkommissar des Treuhandgebietes (englisch: High Commissioner of the Trust Territory) am 18. Juli 1947 ernannt. Ihm folgten bis zum Ende der Amtszeit des letzten Hochkommissars, Janet J. McCoy, am 10. Juli 1987 weitere Hochkommissare[1], wobei die Zuständigkeit mehrmals zwischen den beiden Ministerien wechselte.[2]
Das Hauptquartier war erst in Fort Ruger in Honolulu angesiedelt, wechselte 1954 nach Guam und kam schließlich 1963 nach Saipan[3].
Das staatliche Board of Economic Warfare, das die Versorgung der Alliierten mit für den Krieg wichtigen Rohstoffen sicherstellen sollte, förderte durch seine Unterorganisation, der United States Commercial Company (USCC) die Wirtschaft im Treuhandgebiet. Diese kaufte Produkte in der Region, wie beispielsweise Kopra, Phosphate und kunsthandwerkliche Arbeiten, und bot im Gegenzug Importwaren an. 1947 wurde die USCC ersetzt durch die Island Trading Company (ITC). Ab 1954 waren dann einheimische Unternehmen für den Warenaustausch mit dem Ausland zuständig.[4]