Toron, heute Qal′at Tibnin, war eine wichtige Burg der Kreuzfahrer im südlichen Libanon. Sie wurde von Hugo von Falkenberg 1105 in den Bergen an der Straße von Tyrus nach Damaskus gebaut und bald zum Mittelpunkt der Herrschaft Toron, einer Seigneurie im Königreich Jerusalem, die zu den Vasallen des Fürstentums Galiläa gehörte.
Nach dem Tod Hugos 1107 ging die Burg vor 1109 an Humfried I. von Toron, dem Begründer eines einflussreichen Herrschaftsgeschlechts, der sie seinen Nachfolgern, Humfried II. von Toron und Humfried IV. von Toron vererbte. Toron blieb im Besitz der Kreuzritter bis 1187, als Saladin die Burg nach der Schlacht bei Hattin und im Verlauf der folgenden Zerstörung der Kreuzfahrerstaaten eroberte.
Zehn Jahre später, im November 1197 wurde Toron während des Kreuzzugs Kaiser Heinrichs VI. von deutschen Kreuzfahrern belagert. Die Burg wäre gefallen, wenn die muslimische Garnison nicht von den französischen Herren von Akkon davor gewarnt worden wäre, sich zu ergeben: den Deutschen sei nicht zu trauen, sie würden nach der Kapitulation trotz aller Zusagen doch getötet. Dies motivierte die Garnison durchzuhalten, bis Entsatz aus Ägypten kam bzw. die deutschen Kreuzfahrer die Belagerung aufgaben.
Toron wurde 1219 von Sultan al-Mu'azzam geschleift, ebenso wie die Verteidigungsanlagen von Jerusalem und die Burgen Safed und Banyas. Grund dafür war der Fünfte Kreuzzug, bei dem Damiette im Nildelta erobert wurde und der nun Kairo bedrohte: die Burgen und Jerusalem waren als Tauschobjekte vorgesehen, und Al-Mu'azzam wollte keine stark befestigten Anlagen den Kreuzrittern übergeben, wenn er es vermeiden konnte.
Obwohl der Tausch nicht zustande kam, war Al-Mu'azzams Vorsicht gerechtfertigt. 1229, zwei Jahre nach seinem Tod am 11. November 1227, erhielt Kaiser Friedrich II. Toron durch einen Vertrag mit Sultan al-Kamil zurück und übereignete sie dem Deutschen Orden, der die Burg wiederbefestigte.
Toron blieb nun in der Hand der Kreuzfahrer bis die Mamlukenarmee des Sultans Baibars die Burg 1266 fast kampflos in die Hand bekam.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."