Timgad (arabisch تيمقاد) ist eine algerischen Ruinenstadt etwa 40 km östlich von Batna in der sich die Ruinen der römischen Stadt Thamugadi befinden, die seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.
Die Siedlung wurde im Jahre 100 vom römischen Kaiser Trajan durch Lucius Munatius Gallus, den Legaten der Legio III Augusta, als Militärkolonie an einem bisher nicht besiedelten Ort errichtet. Die Colonia Marciana Traiana Thamugadi, wie sie mit vollem Namen hieß, lag in der römischen Provinz Numidia und weist die typische Quadratform und quadratische Unterteilung römischer befestigter Militärlager auf. In der Spätantike war Thamugadi ein wichtiger Sitz des Donatismus.
Die Stätte wurde zum Weltkulturerbe erklärt, weil hier die typische Struktur römischer Stadtgründungen noch gut erkennbar ist, die in anderen Städten römischen Ursprungs durch spätere Überbauung nicht mehr sichtbar ist.
Timgad ist in Algerien auch für das alljährlich stattfindende Musikfestival im Amphitheater der Ruinen bekannt. Dort treten Tanz- und Musikgruppen aus Algerien und den arabischen Nachbarstaaten auf. Der große Besucherandrang bei dieser Veranstaltung hat in der Vergangenheit zu Beschädigungen der Ruinen geführt und in Folge zur wiederholten Drohung der UNESCO den Status als Weltkulturerbe abzuerkennen. Aus diesem Grund wird derzeit ein modernes Amphitheater neben der Ruinenstadt erbaut.
Video über Timgad, Länge: 17:13, aufgenommen am: 14 Oktober 2006
35.4848296.468716Koordinaten: 35° 29′ 5″ N, 6° 28′ 7″ O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."