| Tigrinya | ||
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Gesprochen in |
Eritrea, Äthiopien | |
| Sprecher | 9 Mio. | |
| Linguistische Klassifikation |
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| Offizieller Status | ||
| Amtssprache von | Eritrea | |
| Sprachcodes | ||
| ISO 639-1: |
ti |
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| ISO 639-2: |
tir |
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| ISO 639-3: | ||
Tigrinya (auch Tigrinnya, italienisch Tigrigna, deutsch: Tigrinnisch) ist eine semitische Sprache, die aus einer älteren Vorform der altäthiopischen Sprache Ge'ez entstanden ist. Sie war 1952-58 mit Arabisch Amtssprache in Eritrea und ist heute die wichtigste Arbeitssprache in Eritrea; zudem ist sie die Amtssprache im äthiopischen Regionalstaat Tigray. Von den weltweit 9 Mio. Sprechern leben über 7 Mio. in Tigray und über 2 Mio. im nördlichen Nachbarland Eritrea. Die Sprachbezeichnung selbst ist amharisch; ältere lokale Sprachbezeichnungen, die heute nur noch auf dem Land gebräuchlich sind, sind Qwanqwa Habesha oder vereinfachend Habesha oder, vor allem in Tigray, Qwanqwa Tigray ('Sprache der Abessinier' bzw. 'Sprache von Tigray'). Das alte Ethnonym der tigrinnischen Bevölkerung ist Habesha; Tigray, wovon sich die moderne Sprachbezeichnung ableitet, ist ursprünglich nur ein geographischer Begriff und bezieht sich auf das alte Zentrum Tigrays, die Region um die heilige Stadt Aksum.
Eine endgültige Verschriftlichung der Sprache erfolgte erst zu Beginn des Zweiten Weltkrieges auf Basis der altäthiopischen Ge'ez-Schrift. Erste tigrinnische Manuskripte sind allerdings bereits aus dem frühen 19. Jahrhundert bekannt. Eine erste tigrinnische Literatur entwickelte sich aus den Tigrinya-Bibelübersetzungen seit den 1860er Jahren.
Die Sprachbezeichnung "Tigrinya" wird heute in Eritrea auch als Bezeichnung für die Tigrinya sprechende Bevölkerung verwendet; die Tigrinya sind eine der offiziellen neun ethnischen Gruppen des Landes. Die zu Äthiopien gehörenden Tigrinya-Sprecher, die v.a. in Tigray leben, werden offiziell "Tigray" genannt, nicht "Tigrinya".
Das Tigrinya ist nicht zu verwechseln mit der ebenfalls in Eritrea sowie im Sudan gesprochenen äthiosemitischen Sprache Tigre.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."