| Thylacoleo carnifex | |||||
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| Zeitraum | |||||
| Pleistozän | |||||
| 1,6 Mio. bis 50.000 Jahre | |||||
| Fossilfundorte | |||||
| Systematik | |||||
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| Wissenschaftlicher Name | |||||
| Thylacoleo carnifex | |||||
| (Owen, 1858) |
Thylacoleo carnifex (auch „Beutellöwe“ genannt) ist eine ausgestorbene Beuteltierart aus der Ordnung der Diprotodontia. Er war das bekannteste und größte Tier der Familie der Beutellöwen (Thylacoleonidae), die seit dem späten Oligozän fossil belegt ist. Thylacoleo carnifex erschien vor rund 1,6 Millionen Jahren im Pleistozän und starb erst vor rund 50.000 Jahren aus.
Dieses Tier erreichte eine Länge von rund 1,5 m und ein Gewicht von mehr als 110 kg, einzelne Schädelfunde lassen aber auf Einzeltiere von deutlich mehr als 150 kg schließen. Thylacoleo carnifex war ein überaus kräftig gebautes Raubtier, mit einer enorm ausgeprägten Muskulatur, weshalb er trotz seiner eher kurzen Körperlänge ein sehr hohes Gewicht erreichte. Besonders die Arme und Schultern waren enorm kräftig ausgebildet, und die dicken Knochen gaben kräftigen Muskeln Halt. Etwa in der Mitte des Humerus (Oberarmknochen) saß ein regelrechter Höcker, an dem sehr starke Muskeln ansaßen, und dem Tier erlaubten sich mit seinen Daumenklauen selbst an großen und wehrhaften Beutetieren festzuhalten. Eines seiner auffälligsten Merkmale war der abspreizbare Daumen der Vorderpfote, der wohl zum Festhalten der Beute diente. Mit den langen Schneidezähnen der Unterkiefer wurde die Beute wahrscheinlich regelrecht erdolcht, und mit den zu gewaltigen Schneidescheren ausgeformten Backenzähnen zerteilt. Thylacoleo carnifex hatte von allen bekannten Säugetieren die gewaltigesten Reißzähne, was für die massive Spezialisierung auf Fleisch hindeutet. Selbst bei den ebenfalls massiv auf Großtiere spezialisierten Großkatzen wie Löwen und Tigern, oder auch den verschiedenen ausgestorbenen Säbelzahnkatzen waren diese Zähne nicht so stark ausgeprägt. Über dies verfügte Thylacoleo über eine unwahrscheinlich starke Beißkraft, möglicherweise stärker als bei allen anderen bekannten Raubsäugern. Allerdings war sein Schädel in dieser Hinsicht vollkommen anders gebaut als bei den plazentalen Säugern, oder als der der meisten räuberischen Beuteltiere, wie etwa Beutelteufel oder Beutelmarder. Denn anstatt des sonst stark entwickelten, an den Schläfen ansetzenden Musculus temporalis hatten diese Tiere einen gewaltigen Musculus masseter, der am Unterkiefer ansetzte. Eine derartige Ausformung findet man eigentlich eher bei Pflanzenfressern, doch dass Thylacoleoniden Fleischfresser waren, steht außer Frage. Die Lösung für diesen Verhalte liegt in der Evolution der Thylacoleoniden, denn tatsächlich waren diese hochspezialisierten Fleischfresser Nachfahren von pflanzenfressenden Beuteltieren, die Koalas ähnlich waren. Erst vor entwicklungsgeschichtlich kurzer Zeit fingen diese Tiere an von Pflanzenfressern zu Allesfressern, und schließlich zu hochspezialisierten Fleischfressern zu werden. Einige frühe Formen waren nur so groß wie Katzen und scheinen eher Insekten und kleine Wirbeltiere gefressen zu haben, während die jüngeste und größte Art, Thylacoleo carnifex, anscheinend sogar die nashorngroßen Diprotodonten jagte, wie Bissspuren an den Knochen dieser gewaltigen Beuteltiere zeigen. Die ersten Ureinwohner Australiens trafen noch auf diese Tiere, man kennt sogar eine alte Aborigines-Felszeichnung, über der sich später ein Thylacoleo am Stein die Krallen wetzte.
Die Ernährung von Thylacoleo carnifex war lange umstritten. Während alle anderen Tiere der Ordnung der Diprotodontia Pflanzen- oder Allesfresser sind, deuten die Zähne des Beutellöwen an, dass er sich von Fleisch ernährte. Sein Entdecker, der Paläontologe Richard Owen, beschrieb ihn 1859 als „eines der wildesten Raubtiere überhaupt“. Andere Forscher meinten, er habe sich von Aas oder gar, weil Diprotodontia keine Fleischfresser sind, von Pflanzen ernährt. Jüngere Untersuchungen des Schädels und des Kiefers haben gezeigt, dass er eindeutig ein Fleischfresser war, vielleicht einer der bestangepassten des ganzen Säugetierreiches.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."