| Namen von Thutmosis IV. | ||||||||||||||||
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Büste von Thutmosis IV. |
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| Eigenname |
Dḥtj-msjw Thot ist geboren |
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| Thronname |
Mn-ḫprw-Rˁ Bleibend sind die Erscheinungsformen/Erscheinungen/ Gestalten des Re |
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Thutmosis IV. war der achte altägyptische König (Pharao) der 18. Dynastie (Neues Reich). Er regierte etwa von 1397 bis 1388 v. Chr. (Helck: 1388 - 1379, Krauss: 1400 - 1390 v. Chr.)
Inhaltsverzeichnis |
Pharao Thutmosis IV. war der Sohn von Amenophis II.. Zusammen mit der Nebenfrau Mutemwia hatte er den Sohn Amenophis III..
Aus der Zeit als Thutmosis IV. noch nicht die rote und die weiße Krone (Königskronen) trug und als Kommandant der Wagenkämpfer in Memphis weilte, erzählen eine Inschrift die folgende Geschichte: Thutmosis IV. legte sich nach einer Löwenjagd ermüdet in den Schatten des großen Sphinx von Gizeh. Er hatte eine Vision in der ihm der Sonnengott Re erschien und ihn aufforderte den Sphinx vom Wüstensand zu befreien. Dafür versprach er ihm die Königskronen. Kurz nach der Thronbesteigung erfüllte Thutmosis IV. die göttliche Bitte und er errichtete außerdem zwischen den Pranken der Sphinx die Traumstele, deren Inschriften aus seinem Leben berichten.
Dies ist die gängigste Auffassung über den Inhalt der Traumtafel. Die Ägyptologin Christine El-Mahdy allerdings sieht keinen Zusammenhang zwischen dem Befreien des Sphinx und der Thronbesteigung. Sie interpretiert die Traumtafel so, dass Re Thutmosis die Regentschaft in jedem Fall versprach, und dass Thutmosis den Sphinx aus einem anderen Grund befreite: er sah sich als leiblicher Sohn des Sonnengottes (eine entgegen der allgemeinen Auffassung sehr unübliche Vorstellung im Alten Ägypten) und erfüllte nur seine Pflicht gegenüber seinem Vater. El-Mahdy sieht darin auch den Anfang einer persönlichen Beziehung der Königsfamilie zu einem Gott, die unter Amenophis III. ausgebaut wurde (stärkere Verehrung des Aton als Abbild der Sonnenscheibe) und unter Amenophis IV. (Echnaton) seinen Höhepunkt fand.
Über Thutmosis IV. ist im Verhältnis zu vielen anderen Pharaonen wenig bekannt. Er übernahm die Regierung als Ägypten auf dem Höhepunkt stand. Sein Großvater Thutmosis III. hatte die Grenzen weit nach Vorderasien ausgedehnt - auch der Vater Amenophis II. führte Kriege, um die Grenzen nach Mitanni und zu den Hethitern zu sichern. Im siebten/achten Jahr seiner Regierungszeit führte er die übliche Strafexpedition nach Nubien durch und auch ein Feldzug in den vorderasiatischen Raum ist belegt.
Politisch erwies sich Thutmosis IV. als sehr geschickt.
Seine Wesire waren Hepu, Ptah-hotep und Ptahmose, Vizekönig von Kusch war ein Mann namens Amenhotep.
Doch unter Thutmosis IV. wurden die Hethiter zur Bedrohung und Mitanni suchte Beziehungen zu Ägypten. Deshalb schloss der Pharao einen Bund mit König Artatama von Mitanni und heiratete dessen Tochter. Allerdings ist die Identität der Mutemwia mit dieser Tochter Artatamas nicht gesichert. [1]
Der Sohn aus dieser Ehe sollte dann später sein Nachfolger Pharao Amenophis III. werden. Dies war eine Veränderung der Tradition, denn rechtmäßiger König war bisher nur der Sohn einer königlichen ägyptischen Frau geworden.
Die Bautätigkeiten von Thutmosis IV. sind im ganzen Reich nachweisbar. Auch er baute am Tempel seiner Vorgänger im Reichsheiligtum von Karnak weiter und wie seine Vorgänger errichtete er seinen Totentempel in Korna und ließ im Tal der Könige sein Grab anlegen (KV43, von Howard Carter im Jahr 1903 entdeckt). Bereits in den Wirren der Nach-Amarna-Zeit wurde das Grab aufgebrochen und im 8. Jahr des Haremhab restauriert.
Seine Mumie hat man im Grab seines Vaters Amenophis II. gefunden, wohin sie in der 21. Dynastie zum Schutz vor Grabräubern gebracht wurde.
Die Plastik Thutmosis IV. stellt entwicklungsgeschichtlich einen Übergang dar. War der Königstyp zunächst noch dem Schönheitsideal der frühen 18. Dynastie verpflichtet, so setzt Thutmosis IV. in seinen Abbildern neue Akzente. In der Physiognomie ist zu bemerken, dass sich der Augenaußenwinkel von der Mitte (vgl. Kairo EM CG 42080) zum oberen Rand entwickelt (vgl. Kairo EM JE 43611). Dadurch wird die Augenachse schräggestellt und es entstehen "Katzenaugen". Sein Nachfolger Amenophis III. lässt die Augenpartie noch weiter mit breit aufgelegten Augenumrandungen ausgestalten.
| Vorgänger |
Pharao von Ägypten 18. Dynastie |
Nachfolger |
| Personendaten | |
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| NAME | Thutmosis IV. |
| KURZBESCHREIBUNG | altägyptischer König um 1390 v. Chr. |
| GEBURTSDATUM | 15. Jahrhundert v. Chr. |
| STERBEDATUM | 14. Jahrhundert v. Chr. |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."