| Thurn und Taxis | |
|---|---|
Spielszene |
|
| Daten zum Spiel | |
| Autor | Andreas Seyfarth, Karen Seyfarth |
| Grafik | Michael Menzel |
| Verlag | Hans im Glück Verlag, Rio Grande Games, 999 Games, u.a. |
| Erscheinungsjahr | 2006 |
| Art | Brettspiel |
| Mitspieler | 2 bis 4 |
| Dauer | 50 Minuten |
| Alter | ab 10 Jahre |
| Auszeichnungen | |
| Spiel des Jahres 2006 Deutscher Spiele Preis 2006: Platz 2 Spiel der Spiele 2006: Spiele Hit (Spiele mit Freunden) International Gamers Award 2006: Multiplayer Finalist Niederländischer Spielepreis 2007: nominiert |
|
Thurn und Taxis ist ein Brettspiel, das 2006 zum Spiel des Jahres gewählt wurde. Spieleautoren des Spieles sind das Ehepaar Karen und Andreas Seyfarth, es wurde vom Hans im Glück Verlag entwickelt und wird in Deutschland von Schmidt Spiele vertrieben. Gespielt werden kann es von zwei bis vier Spielern im Alter ab zehn Jahren.
Thurn und Taxis ist ein historisch an den Aufbau des Postsystems durch die reale Familie Thurn und Taxis angelehntes Spiel. Ziel des Spieles ist es, im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation des 17. Jahrhunderts einen Postkutschenbetrieb mit möglichst langen und gewinnträchtigen Strecken aufzubauen. Es ist vor allem ein Taktikspiel, wobei der Spielerfolg im gewissen Maße vom Glück abhängt.
Inhaltsverzeichnis |
Das Ziel ist es, Siegpunkte zu bekommen. Diese können durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst werden:
In jeder Runde muss man eine Stadtkarte aus einer Auswahl von sechs ausliegenden nehmen, eine von der Hand auslegen und damit eine Strecke auf- bzw. ausbauen. Variiert werden kann ein Zug durch Inanspruchnahme von einer von vier Amtspersonen. Entweder kann der Spieler
Wenn eine Route mindestens drei Städte beinhaltet, kann diese durch Platzierung von Poststationen abgeschlossen werden. Dabei hat der Spieler die Wahl zwischen
Wenn ein Spieler alle seine Poststationen gesetzt oder die Postkutsche der siebten Stufe erworben hat, wird die Runde zu Ende gespielt. Dann erfolgt die Endwertung.
Im Magazin spielbox, Ausgabe 5/2006, wurde exklusiv die Erweiterung Der Kurier der Fürstin veröffentlicht. Diese besteht aus einer Figur und Adelsbriefen, die zusätzliche Unterstützung durch Amtspersonen ermöglichen.
Die erste offizielle Erweiterung Glanz und Gloria ist seit dem 29. Januar 2007 erhältlich. Inhaltlich stellt diese Erweiterung ein eigenständiges Spiel mit einem abgewandelten Spielmechanismus dar. Sie verfügt über einen komplett neuen Spielplan, der den Norden Deutschlands zeigt, und einen vollständigen neuen Kartensatz. Es fehlen allerdings die Posthäuser, die aus dem Grundspiel genommen werden müssen.
Die zweite offizielle Erweiterung „Alle Wege führen nach Rom“, die 2008 erschienen ist, enthält 2 neue Varianten.
2a) In „Alle Wege führen nach Rom“ macht sich der Klerus auf, das neue Reisemittel für eine Audienz beim Papst zu nutzen. Die Spieler schicken in fünf Holzkutschen ihre Geistlichen auf den Weg nach Rom. Sie versuchen, die Kutschen so zu lenken, dass sie zu einem möglichst günstigen Zeitpunkt ankommen. Mal gibt es lange Wege, mal kurze, und nur wer geschickt taktiert, wird zum Papst vorgelassen. Neben den Holzkutschen gehören Audienzplättchen und ein neuer Spielplan zum Material.
2b) In „In Amt und Würden“ kommen neue Amtsplättchen, Übersichtstafeln und Siegpunkte als Material ins Basisspiel.
1979: Hase und Igel | 1980: Rummikub | 1981: Focus | 1982: Sagaland | 1983: Scotland Yard | 1984: Dampfross | 1985: Sherlock Holmes Criminal-Cabinet | 1986: Heimlich & Co. | 1987: Auf Achse | 1988: Barbarossa und die Rätselmeister | 1989: Café International | 1990: Adel verpflichtet | 1991: Drunter & Drüber | 1992: Um Reifenbreite | 1993: Bluff | 1994: Manhattan | 1995: Die Siedler von Catan | 1996: El Grande | 1997: Mississippi Queen | 1998: Elfenland | 1999: Tikal | 2000: Torres | 2001: Carcassonne | 2002: Villa Paletti | 2003: Alhambra | 2004: Zug um Zug | 2005: Niagara | 2006: Thurn und Taxis | 2007: Zooloretto | 2008: Keltis
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."