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| Thomasschule | |
|---|---|
| Typ | Gymnasium mit Internat |
| Gründung | 1212 |
| Ort | Leipzig |
| Bundesland | Sachsen |
| Staat | Deutschland |
| Koordinaten | 51° 20′ 13,1″ N, 12° 21′ 35,7″ O51.33696944444412.359911111111Koordinaten: 51° 20′ 13,1″ N, 12° 21′ 35,7″ O |
| Träger | Stadt Leipzig |
| Schüler | etwa 670 |
| Lehrer | 70 |
| Leitung | Kathleen-Christina Kormann |
| Internatsleiter | Thoralf Schulze |
| Website | www.thomasschule.de |
Die Thomasschule (lateinisch Schola Thomana) ist ein bekanntes Humanistisches Gymnasium in Leipzig. Ihre Gründung geht auf das Jahr 1212 zurück, womit sie zu den ältesten Schulen Deutschlands zählt. Die Schule ist eine der traditionsreichsten Bildungseinrichtungen Mitteldeutschlands und Bestandteil der Trias Thomaskirche, Thomanerchor und Thomasschule.
Inhaltsverzeichnis |
Die Thomasschule wurde 1212 auf Initiative Markgrafs Dietrich von Meißen (1162–1221) als schola pauperum des katholischen Augustiner-Chorherrenstifts zu St. Thomas in Leipzig gegründet. Gleichzeitig wurde der Thomanerchor und die Thomaskirche gegründet. Die Schule diente zunächst als Klosterschule. Eine erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1254, als sie als schola exterior charakterisiert wurde. Zu diesem Zeitpunkt stand sie auch den Kindern Leipziger Bürger offen.
Die Schule befindet sich seit 1539 im Besitz der Stadt Leipzig. Alle Mitglieder des Thomanerchors sind Schüler der Schule, es gibt jedoch auch einen Schulteil, in dem Nicht-Chormitglieder lernen. Die Mitglieder des Schulchores als Teil der Gesamtschülerschaft leben im dazugehörigen Schulheim, dem Thomasalumnat.
Der ursprüngliche Standort der Schule befand sich am heutigen Thomaskirchhof, gegenüber dem Geburtshaus von Georg Matthias Bose (1710–1761) (heute Bosehaus). Dort wurde sie 1553 um einen Anbau durch den Ratsmaurer Kuntz Brundtschuh erweitert, während des Thomaskantorats von Johann Sebastian Bach 1732 durch George Werner aufgestockt und 1829 umgebaut.
Von 1873 bis 1876 wirkte der spätere Physik-Nobelpreiträger Karl Ferdinand Braun als Lehrer an der Thomasschule. Hier entdeckte er 1874, unter Verwendung von Kristallen aus der Sammlung der Thomasschule, den Gleichrichtereffekt der Halbleiter.[1] Auf diesem gründet sich die heutige Halbleiterelektronik. In dieser Zeit schrieb er sein einziges Buch Geheimnisse der Zahl und Wunder der Rechenkunst. Für die bauliche Trennung von Schule und Alumnat und zur Erweiterung wegen Platzmangels entstand 1877 der Neubau der Schule in der Schreberstraße. 1881 wurde das dazugehörige Alumnat fertig gestellt.
In der Zeit des Nationalsozialismus überdauerte die Schule im Kern als altsprachlich orientiertes und vom Thomanerchor mitgeprägtes Gymnasium. Der Sport rückte ab 1936 im Schulalltag in den Vordergrund. Ferner wurden Wandertage eingeführt.[2]
Den Luftangriff auf Leipzig in der Nacht vom 3. auf den 4. Dezember 1943 überstand das Schulgebäude praktisch unzerstört. Nur die Turnhalle sowie Räumlichkeiten im gegenüber liegenden Alumnat brannten aus, weshalb der damalige Thomaskantor Günther Ramin die Auslagerung des Thomanerchors in die Königlich Sächsische Fürsten- und Landesschule Sankt Augustin zu Grimma durchsetzte. Das Schulgebäude wurde zeitweise der Universität Leipzig zur Verfügung gestellt, zumal wegen der Einberufung aller Schüler der Oberklassen zum Dienst als Flakhelfer ohnehin nur noch ein stark eingeschränkter Unterrichtsbetrieb möglich war. Beim Luftangriff in der Nacht des 20. Februar 1944 brannte das Schulgebäude vollständig aus. Gegen Ende des Krieges fand der Unterricht teilweise in der Max-Klinger-Schule statt.[2] Unterbrochen von wochenlangen Unterrichtspausen fand die Thomasschule im Gebäude der 41. Volksschule in der Hillerstraße sowie noch anderen zugewiesenen Gebäuden Notunterkünfte. In dieser Zeit fiel der Unterricht in Fächer wie Sport aus, da die Lehrer Wehrdienst leisten mussten. Trotz Nationalsozialistischem Einfluss hat sich der Oberstudiendirektor Hohlfeld für seine jüdischen Schüler eingesetzt und ermöglichte ihnen das Abitur.[2]
1973 zog die Schule in einen Plattenbau in der Pestalozzistraße (heute Telemannstraße) um. Das Alumnat blieb jedoch in der Hillerstraße, so dass Schule und Thomanerchor nun endgültig getrennt waren. Wie schon im Nationalsozialismus wurde die Thomasschule zur ideologischen Vorzeigeschule. Von der Schulleitung gingen mannigfache Bestrebungen aus, die christliche Prägung des Thomanerchores zu lösen und die atheistische Weltanschauung zu betonen.
Nach der Deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wuchs die Schülerzahl auf zeitweilig über 1.000 Schüler an. Mit der Einführung des gegliederten Schulsystems in Sachsen 1992 bot die Schule ihren Schülern nun ein mathematisch-naturwissenschaftliches, ein musisches und ein sprachliches Profil an.
Im September 2000 zog die Schule dann wieder in das neu sanierte Gebäude in der Hillerstraße ein.
Die Thomaskantoren waren bis in das 20. Jahrhundert hinein Lehrer der Thomasschule; der Rektor der Thomasschule war bis in die 1970er Jahre zugleich der Vorsteher des Thomanerchores.
Die Thomasschule liegt im Bachviertel, einem Gründerzeitviertel in der Äußeren Westvorstadt. Sie ist eine Anliegerstraße zwischen der Sebastian-Bach-Straße und Käthe-Kollwitz-Straße. Daran angrenzend ist der Johannapark mit der Lutherkirche. Gegenüber der Schule befindet sich das Alumnat der Thomaner. Im Rahmen des musischen Bildungszentrums der Bachstadt Leipzig, dem Forum Thomanums, wurden zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude in unmittelbarer Nähe saniert. Dazu gehört etwa die Villa Thomana. Außerdem befinden sich hier die Villen Wohnhaus Gustav-Mahler-Straße 2 und die der Verlagsbuchhändler Leopold Gebhardt, Wohnhaus Sebastian-Bach-Straße 53 und Herrmann Julius Meyer, Wohnhaus Käthe-Kollwitz-Straße 115.
Die Thomasschule ist in einem viergeschossigen Jugendstilbau untergebracht. Seine Fassade besteht insbesondere aus Sandstein, Granit und Porphyr. Im August 2000 schlossen die Architekten Arthur Numrich und Timo Klumpp die Modernisierung der Schule ab.[3] Zwischen den zwei Gebäuden, der Schule und der Sporthalle wurde ein kubischer Gebäuderiegel eingesetzt. Er verbindet die beiden Schulhöfe. Er hebt sich von den anderen Bauwerken durch seine Transparenz ab. Darin befindet sich das Bachfoyer mit seiner großen Treppenanlage, welches als Veranstaltungs- und Pausenraum dient. Das Bach-Portrait von Elias Gottlob Haußmann wurde auf Glas in die Türrahmen der Schule eingearbeitet. Die Treppenhäuser und die Aula wurden restauriert. Hierbei wurde eine Akustikdecke berücksichtigt. Der französische Künstler Ivan Lacaze verwendete Lichtanlagen für das gesamte Gebäude. Die Landschaftsarchitekten Daniel und Annette Sprenger übernahmen die Außengestaltung.
Die Trias Thomasschule, Thomanerchor und Thomaskirche haben eine 800-jährige gemeinsame Tradition.
Die Schule pflegt als altsprachliches Gymnasium insbesondere den Lateinunterricht. Diese ist erste oder zweite Fremdsprache und endet mit dem Latinum. Hinzu kommt Englischunterricht, welches neben Latein als Leistungskurs gewählt werden kann. Der Erwerb des Cambridge First Certificate in English (FCE) ist möglich. Griechischunterricht wird ab der 8. Klasse angeboten und führt zum Graecum. Als weitere Fremdsprache kann Französisch erlernt werden.
Gesellschaftlich wird die humanistische Tradition der Schule gepflegt. Dies drückt sich in dem BLK-Programm Demokratie lernen & leben und dem POL&IS-Seminar aus.
Wie auch an anderen sächsischen Schulen musste auch die Gymnasialen Zweige der Thomasschule mit der Reform der Profilwahl in der Sekundarstufe I neu bestimmt werden.[4] Durch die landesweite Abschaffung des musischen Profils konnte der bisherige Profilkanon altsprachliches, musisches und naturwissenschaftliches Profil nicht beibehalten werden. Es wurde eine Neuausrichtung auf ein sprachliches Profil, ein künstlerisches Profil sowie eine vertieft musische Ausbildung, im Sinne des § 4 Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über allgemein bildende Gymnasien im Freistaat Sachsen (Schulordnung Gymnasien – SOGY), beschlossen.
Die Thomasschule ist unter anderem an den Förderprogrammen zum Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien, dem Lions-Quest-Programm und den Comenius-Programmen beteiligt.
Die Thomasschule ist eine Schule mit Ganztagsangebot. Außerdem werden die außerschulischen Aktivitäten Darstellendes Spiel und Theater, Keramik und Töpfern, Schülerorchester, Hausaufgabenbetreuung, Kabarett, Schülercafe, Debattierclub, Schülerbibliothek, allgemeiner Freizeitsport, Computer, Informatik und Internet, Foto, Video und Film, Griechisch, Chor und Schülerzeitung angeboten. Letztere ist die Thom Times. Sie wurde im Jahre 2001 gegründet. Themengebiete sind Schule, Standpunkte, Politik und Weltgeschehen, Kultur, Pinboard und Thom des Monats. Die Zeitung erscheint alle zwei bis drei Monate im A4-Format und hat eine Auflage zwischen 175 und 300 Exemplaren.
Traditionelle Schulveranstaltungen sind Musizierabende, Kunstausstellungen, Podiumsdiskussion, Tag der offenen Tür, Schulfest, Abiturball, Schuljahresgottesdienst, Theater- und Konzertbesuche, feierlicher Schuljahresabschluss in der Lutherkirche zur Ehrung besonders aktiver Schüler, Thomanerbundtreffen, eigene Theater- und Musikalaufführungen, Fasching, Weihnachtsliedersingen und Sommerfest.
In den letzten Jahren stellte die Schule 70 Teilnehmer an 15 Wettbewerben in Sachsen. Darunter sind Erst- und Zweitplatzierungen bei Bezirks,- Landes- und/oder Bundeswettbewerben der Deutschen Mathematik-Olympiade (DeMO), des Adam-Ries-Wettbewerbs, bei Jugend forscht (Jufo), dem Schülerwettbewerb zur politischen Bildung, dem Bundeswettbewerb Fremdsprachen, bei Jugend musiziert, Jugend trainiert für Olympia (JtfO), dem Vorlesewettbewerb der Stadt Leipzig, bei First Lego League, beim Facharbeiten-Wettbewerb „Jugend-Schule-Wirtschaft“ und dem Jugendpreis.
Der Schulförderverein Thomanerbund e.V. ist ein Zusammenschluss ehemaliger Schüler der Thomassschule. Er wurde 1921 in Leipzig gegründet. Aber schon seit 1212 gab es Zusammenschlüsse ehemaliger Thomaner. Im Dezember 1948 wurde der Thomanerbund in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) verboten. Die in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Ehemaligen gründeten 1954 den Thomanerbund Frankfurt am Main. Er erreichte ca. 800 Mitglieder. Im April 1993 schloss er sein Büro in Ingelheim am Rhein und eröffnete ein neues in Leipzig. Jährlich finden Mitgliedertreffen statt, an dem viele Ehemalige Thomasschüler aus dem In- und Ausland teilnehmen. Er ist Träger des Ganztagsangebots der Schule. Er bildet Lehrer im humanistischen Gedankengut weiter, fördert Facharbeiten von Schülern, unterstützt finanziell Bildungsreisen und Studienfahrten, stellt Lehr- und Lehrmittel zur Verfügung, unterstützt Kulturprogramme, vergibt Preise für Wettbewerbe und versorgt die Schulbibliothek. Sein Vorsitzender ist der Theologe Christoph Michael Haufe.
Die Thomasschule besitzt eine Eltern- und Schülervertretung. Zweitere wirkt am Landesschüllerrat Sachsen (LSR Sachsen) mit.
Die Thomanerklassen 3 und 4 werden in der Édouard-Manet-Schule, ehemals 76. Grundschule Leipzig, unterrichtet. Grundschullehrer nehmen an Fachkonferenzen des Gymnasiums teil und es gibt gemeinsame Projekte der Klassenstufen 3 bis 7.
Schulpartnerschaften bestehen zum französischen College et Lycee Saint-Charles La Providence in Saint-Brieuc. Der Kontakt besteht aus Besuchen, Briefkontakten und Schüleraustausch. Des weiteren pflegt die Thomasschule Kontakt zur US-amerikanischen Pacific Crest Community School in Portland. Besuche, E-Mail Kontakte, Programme des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) und Schüleraustausche finden regelmäßig statt. Schließlich unterhält die Schule Beziehungen zum italienischen Instituto Magistrale Statale „Alessandro Manzoni“ in Caltanissetta.
Der Verbund Kommunaler Kinder- und Jugendhilfe Eigenbetrieb der Stadt Leipzig berät bei Konfliktlösung und Familienberatung. Der Allgemeine Sozialdienst des Jugendamts der Stadt Leipzig führt bei Bedarf Familienberatungen durch. Der Landesverand Legasthenie Sachsen e.V. bildet Lehrer beim Thema Lese-Rechtschreib-Schwäche fort. Das Zentrum für Teilleistungsstörungen LRS/Dyskalkulie des Studienkreises Leipzig führt Schullaufbahnberatungen und Betreuung von Schülern durch.
Schwerpunkt der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Bundesverband deutscher Banken (BdB) liegt auf dem Planspiel Börse des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV). Der Verband der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie e.V. (VSME) informiert regelmäßig über die Wirtschaftsregion. Die Stadtwerke Leipzig GmbH unterstützt den Projektunterricht. Das Ziel der Zusammenarbeit mit dem BMW Werk Leipzig ist Berufsinformationen, Praktika von Schülern im Werk und die Unterstützung von Facharbeiten und besonderen Lernleistungen.
Die Universität Leipzig bietet besondere Zusammenarbeit im Bereich der besonderen Lernleistung an. Der Besuch von Vorlesungen, die Betreuung von Blockpraktikanten, die Unterstützung schulischer Arbeitsgemeinschaften und der Botanikschule des Schulbiologiezentrums Leipzig im Botanischer Garten der Universität Leipzig ist möglich. In der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB Leipzig) können Diplomverteidigungen besucht werden und interessierte Schüler werden auf die angebotenen Studienrichtungen vorbereitet. Die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig (HMT Leipzig) bietet eine vertiefte Ausbildung besonders begabter Schüler an.
Durch den Thomanerförderkreis e.V. werden die Alumnen des Thomanerchores ausgebildet und Lehrer der Schule arbeiten aktiv im Vorstand mit. Außerdem besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Thomanerchor, Thomasschule und Forum Thomanum e.V.
Die Schule hat insgesamt 67 hauptamtliche Lehrer. Davon sind 47 weiblich und 20 männlich. An der Thomasschule unterrichteten viele bekannte Lehrer wie der Physik-Nobelpreisträger Karl Ferdinand Braun (1850–1918) und die Thomaskantoren, unter ihnen Johann Sebastian Bach (1685–1750).
In Vergangenheit und Gegenwart waren zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Schüler der Thomasschule, darunter der Komponist Richard Wagner (1813–1883) und die Bachsöhne.
Der Bürgermeister Christian Lorentz von Adlershelm (1608–1684) stiftete 1668 ein Kapital in Höhe von 4.550 Talern. Der Ratsherr Johann Ernst Kregel von Sternbach (1652–1731) stiftete 2.500 Taler, deren Zinsen für die Beschaffung von Getränken verwendet werden sollten. Später stockte er die Stiftung um 500 Taler auf. Der Ratsherr Johann Franz Born (1660–1732) stiftete 2.000 Taler zur Speisung von Schülern. Der Bürgermeister Heinrich Friedrich Innocentius Apel (1731–1802) stiftete der Thomasschule 2.400 Taler und bedachte sie mit 1.600 Talern in seinem Testament. Der Rektor Friedrich Wilhelm Ehrenfried Rost (1768–1835) stiftete der Thomasschule das 1746 von Elias Gottlob Haußmann (1695–1774) gefertigte Ölgemälde Bachs. Dem Unternehmer Wigand Freiherr von Salmuth (1931–2006) ist die Restaurierung der Thomaskirche und der Sauer-Orgel sowie der Erwerb der Villa Thomana zu verdanken.
Rektoren der Schule:
… | Johannes Gramann (1520–1522) | Caspar Borner (1522–1539) | Franz Bartsch (1539) | Matthäus Häußler (1539–1540) | Bartholomäus Heynemann (1540–1549) | Andreas Jahn (1549–1559) | Johannes Schrauf (1559-1563) | Johann Heil (1563–1592) | Jakob Lassmann (1592-1604) | Ambrosius Bardenstein (1604-1616) | Sebastian Grell (1616-1622) | … | Wilhelm Avian (1629-1636) | Abraham Teller (1637) | Anton Kirchhoff (1638-1640) | Georg Cramer (1640–1676) | Jakob Thomasius (1676–1684) | Johann Heinrich Ernesti (1684–1729) | Johann Matthias Gesner (1730–1734) | Johann August Ernesti (1734–1759) | Johann Friedrich Leissner (1759–1767) | Johann Friedrich Fischer (1767–1799) | Friedrich Wilhelm Ehrenfried Rost (1800–1835) | Johann Gottfried Stallbaum (1835–1861) | Karl Heinrich Adelbert Lipsius (1861) | Friedrich Kraner (1862–1863) | Friedrich August Eckstein (1863–1881) | Franz Emil Jungmann (1881–1917) | Karl Tittel (1917–1935) | Alfred Jentzsch (1935–1939) | Johannes Pinckert (1939–1945) | … | Klaus Lindner (1993–1999) | Kathleen-Christina Kormann (seit 1999)
Konrektoren der Schule:
… | Wolfgang Meurer (-1535) | … | Johann Friderici (1592–1594) | … | Johannes Rhenius (bis 1617) | … | Friedrich Rappolt (1642–1663) | … | Tilemann Backhaus | … | Johann Heinrich Ernesti (1680–1684) | Andreas Stübel (1684–1697) | Christian Ludovici (1697–1724) | Johann Christian Hebenstreit (1725–1731) | Karl Friedrich Petzold (1731) | Johann August Ernesti (1731–1734) | Siegmund Friedrich Dresig (1734–1742) | Conrad Benedict Hülse (1742–1751) | Johann Friedrich Fischer (1751–1767) | Karl August Thieme (1767–1795) | Friedrich Wilhelm Ehrenfried Rost (1796–1799) | Johann Friedrich Jacob Reichenbach (1800–1832) | Johann Gottfried Stallbaum (1832–1835) | Johann Christian Jahn (1835–1847) | Karl Heinrich Adelbert Lipsius (1847–1861) | Georg Aenotheus Koch (1862–1867) | … | Franz Emil Jungmann (1874–1881) | … | Heinrich Stürenburg (1883–1889) | Wilhelm von Zahn (um 1897) | Richard Sachse (um 1912) | Konrad Sturmhoefel | … | Jürgen Schulze | … | Ute Hofmann | Detlef Müller
Schulen in Trägerschaft der Stadt Leipzig:
Anton-Philipp-Reclam-Schule | Friedrich-Arnold-Brockhaus-Schule | Friedrich-Schiller-Schule | Gustav-Hertz-Schule | Gymnasium Engelsdorf | Humboldt-Schule | Immanuel-Kant-Schule | Johannes-Kepler-Schule | Leibnizschule | Max-Klinger-Schule | Neue Nikolaischule | Robert-Schumann-Schule | Thomasschule zu Leipzig | Werner-Heisenberg-Schule | Wilhelm-Ostwald-Schule
Schulen in Trägerschaft des Freistaates Sachsen:
Sportgymnasium Leipzig
Schulen in freier Trägerschaft:
Bischöfliches Maria-Montessori-Schulzentrum Leipzig | BIP-Kreativitätsgymnasium Leipzig | Evangelisches Schulzentrum | Freie Waldorfschule Leipzig | Leipzig International School e.V.