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Thomas Lawrence

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Porträt der Königin Charlotte
Thomas Lawrence: Sarah Barrett Moulton alias Pinkie

Sir Thomas Lawrence (* 13. April 1769 in Bristol; † 7. Januar 1830 in London) war ein englischer Maler.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben und Werk

Thomas Lawrence wurde in Bath durch William Hoare (* 1707, † 1792) ausgebildet und begann seine Laufbahn, indem er Kreideporträts zeichnete. 1785 gewann er einen Preis und machte darauf einige Versuche in der Historienmalerei. Seit 1787 war er Schüler der Londoner Akademie. Er stellte in diesem Jahr vier weibliche Porträts aus, welche seinen Ruf begründeten. 1788 konnte er bereits sechs und 1789 13 Bildnisse, darunter das des Herzogs von York, ausstellen; 1790 folgten die der Königin Charlotte, der Prinzessin Amélie und elf andere Porträts. 1791 malte er außer zehn Bildnissen Homer, seine Gedichte vorlesend.

1792 wurde er nach Reynolds' Tod Hofmaler, 1794 Mitglied der Akademie. 1814 ging er nach Paris und im folgenden Jahr schlug ihn der Prinzregent zum Ritter. 1818 porträtierte Lawrence in dessen Auftrag in Aachen die Kongressmitglieder und dann in Wien und Italien die regierenden Häupter und andere bedeutende Personen, darunter den Bildhauer Antonio Canova. 1820 wurde er zum Präsidenten der Akademie gewählt. 1825 ging er nach Paris, um im Auftrag des Königs von England Karl X. und den Dauphin zu malen.

Lawrence starb, auf der Höhe seines Ruhms und wurde mit großen Feierlichkeiten in der Londoner Saint Paul's Cathedral beigesetzt.

In den Augen seiner Nachwelt wurde sein Werk kritisch betrachtet. So steht in Meyers Konversations-Lexikon von 1889: „Lawrence malte elegant, aber weichlich; seine Zeichnung hat etwas Schwächliches, sein Koloril ist unwahr und seine Charakteristik oberflächlich; auch fehlt seinen Darstellungen die Mannigfaltigkeit. Seine wenigen Historienbilder sind unbedeutend. Gleichwohl war er der gefeiertste Modemaler seiner Zeit, welcher dem sentimentalen Geschmack der Londoner Gesellschaft entgegenkam.[1]

Trotz kolossaler Einnahmen brachte er es zu keinem großen Vermögen, da er ein leidenschaftlicher Sammler von Gemälden und Zeichnungen war. Seine Gemäldesammlung kam in den Besitz der Nationalgalerie. Seine Porträts erfuhren, da sie oft in Kupferstichen oder Radierungen reproduziert wurden, eine weite Verbreitung.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=110222

[Bearbeiten] Werksauswahl

[Bearbeiten] Galerie

[Bearbeiten] Weblinks

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