| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Augsburg | |
| Höhe: | 430 m ü. NN | |
| Fläche: | 39,15 km² | |
| Einwohner: | 3723 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 95 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86672 | |
| Vorwahl: | 08271 | |
| Kfz-Kennzeichen: | A | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 72 207 | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Marktplatz 1 86672 Thierhaupten |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Franz Neher (SPD) | |
Thierhaupten ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Augsburg. Thierhaupten liegt östlich des Lechs und ist im schwäbischen Landkreis die einzige Kommune, die zum bairischen Dialektgebiet gehört.
Inhaltsverzeichnis |
Thierhaupten liegt an der östlichen Lechleite ziemlich genau zwischen Augsburg und Donauwörth. Das "Unterdorf" befindet sich im Lechtal, während das "Oberdorf" bereits im altbayerischen Tertiärhügelland liegt. Die Ortsteile Ötz und Altenbach liegen in der Lechebene, Königsbrunn teilweise ebenfalls auf der Lechleite, Neukirchen, Weiden, Hölzlarn und Sparmannseck im Hügelland.
Im Westen grenzt das Gemeindegebiet an den Lech, der die Ortschaft allerdings nicht berührt. Durch Thierhaupten fließt die Friedberger Ach von Süden nach Norden. Vom Weidener Tal im Südosten her kommt die Bitz und mündet in Thierhaupten in die Friedberger Ach. Die Friedberger Ach teilt sich südlich Thierhauptens in den Lüßgraben und den Mühlgraben, die sich innerhalb des Ortes wieder vereinigen. 2007 wurde beschlossen, im südlichen Gemeindegebiet ein Hochwasserrückhaltebecken und einen Damm an der Friedberger Ach zu errichten, um künftig die Gefährdung des Ortes durch Hochwasser zu vermindern bzw. zu verhindern. Auch der Lech ist Richtung Thierhaupten von Dämmen umgeben, nachdem das Pfingsthochwasser 1999 fast zu einer Katastrophe führte.
Höchste Erhebung in Thierhaupten ist der Kühberg (499,1 m NN) in der Gemarkung Neukirchen. Die Ortschaft Thierhaupten selbst wird dominiert vom Kreuzberg (478,7 m NN). Markant sind auch noch der Wünschenberg (453,7 m NN) nördlich von Neukirchen und der Eselsberg (483,7 m NN) südlich von Thierhaupten.
Der Lech wird nach Osten hin von einem Streifen Auwald begleitet (der mit der Altnet das Naturschutzgebiet "Lechauen von Thierhaupten" bildet), sonst ist die Lechebene in Thierhaupten weitgehend waldfrei, durchsetzt von einzelnen Hecken und Wäldchen. Zu den unter Schutz stehenden Lechtalheiden gehören die Thierhauptener Heide und die Ötzer Heide. Zum Hügelland hin werden die Ortschaften Thierhaupten und Königsbrunn von großen Waldgebieten eingerahmt (von Nord nach Süd: Brand, Neukirchner Holz, Wolfschlag, Thierhauptner Holz, Ziegelberg, Edenhauser Forst). Dahinter erhebt sich der Kühberg mit Neukirchen, dessen Ostseite sich ins Tal der Kleinen Paar öffnet, flankiert von Weiden, Hölzlarn und Sparmannseck.
Der Markt ist in neun Ortsteile gegliedert: Altenbach, Brunnen, Hölzlarn, Königsbrunn, Neukirchen (Gemarkung), Ötz, Sparmannseck, Thierhaupten (Gemarkung) und Weiden
Der Name deutet auf eine ursprünglich germanische Siedlung hin, die wohl Köpfe von Tieren (Tierhäupter → Thierhaupten) aufgestellt hatte. Im Jahr 1776 wurde ein Sandstein-Tierkopf ausgegraben, was als weiterer Hinweis gelten kann.
Einer Sage nach wurde ca. 750 an diesem Ort von dem bayerischen Agilolfinger-Herzog Tassilo III. das Kloster Thierhaupten gegründet. Er soll sich in der Gegend während einer Jagd verirrt haben und einem Gelöbnis nach an dem Ort, an dem er sein Gefolge wiederfand, als Dank ein Kloster erbauen lassen. Der Sage nach wies ihm eine Hirschkuh (Jägersprache: Tier = Hirschkuh) den Weg und daher ist auch noch heute eine Hirschkuh zentral im Thierhauptener Wappen abgebildet.
Das Benediktinerkloster, eines der ältesten in Bayern, spielte eine wichtige Rolle in der Gegend. Im Mittelalter wurde dem Kloster die niedere Gerichtsbarkeit zugesprochen, welche dem Kloster grundlegende Verwaltungshoheiten sicherte. Der Ort erhielt auch das Marktrecht, mit dem Jahr- und Viehmärkte abgehalten werden konnten. Im Jahr 1803 gelangte das Kloster selbst durch die Säkularisation in Privatbesitz, die ehemals zum Kloster gehörenden Wälder sicherte sich der bayerische Staat. Die Klosterkirche kaufte der letzte Abt Edmund Schmid und schenkte sie der Gemeinde. Die Marktgemeinde konnte dann im Jahr 1983 die übrigen ehemaligen Klostergebäude käuflich erwerben und hat seitdem die Bausubstanz grundlegend saniert.
Über die Jahrhunderte erlitt Thierhaupten wiederholt kriegsbedingte Schäden. So zum Beispiel während der ungarischen Einbrüche im 10. Jahrhundert oder im Dreißigjährigen Krieg. Auch im 2. Weltkrieg wurde die Gemeinde schwer getroffen.
Bis 1972 gehörte der Markt Thierhaupten zum Landkreis Neuburg an der Donau, wurde dann allerdings im Zuge der Kreisreform dem Landkreis Augsburg zugeordnet. Damit wurde Thierhaupten die einzige bairische Gemeinde im schwäbischen Landkreis Augsburg.
Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder:
(Stand: Kommunalwahl 2008)
Bürgermeister ist seit 1996 Franz Neher (SPD).
Durch Thierhaupten geht die Staatsstraße 2045 ("Meitinger Straße"), die von Westen (Meitingen, autobahnähnlich ausgebaute B2) her über Thierhaupten nach Baar (Schwaben) und Pöttmes und weiter nach Osten führt. Innerorts leidet Thierhaupten unter einer hohen Verkehrsbelastung, die vor allem dadurch bedingt ist, dass nach der Thierhaupten-Meitinger Lechbrücke nach Norden etwa 20 km keine Brücke über den Lech existiert, weshalb der ganze Verkehr aus dem Dreieck Meitingen–Rain–Pöttmes über diese Brücke fährt, um nach Süden bzw. Westen zu gelangen. Analoges gilt für die schwäbische Seite in umgekehrter Richtung.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."