Die These (griechisch θέσις, thésis – Platz, Stelle, Lage, hier mehr im Sinne von Satz, Vorschlag, Behauptung; ursprünglich von tithenai – ablegen) bezeichnet eine wissenschaftlich zu beweisende Behauptung bzw. einen Leitsatz.
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Eine These ist ein Gedanke oder Satz, dessen Wahrheitsinhalt eines Beweises bedarf. Der Verfasser einer These behauptet die Wahrheit. Ist die These nicht haltbar, muss sie verworfen werden. Andernfalls kann an der These festgehalten werden.
Eine These ist allgemein aufgefasst eine Aussage, deren Aufgabe darin besteht, das Wesentliche aus dem Komplex von Aussagen in pragmatisch wirksamer Weise zur Geltung zu bringen.
Der Unterschied zwischen einem Theorem und einer These fällt in den pragmatischen Bereich der Lehre von der Aussage.
Wenn eine These falsch ist, kann auch keine Art der Beweisführung sie begründen. Die Beweisführung hängt von der Art der dazu geeigneten Regeln ab (siehe unten).
Gelegentlich sorgen Thesen - etwa 1517 die Lutherschen 95 Thesen gegen die Ablasspraxis - für viel Zündstoff.
Zusammen mit Antithese und Synthese bildet die These den dialektischen „Dreischritt“.
Eine wissenschaftliche Form der These ist die Hypothese (soviel wie „Unter-These“, also Annahme).
Eine wissenschaftliche These ist keinem speziellen Regelwerk unterworfen.
Um in den Naturwissenschaften die Akzeptanz einer These im wissenschaftlichen Umfeld zu erhöhen, sollte eine These
In Frankreich bezeichnet die „These“ u.a. auch die Dissertation (thèse de doctorat), ähnlich wie „thesis“ im angelsächsischen Sprachraum.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."