Theologia crucis (lat. „Theologie des Kreuzes“) ist die von Martin Luther geprägte Bezeichnung für eine Theologie, die das Kreuz Christi in den Mittelpunkt stellt und Lehre und Leben der Kirche daran misst. Luther knüpfte dabei unmittelbar an Kernaussagen des Apostels Paulus an.
Die Theologia crucis wird innerhalb der reformatorischen Kirchen als Gegensatz zu einer scholastisch-spekulativen Theologia gloriae („Theologie der Herrlichkeit“) verstanden. An dieser wird bemängelt, dass sie lebensfern über Gottes Sein spekuliere und der Kirche einen sakramentalen Heilsbesitz zuerkenne, während die Theologia crucis auf dem Weg der Sündenerkenntnis zur Annahme der Erlösungsgnade Christi anleite und die Kirche lediglich als Geschöpf und Werkzeug der Botschaft vom Kreuz verstehe.
Neben dieser lutherischen Perspektive ist Kreuzestheologie auch bei anderen bedeutenden Christen zentral, etwa bei Johannes vom Kreuz oder Theresia Benedicta a Sancta Cruce.
Im ökumenischen Dialog besteht heute weitgehende Übereinstimmung darin, dass Kreuz und Herrlichkeit im christlichen Glaubensvollzug untrennbar zusammengehören.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."