Theodor Schieffer (* 11. Juni[1] oder 11. Juli[2] 1910 in Bad Godesberg; † 9. April 1992 ebenda) war ein deutscher Historiker und Mediävist. Er war Ordinarius für mittelalterliche Geschichte an der Universität Mainz, später Lehrstuhlinhaber an der Kölner Universität und seit 1952 Präsident der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte.
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Theodor Schieffer studierte Geschichte, Romanistik und Klassische Philologie in Bonn, Berlin und Paris. In Bonn trat er dem K.St.V. Arminia im KV bei. Anschließend promovierte er bei Wilhelm Levison als Doktorvater über das Thema: „Die päpstlichen Legaten in Frankreich vom Vertrage von Meersen (870) bis zum Schisma von 1130“. 1935 wurde er Mitarbeiter der Monumenta Germaniae Historica. Er wechselte in den Archivdienst, da er eine kritische Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus hatte. Nach dem Krieg stand einer Universitätslaufbahn nichts mehr im Wege und so wurde er Professor in Mainz. 1954 wechselte er auf den Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Geschichte sowie Geschichtliche Hilfswissenschaften nach Köln. 1952 wählte man ihn zum Präsidenten der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte. Er wurde 1956 Mitglied der Zentraldirektion der Monumenta Germaniae Historica in München. Am 9. April 1992 ist er in seiner Geburtsstadt Bad Godesberg verstorben. Sein Sohn Rudolf Schieffer ist derzeit Präsident der Monumenta Germaniae Historica.
Verwechslungsgefahr: Theodor Schieder
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schieffer, Theodor |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Historiker |
| GEBURTSDATUM | 11. Juni 1910 oder 11. Juli 1910 |
| GEBURTSORT | Bad Godesberg |
| STERBEDATUM | 9. April 1992 |
| STERBEORT | Bad Godesberg |
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