Thalberg ist ein Ortsteil der Stadt Bad Liebenwerda im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg und liegt etwa sechs Kilometer nordöstlich der Stadt im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft.
Thalberg gehörte bis zur Eingemeindung im Jahr 1993 zum Landkreis Bad Liebenwerda und besitzt 642 Einwohner[1].
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Die erste urkundliche Ersterwähnung von Thalberg und seinem Ortsteil Knissen erfolgte im Jahr 1235. Wahrscheinlich gehörte Thalberg damals zur Harigsburg bei Zeischa. 1243 wird Knissen als daz dorff knuessyn erwähnt. Bis zur Reformation hatte der Pilgerweg (Pilarum), welcher zwischen Knissen und Theisa verlief, eine besondere Bedeutung. Auf ihm zogen die Pilger aus dem Brandenburgischen nach Liebenwerda zur Kapelle Zum heiligen Kreuz.
1530 wurden durch Frondienste der Große, der Kleine und der Pfuhlteich ausgehoben. Thalberg fiel später mit Knissen den Machtkämpfen zwischen den Anhängern des Klosters Dobrilugk auf der einen und den Ileburgern mit ihren Anhängern auf anderen Seite zum Opfer und lag spätestens seit dem Dreißigjährigen Krieg, in welchem die Orte, wie Theisa geplündert und abgebrannt wurden, wüst. 1785 wurde Thalberg von Theisa aus als Kolonie neu besiedelt, besaß aber außer der eigentlichen Dorflage kein eigene Feldflur mehr.
1787 wurden die Teiche erstmals für neun Jahre verpachtet, 1796 wurden sie erstmals privat veräußert und später nach einem Besitzer Mittelhäuser Teiche benannt. 1835 besaß Thalberg 34 Häuser mit 215 Einwohnern und 19 Rindern, 27 Ziegen, sowie 6 Schweinen. Ab 1875 gehörte Knissen zu Maasdorf.
1921 gründete sich der Sportverein Wacker 21 und 1929 wurde das Thalberger Kriegerdenkmal eingeweiht. Erst 1936 bekam Thalberg mit der Zuordnung Knissens und seinen Feldfluren wieder eine Gemarkungsfläche und wurde eine eigenständige Gemeinde.
Im Ersten Weltkrieg fielen 10 Männer aus Thalberg und 17 Männer aus Knissen im Zweiten Weltkrieg 27 Menschen beider Ortsteile.
1952 wurde die LPG Typ 1 gegründet. Von 1960 bis 1961 wurden das Kulturhaus sowie das Gemeindeamt erbaut. 1963 erfolgte der Bau und die Einweihung der Schule sowie der Sporthalle. 2005 wurde der Thalberger Glockenturm eingeweiht.
Burxdorf | Dobra | Kosilenzien | Kröbeln | Langenrieth | Lausitz | Maasdorf | Möglenz | Neuburxdorf | Oschätzchen | Prieschka | Thalberg | Theisa | Zeischa | Zobersdorf
Koordinaten: 51° 32' 6" N, 13° 26' 34" O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."