Netencyclo, The wikipedia mirror - Enzyklopädie : Th. Th. Heine

- Th. Th. Heine -

Th. Th. Heine :

femme russe

Thomas Theodor Heine

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

(Weitergeleitet von Th. Th. Heine)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Thomas Theodor Heine (auch: Th. Th. Heine; * 28. Februar 1867 als David Theodor Heine in Leipzig; † 26. Januar 1948 in Stockholm) war ein deutscher Maler, Zeichner und Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Heine stammte aus einer großbürgerlichen jüdischen Familie. Er war der zweite Sohn des Gummiwarenfabrikanten Isaak Heine und dessen Frau Esther.

Er lernte an der Thomasschule zu Leipzig. Nachdem er im März 1884 anonym einige Karikaturen in den Leipziger Pikanten Blättern (Herausgeber: Leopold von Sacher-Masoch) veröffentlicht hatte und seine Name ruchbar geworden war, wurde er kurz vor dem Abitur der Schule verwiesen. Daraufhin nahm er seine künstlerische Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf auf, wechselte allerdings bald nach München, wo er sich als Landschaftsmaler und schließlich ab 1892 als Zeichner und Karikaturist für die Fliegenden Blätter verdingte.

1895 lernte er den Verleger Albert Langen kennen, der ihn im Jahr darauf an der Konzeption einer neuen politisch-satirischen Wochenzeitung beteiligte: dem Simplicissimus, der sich rasch wachsender Beliebtheit erfreute und den Heine mit seinem markanten Zeichenstil bis 1933 prägte. Aus seiner Feder stammt auch das Logo der Zeitschrift, die rote Bulldogge.

Neben dem Simplicissimus arbeitete Heine weiterhin für die Fliegenden Blätter und Die Jugend. Als Gebrauchsgrafiker schuf er einige Plakate und Annoncen, z. B. für die Sektkellereien Henkell (Wiesbaden) und Schloss Wachenheim (Frankfurt a. M.). 1898 wurde Heine wegen Majestätsbeleidigung auf der Festung Königstein (Sachsen) inhaftiert.

1933 stand Heine, der durch seine bissigen Artikel und Karikaturen schon früh den Zorn der Nazis auf sich gezogen hatte, auf den Verhaftungslisten der Gestapo. Heine floh von München nach Berlin, wo ihn die Familie Hans Purrmann und Mathilde Vollmoeller-Purrmann einige Wochen lang in ihrer Wohnung versteckte. Mathilde Vollmoeller-Purrmanns organisierte für Heine den Reisepass eines verstorbenen Verwandten, den Hans Purrmann dann so präparierte, dass dieser damit nach Prag ausreisen konnte.[1]

1936 ließ Heine sich in Brünn nieder. Nach der Besetzung des Sudetenlandes 1938 gelang es ihm, eine Aufenthaltsgenehmigung für Norwegen zu erlangen, wo er u.a. als Zeichner für das Osloer Dagbladet arbeiten konnte.

Anfang 1939 lernte Heine Max Tau kennen, den ehemaligen literarischen Leiter und Lektor des Bruno-Cassirer-Verlags, der ebenfalls aufgrund seiner jüdischen Herkunft aus Deutschland geflohen und kurz nach ihm in Oslo eingetroffen war. Die beiden trafen sich fortan regelmäßig. Nach der Okkupation Norwegens im April 1940 wurde Heine mit Berufsverbot belegt und begann, von Tau dazu angeregt, an einem autobiographisch motivierten satirischen Roman zu arbeiten, der 1944 zunächst in schwedischer Übersetzung und Anfang 1945 auf Deutsch unter dem Titel Ich warte auf Wunder als eines der ersten Bücher in Taus Neuem Verlag erschien. Eine dänische und eine englische Ausgabe folgten 1946 bzw. 1947.

Zu seinem 80. Geburtstag wurde Heine, der 1942 nach Stockholm geflohen und inzwischen die schwedische Staatsbürgerschaft angenommen hatte, mit einer großen Retrospektive im dortigen Nationalmuseum geehrt. Erst im Herbst 2000 fand die erste große Ausstellung seines künstlerischen Werkes in Deutschland statt: in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München.

[Bearbeiten] Weitere Werke

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Leisen: „Hans Purrmann (1880–1966) – Zum 125. Geburtstag des Malers“, Kunstportal Pfalz, 10. April 2005

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Th. Th. Heine - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Th. Th. Heine - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

© 2008 Netencyclo - Netencyclo Hauptseite - Datenschutz - Impressum - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Diese Artikel wurde zuletzt am 16. Mai 2007 um 23:12 Uhr geändert. Ihr Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.