Netencyclo, The wikipedia mirror - Enzyklopädie : Thüringer

- Thüringer -

Thüringer :

femme russe

Thüringer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wikipedia:Hauptseite
Dieser Artikel befasst sich mit dem Volksstamm der Thüringer. Für andere Bedeutungen siehe Thüringer (Begriffsklärung).

Die Thüringer (lat. Thuringi, T(h)ueringi oder Thoringi) waren ein westgermanischer Stamm. Für die Etymologie des Namens „Thüringer“ existieren zahlreiche Theorien. Die lange Zeit übliche Ableitung des Namens von den elbgermanischen Hermunduren wird in jüngster Zeit in Zweifel gezogen, da sie lautgeschichtlich nicht haltbar ist. Stattdessen wird eine Ableitung von einem germanisch-keltischen Stamm der Turonen in Erwägung gezogen. Nach einer vielbeachteten Theorie, die 2002 von Heike Grahn-Hoek vorgelegt wurde, leitet sich der Name der Thüringer, auch Tueringi von dem der gotischen Terwingen, auch Teruingi ab. Schon in der Antike wurden die beiden Gruppen häufig verwechselt. Fest steht zumindest, dass die Westwärtswanderung verschiedener Gruppen von gotischen Terwingen ab ca. 375 den Anstoß zur Ethnogenese der späteren Thüringer geliefert hat. Zumindest lässt auch die Archäologie einen solchen Schluss zu.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Das Siedlungsgebiet der Thüringer umfasste im Wesentlichen Teile des heutigen Mitteldeutschlands, das heißt den Raum zwischen Thüringer Wald, Werra, Harz und Elbe. Wahrscheinlich entstanden sie zum Teil aus Gruppen der Hermunduren.

Die Bezeichnung Thüringer tauchte erstmals Ende des 4. Jahrhunderts auf. Im 5. Jahrhundert gerieten die Thüringer unter die Herrschaft der Hunnen und bildeten nach deren Abzug 452 ein eigenes Königreich. Der erste bekannte König war Bisinus. Sein Reich erstreckte sich nach Süden über den Main hinaus fast bis zur Donau. Wahrscheinlich ist er mit dem Thüringerkönig Fisud identisch, der gemäß der Origo Gentis Langobardorum seine Tochter Radegund mit dem Langobardenkönig Wacho verheiratete.

Gregor von Tours, der um 590 seine "Fränkische Geschichte" veröffentlichte, schrieb von Thoringern, welche aber linksrheinisch und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Franken lebten und von letzteren auch besiegt und unterworfen wurden. Der geographische Unterschied zu jenen Thüringern an Saale und Unstrut bedarf noch einer Klärung.

Kurz danach erscheinen ebenfalls bei Gregor von Tours als Könige der Thüringer die Brüder Balderich, Herminafried und Berthachar, von denen Berthachar früh von Herminafried ermordet wurde. Schließlich blieb nur noch Herminafried als eigenständiger König übrig. Er heiratete die Gotin Amalaberga, eine Nichte des Ostgotenkönigs Theoderich. Mit dem Tod Theoderichs (526) verlor das thüringische Reich den gotischen Schutz, sodass es für die Franken nicht mehr schwer war, die Thüringer anzugreifen.

In einer Reihe von Schlachten, wobei die letzte wohl bei Burgscheidungen an der Unstrut stattgefunden haben soll, besiegten die merowingischen Franken schließlich im Jahr 531 die Thüringer unter König Herminafried. Die in späteren sächsischen Chroniken auftauchende Unterstützung von verbündeten Sachsen erscheint dagegen sehr unwahrscheinlich. Durch Flucht, Deportation und Mord fand die thüringische Königsfamilie ihr Ende. Die letzte Angehörige des Königshauses, Radegundis, starb 587 im französischen Exil und wurde später heilig gesprochen.

Die in vielen Publikationen erwähnte Aufteilung des thüringischen Reiches in das Herzogtum Thüringen unter fränkischer Herrschaft und einen sächsischen Teil ist ebenfalls nicht nachgewiesen und entspringt selbiger späteren Chronik wie die o.g. "Sachsenhilfe" im Jahr 531.

Bonifatius leitete nach mehreren erfolglosen Versuchen seiner Vorgänger die Christianisierung Thüringens ein. (Gründung des Bistums Erfurt 745.)

[Bearbeiten] Könige von Thüringen

[Bearbeiten] Herzöge von Thüringen

[Bearbeiten] Landgrafen von Thüringen

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Siehe auch

Thüringer - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Thüringer - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

© 2008 Netencyclo - Netencyclo Hauptseite - Datenschutz - Impressum - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Diese Artikel wurde zuletzt am 16. Mai 2007 um 23:12 Uhr geändert. Ihr Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.