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Die Textur ist in der Geologie die räumliche (drei-dimensionale) Anordnung von Gefüge-Elementen eines Gesteins, sowie die Verteilung, Raumlage und -ausfüllung der Gesteinsbestandteile.[1] Minerale und Mineralaggregate (im Verband zusammenhängende Mineralkörner) können entweder ungeregelt und homogen im Gestein verteilt sein (richtungslos), oder ganz allgemein durch Inhomogenitäten flächenhafte oder lineare Gefüge ausbilden.
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Die Beschreibung der Textur als Darstellung der Anordnung und Verteilung von Gefügen im Raum ist ein Element der Gesteinsbeschreibung. Abzugrenzen ist sie gegen die ‚Struktur‘, die Gesteinsbeschreibung in Bezug auf Form und gegenseitige Abgrenzung der Gesteinsbestandteile (glasig, körnig, porphyrisch, ophitisch). Beide werden unter dem Oberbegriff ‚Gefüge‘ zusammengefasst,[1] also der allgemeinen Beschreibung der Lage von Gesteinselementen im Raum (Primärgefüge wie Schichtung und Sekundargefüge wie Schieferung).
Diese Definition gilt im deutschen Sprachraum, im englischen oder französischen Sprachgebrauch werden die Begriffe structure und texture mit zum Teil verschiedenen oder gegensätzlichen Bedeutungen gebraucht.
Durch Material- oder Korngrößen-Unterschiede entsteht in Sedimenten die Schichtung. Eine flächenhafte Textur in metamorphen Gesteinen ist die Foliationstextur eines Glimmerschiefers, in dem eine oder mehrere Schieferungsflächen (Foliationen) das Gestein in zahlreiche dünne Körper zerlegen können. Ebenfalls durch tektonische Deformation entstehen lineare Texturen, so etwa die Auslängung von Gesteinselementen und Mineralen oder die Einregelung der kristallographischen Vorzugsorientierung. Weitere Beispiele sind die Fluidaltextur oder Schlierentextur eines magmatischen Gesteins.