| Teutoburger Wald (Osning) | |
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Karte des Niedersächsischen Berglandes |
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| Höchster Gipfel | Barnacken (446 m ü. NN) |
| Lage | Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen |
| Koordinaten | 51° 54′ N, 8° 49′ OKoordinaten: 51° 54′ N, 8° 49′ O |
Der Teutoburger Wald, der heute nur noch selten mit seinem alten Namen Osning bezeichnet wird, ist ein bis 446 m hoher Mittelgebirgszug in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Bekannt ist der Teutoburger Wald durch die so genannte Schlacht im Teutoburger Wald zwischen Römern und Germanen im Jahr 9 n. Chr. Touristische Anziehungspunkte sind das Hermannsdenkmal, die Naturdenkmäler der Externsteine und der Dörenther Klippen mit dem Hockenden Weib.
Inhaltsverzeichnis |
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde im Zuge des beginnenden deutschen Nationalismus und der „Hermann-Verehrung“ der „Osning“ in „Teutoburger Wald“ umbenannt. Das ist eine (Rück-) Übersetzung des Namens saltus Teutoburgiensis jenes Waldgebirges, wo dem römischen Schriftsteller Tacitus zufolge die Varusschlacht (clades Varianae - die „Varusniederlage“) stattgefunden hatte, in der die Römer durch ein germanisches Heer unter Führung des Cheruskerfürsten Arminius ("Hermann") besiegt worden waren. Wie schon zur Zeit der Errichtung des Hermannsdenkmals vermutet wurde und auch neuere Grabungsbefunde nahelegen, fand die „Schlacht im Teutoburger Wald“ wahrscheinlich nicht im Osning statt, sondern weiter nördlich im Kalkrieser Berg am Nordrand des Wiehengebirges.
Teutoburg wird in etwa als „Volksburg“ gedeutet (vgl. Teutonen). Diese Etymologie ist jedoch zweifelhaft.
Der Teutoburger Wald erstreckt sich von Hörstel im Nordwesten, südlich an Ibbenbüren und Osnabrück vorbei und über das Bielefelder Stadtgebiet nach Südosten zum Eggegebirge bei Horn-Bad Meinberg. Er ragt als Faltengebirge zusammen mit dem Wiehengebirge weit in die Norddeutsche Tiefebene hinein. Bis auf den relativ kurzen Abschnitt südlich von Osnabrück, der zu Niedersachsen gehört, liegt der Teutoburger Wald in Nordrhein-Westfalen.
Zum großen Teil besteht der Teutoburger Wald aus drei parallelen Kämmen, von denen der nordöstliche und der südwestliche an vielen Stellen von Durchbruchstälern durchschnitten werden, während der mittlere nur an wenigen Stellen und überwiegend nur gering eingeschnitten ist. Die Kämme sind durch die unterschiedliche Härte der hier schräg aus der Tiefe hervortretenden Gesteinsschichten entstanden. „Hervortreten“ ist etwas übertrieben, denn das Gebirge hat nur sehr wenige sichtbare Felsen, darunter allerdings die berühmten Externsteine.
Der Hauptkamm des Teutoburger Walds, in dem der Barnacken (446 m ü. NN) den höchsten Berg darstellt, wird vom Osning-Sandstein aus der Unterkreide gebildet. Ein Teil des Mittelgebirges, der sich süd-südöstlich von Bielefeld rund um den Ebberg (309 m) befindet, wird noch heute Osning genannt. Das Gebirge fällt in Richtung Nordwesten nahezu kontinuierlich ab, bis es südlich von Hörstel am Huckberg (96 m) seine niedrigste Stelle erreicht und ungefähr dort endet.
Der mittlere Abschnitt des Teutoburger Waldes ist ein Bestandteil der Weser-Ems-Wasserscheide. Sein äußerster Südosten, in welchem sich der Lippische Wald und der eben genannte Barnacken befindet, ist ein Teil der auf langer Strecke durch Deutschland verlaufenden Rhein-Weser-Wasserscheide.
Zahlreiche Bäche und mehrere kleine Flüsse entspringen in Tälern des Teutoburger Waldes, gerade die bekanntesten allerdings in seinem Vorland:
Große Teile des Teutoburger Walds gehören zu zwei verschiedenen Naturparks. Der Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge liegt im nordwestlichen Teutoburger Wald und Wiehengebirge zwischen Bielefeld und Osnabrück. Der Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge erstreckt sich von Bielefeld bis zum Diemeltal.
Das schmale Kammgebirge des Teutoburger Walds war (wie auch Wiehen- und Wesergebirge) im Wesentlichen wohl nicht besiedelt. In diesen Gebirgen wurden aber Burgen errichtet, wobei besonders gern in die Ebene vorspringende Bergkuppen ausgenutzt wurden. Aber auch wenn diese auf den Kammhöhen errichtet wurden, waren sie nur wenige Kilometer vom besiedelten Flachland entfernt, hatten gute Verbindung dorthin und konnten leicht erreicht werden. Zu den Flucht- oder Volksburgen der „Rhein-Weser-Germanen“ (vgl. Cherusker) um Christi Geburt sind (laut G. Mildenberger) die Grotenburg (am Hermannsdenkmal) und der Tönsberg in Oerlinghausen zu rechnen. Bei der Löwenburg in Lämershangen, einem Bezirk des Bielefelder Stadtteils Stieghorst, handelt es sich ebenfalls um eine Wallburg, welche bis ins Hochmittelalter genutzt wurde. Ihr Name bezieht sich auf Heinrich den Löwen.
Darüber hinaus gibt es im Teutoburgerwald zwei Ritterburgen, heute mehr rekonstruiert denn original: Die Burg Ravensberg bei Borgholzhausen gab dem Ravensberger Land den Namen. Später verlegten die Grafen von Ravensberg ihren Hauptsitz auf die Sparrenburg in Bielefeld, deren Sparren-Emblem heute Wappenzeichen der Stadt Bielefeld und des ganzen Ravensberger Landes ist, und die bis in die ersten Jahrzehnte brandenburgischer Herrschaft Verwaltungssitz der Region war. Ein weiterer Grafensitz war die Tecklenburg in Tecklenburg. Nachdem die Grafschaft Tecklenburg an Preußen gekommen war, wurde sie 1744 auf Anordnung der preußischen Regierung weitgehend abgerissen.
Im Spätmittelalter, der Zeit der geringsten Wald- und ausgedehntesten Ackerflächen in Mitteleuropa wurden auch Kammlagen landwirtschaftlich genutzt, die heute wieder bewaldet sind. Eine ehemalige allerdings nicht wieder aufgeforstete Ackerfläche dieser Art ist die Ochsenheide in Bielefeld.
Das Problem bei der Festlegung des höchsten Berges im Teutoburger Wald ist die Tatsache, dass dieser langgestreckte Gebirgszug im Südosten direkt in das Eggegebirge übergeht, so dass auf den ersten Blick nicht eindeutig ersichtlich ist, welcher Berg der höchste ist bzw. welcher Berg zu welchem Gebirge gehört. Diesbezüglich werden teils auch noch Lippischer- und Preußischer Velmerstot erwähnt, die aber geologisch gesehen zum Eggegebirge gehören, denn im Tal des Silberbachs, der vom westlichen Fuß des Veldromer Berges über Veldrom in nordöstlicher Richtung nach Vinsebeck verläuft, geht der Teutoburger Wald fließend in das von dort in Richtung Süden verlaufende Eggegebirge über.
Weil sich der Barnacken (446 m ü. NN) im äußersten Südosten des Teutoburger Walds einiges nordwestlich des Silberbachtals befindet und alle sonstigen Berge in diesem Mittelgebirge niedriger sind als der selbige, ist er der höchste Berg des gesamten Gebirges. Die höchste Erhebung im Mittelteil des Teutoburger Walds ist der Dörenberg (331,2 m) bei Georgsmarienhütte südlich von Osnabrück. Die nordwestlichste Kuppe (im Osning und in Deutschland) über 200 m ist der Leedener Berg (202 m) bei Leeden nördlich von Lengerich und östlich von Tecklenburg, rund 450 m östlich der A 1.
Zu den Ausläufern des Teutoburger Waldes werden neben dem Stadtberg und dem Waldhügel (90 m) in Rheine auch der sich von Rheine bis nach Neuenkirchen (Kreis Steinfurt) erstreckende Thieberg (84 m) gerechnet.
Fast alle bewaldeten Berge des Teutoburger Walds laden mit einem ausgedehnten Wegenetz zum Wandern ein. Zumeist über seinen Hauptkamm führt der Hermannsweg, einer der deutschen Fernwanderwege.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."