| Testudo | ||||||||||
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| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Testudo | ||||||||||
| Linnaeus, 1758 |
Testudo, LNNAEUS, 1758, auch Eigentliche Landschildkröte[1] oder Paläarktische Landschildkröte genannt, ist eine Gattung der Cryptodira (Halsberger-Schildkröten). Das Verbreitungsgebiet dieser kleinen bis mittelgroßen Landschildkröten erstreckt sich vom Süden Europas über das westliche Asien bis nach Nordafrika. Die Zugehörigkeit einzelner Arten und Unterarten zur Gattung wurde teilweise angezweifelt (T. horsfieldi [2], T. hermanni [3], T. graeca nabeulensis [4]. Die Verwandschaftsbeziehung innerhalb der Gattung ist noch nicht ausreichend erforscht, Naturhybriden in Sympatriezonen und Hybridformen unter Gefangenschaftsbedingungen wurden jedoch mehrfach beschrieben.
Inhaltsverzeichnis |
Das mittlere Stockmaß des Rückenpanzers von ausgewachsenen Paläarktischen Landschildkröten schwankt zwischen zwischen weniger als 10 Zentimeter bei männlichen Ägyptischen Landschildkröten und bis zu 40 Zentimeter bei Breitrandschildkröten [1]. Die Rückenpanzer sind leicht elliptisch geformt und in der Regel zweifarbig; auf einem gelblich bis blass orangefarbenem, bräunlichen oder olivgrünen Grundton finden sich arttypische, dunklere Zeichnungselemente. Bei der Ägyptischen Landschildkröte kann die dunkle Farbmarkierung jedoch so gering ausgeprägt sein, dass sie fast monoton sandfarben wirken.[5] Der Plastron-Hinterlappen ist bei einigen Arten beweglich, der Rückenpanzer besitzt dagegen kein Gelenk. Die Gattung weist einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus mit dickeren Schwanzansätzen und konkaven Bauchpanzern bei Männchen auf.
Das Paarungsverhalten der Paläarktischen Landschildkröte ist rau. Die Männchen verfolgen die Weibchen ausdauernd und rammen bzw. beißen sie vor der Paarung häufig. Gelege umfassen im Mittel 4-6 Eier, bei Ägyptischen Landschildkröten weniger, bei älteren Weibchen der größeren Arten teilweise mehr. Mehrfache Eiablagen pro Saison sind ebenfalls möglich.
Die Zeitdauer zwischen Eiablage und Schlupf der jungen Schildkröten ist abhängig von der Nisttemperatur. Sie beträgt unter natürlichen Bedingungen meist 80-115 Tage, je nach Witterung teilweise auch noch mehr. Bei künstlicher Bebrütung mit gleichbleibend hohen Temperaturen schlüpfen manche Testudo-Jungtiere dagegen bereits nach ca. 55 Tagen. Sie brauchen unter natürlichen Bedingungen mindestens 8-12 Jahre bis zur Geschlechtsreife, gelegentlich sogar noch deutlich länger. [6] [7]
Jede der zu dieser Gattung gehörenden Schildkröten ist in ihrem Bestand zumindest regional bedroht. Dazu trägt neben einer Lebensraumvernichtung auch der Fang für den Tierhandel bei. Das gilt insbesondere für die von Menschen wegen ihrer kleinen Größe als „niedlich“ angesehen Ägyptischen Landschildkröte, die in Ägypten vermutlich nicht mehr vorkommt. [8] Die als schwierig zu pflegende Art wird von der IUCN als gefährdet eingestuft. Ähnlich gefährdet ist die Vierzehenschildkröte. Nach einer Untersuchung gibt es in Kasachstan noch einige wenige Regionen, die einen Populationsverlust von jährlich 40.000 Tieren verkraften könnten. Tatsächlich wurden hier jedoch zu Beginn der 90er Jahren jährlich 150.000 Tiere gefangen und in den Handel gebracht.[9]
Zu der Gattung Testudo gehören:
Neueren Erkenntnissen zufolge sind dagegen die Tunesische Landschildkröte Testudo nabeulensis, die Zwerg-Breitrandschildkröte Testudo weissingeri und die Dalmatinische Landschildkröte Testudo hercegovinensis nicht als eigenständige Arten zu betrachten. [1]
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."