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Die Terrorherrschaft, auch bekannt als la Grande Terreur (die [große] Schrecken[szeit]), war eine Periode der Französischen Revolution von Anfang Juni 1793 bis Ende Juli 1794, die durch die brutale Unterdrückung aller Personen gekennzeichnet war, die verdächtigt wurden, nicht mit der Revolution einverstanden zu sein. Die Terrorherrschaft wurde vom Wohlfahrtsausschuss, einem Komitee von zwölf Männern, einschließlich des Führers Maximilien de Robespierre, angeführt, der später selbst Opfer des Terrors wurde.
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Die Terrorherrschaft begann Anfang Juni 1793, mit dem Volksaufstand vom 2. Juni 1793 und der Annahme der Verfassung des Jahres 1793 am 24. Juni 1793, die allerdings nie verabschiedet wurde. Sie endete mit der Verhaftung Robespierres und dem Beginn der Herrschaft der Thermidorianer am 9. Thermidor An II (27. Juli 1794), sowie der Exekution Robespierres.
Die Terrorherrschaft kostete in Paris 16.594 Opfer das Leben, bei zirka 500.000 Verhaftungen. Drei Viertel davon wurden auf Grund der loi martiale applicable in den Departements hingerichtet, 15% für konterrevolutionäre Aktivitäten. 2% waren Eidverweigerer, 1,5% waren sogenannte accapareurs. 28% waren Bauern, 31,25% Arbeiter. Insgesamt 84% gehörten dem früheren Dritten Stand an.
In einem „Tugendstaat“ sei „das Volk durch Vernunft zu leiten und die Feinde des Volkes durch terreur zu beherrschen“, so Robespierre am 5. Februar 1794 vor dem Nationalkonvent: „Terror ist nichts anderes als strenge und unbeugsame Gerechtigkeit. Er ist eine Offenbarung der Tugend. Der Terror ist nicht ein besonderes Prinzip der Demokratie, sondern er ergibt sich aus ihren Grundsätzen, welche dem Vaterland als dringendste Sorge am Herzen liegen müssen.“ Dem Exekutivorgan dieses Staatsterrors, dem Pariser Revolutionstribunal, fiel Maximilien de Robespierre noch im selben Jahr schließlich selbst zum Opfer.
Die Wirtschaftspolitik musste sich den Hauptzielen der Regierung – Ausrüstung der Armee und Überwindung der Hungersnot – völlig unterordnen. Zu diesem Zweck wurden Höchstpreise, das sogenannte Maximum (maximum général) auf die wichtigsten Waren festgesetzt. Dadurch konnten die staatlichen Aufkäufer billiges Getreide für die Armee erwerben, es entstand aber auch das Problem des Schwarzmarktes. Der Wohlfahrtsausschuss kämpfte mit drakonischen Maßnahmen dagegen an, indem er die Todesstrafe gegen „Horter“ und „Wucherer“ festlegte.
Die Höchstpreise hatten aber auch einen sozialpolitischen Aspekt, denn zu den relativ niedrigen Preisen konnten sich die Armen ausreichend versorgen. Die Pariser Sansculotten gehörten deshalb zu den Unterstützern der Terrorherrschaft
Erst am 23. Juli wurden die Einzelheiten des Lohnmaximums veröffentlicht. Zwar gab es 50 % Lohnerhöhung im Vergleich zum Lohnniveau von 1790, da es aber vor den Maximumgesetzen eine Inflation gegeben hatte, war diese scheinbare Erhöhung in vielen Bereichen faktisch eine Lohnminderung. Damit verlor der Wohlfahrtsausschuss die Unterstützung der Sansculotten, was erst den Sturz Maximilien de Robespierres ermöglichte.
Der Konvent beschloss am 5. September 1793 offen die Einführung von Terrormaßnahmen zur Unterdrückung aller „konterrevolutionären“ Aktivitäten, die insgesamt etwa 35.000 bis 40.000 Todesopfer forderten. Etwa 21.000 „Überwachungsausschüsse“ wurden gebildet.
Für die Sansculotten wurde die Terrorherrschaft mit der Einführung der Höchstlöhne uninteressant. Außerdem führten die Verfolgungen zu einer Verödung des politischen Lebens in den Sektionen, womit der Wohlfahrtsausschuss seine Machtbasis verlor und nicht zuletzt war der Terror nach dem Sieg der französischen Armee in der Schlacht bei Fleurus auch nicht mehr nötig. Allerdings ging in der Provinz, allen voran der Vendée das Morden weiter.
Als Robespierre am 27. Juli 1794 verhaftet wurde, zeigte es sich, dass er den Rückhalt beim Großteil der Bevölkerung von Paris verloren hatte. Nur noch eine Minderheit war bereit, für seine Rückkehr an die Macht zu kämpfen, und so wurde sein Sturz endgültig. Kurz darauf wurde er dann auf der Guillotine hingerichtet.
Es wurden 30.000 bis 40.000 Menschen Opfer dieses Abschnitts der französischen Geschichte. Das Morden konzentrierte sich auf die Hauptstadt, in den Provinzen war die Zahl der Opfer weit geringer. Bemerkenswert ist, dass die Beseitigung der politischen Gegner nicht im Versteckten durch eine Geheimpolizei erfolgte, sondern offen vor den Augen der Öffentlichkeit. Auch gab es zuvor „Gerichtsverfahren“, die aber den Angeklagten keine reelle Chance ließen.
Die Terreurs erregten in ganz Europa Angst und Schrecken. Schiller beschäftigte sich angesichts dessen mehrfach mit der Frage von „Revolution und Terror“, so in der „Glocke“ und im „Wilhelm Tell“.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."