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| Tennessee | |||||
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| Liste der Bundesstaaten | |||||
| Hauptstadt: | Nashville | ||||
| Staatsmotto: | Agriculture and commerce | ||||
| Fläche: | 109.151 km² | ||||
| Einwohner: | 6.214.888 (2008) (60 E./km²) | ||||
| Mitglied seit: | 1. Juni 1796 | ||||
| Zeitzone: | UTC-5/-4 Central: UTC-6/-5 |
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| Höchster Punkt: | 2.025 m (Clingmans Dome) | ||||
| Durchsch. Höhe: | 275 m | ||||
| Tiefster Punkt: | 54 m Mississippi River | ||||
| Gouverneur: | Phil Bredesen (D) | ||||
| Post / Amt / ISO | TN / / US-TN | ||||
| Karte von Tennessee | |||||
| Geographische Karte Tennessees | |||||
Tennessee [ˌtɛnəˈsiː] ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika und zählt zu den Südstaaten. Der Name Tennessee kommt von Tanasi, dem Namen einer Indianersiedlung am Little Tennessee River. Einer der Beinamen Tennessees lautet "Volunteer State" - Staat der Freiwilligen. Er stammt aus der Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, in dem zahlreiche Bürger Tennessees als Freiwillige für ihr Land kämpften.
Inhaltsverzeichnis |
Vor 11.000 Jahren besiedelten Paläo-Indianer das Gebiet des heutigen Tennessee. Von 1539 bis 1543 erforschte der spanische Entdecker Hernando de Soto das Gebiet östlich des Mississippi River. Zu Beginn der Besiedlung durch europäische Kolonisten wurden die meisten Ureinwohner nach Süden und Westen verdrängt, insbesondere die Stämme der Muskogee und Yuchi. Bis zur Gründung des Staates stand das Gebiet unter der Verwaltung von North Carolina und war als Südwest-Territorium bekannt. Das Südwest-Territorium galt sehr lange Zeit als gesetzloses Gebiet, da die Regierung von North Carolina es nicht schaffte, eine ausreichende Verwaltung zu etablieren.
1785 bis 1790 wurde der erste Versuch unternommen, einen Bundesstaat der USA zu gründen. Im Norden des heutigen Tennessee wurde der Staat Franklin gegründet. Nach fünf Jahren des Streits mit der Regierung von North Carolina und häufiger Indianerüberfälle brach die Regierung in Greeneville zusammen, und das Gebiet geriet wieder unter die Kontrolle von North Carolina.
Tennessee trat den Vereinigten Staaten durch eine vom Senat gebilligte Gründung am 1. Juni 1796 als 16. Staat bei. Von 1838 bis 1839 wurden die restlichen verbliebenen ca. 17.000 Cherokee in den Westen von Arkansas deportiert. Dieser Gewaltmarsch ist unter dem Namen Pfad der Tränen (Trail of Tears) bekannt.
Am 8. Mai 1861 löste sich Tennessee als letzter der Südstaaten von den USA und trat am 2. Juni den Konföderierten Staaten von Amerika bei. Nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg gab sich der Staat am 22. Februar 1865 eine neue Verfassung, durch die die Sklaverei abgeschafft wurde, und ratifizierte den 14. Zusatzartikel zur US-Amerikanischen Verfassung am 18. Juli 1866. So wurde Tennessee der erste der abtrünnigen Staaten, der den Vereinigten Staaten wieder beitrat (am 24. Juli desselben Jahres).
Im 20. Jahrhundert erlebte Tennessee einen enormen Wirtschaftsaufschwung. Insbesondere das Oak Ridge National Laboratory machte Tennessee zu einem bedeutenden Industriestandort der USA. In den 1960er und 1970er Jahren war der Staat Brennpunkt der Bürgerrechtsbewegung.
Tennessee wird im Norden durch die Staaten Kentucky und Virginia, im Osten durch North Carolina und im Süden durch Georgia, Alabama und Mississippi sowie im Westen durch Arkansas und Missouri begrenzt. Durch den Bundesstaat fließt der Tennessee River.
Tennessee hat 6.038.803 Einwohner (Stand: Census 1. Juli 2006), davon sind 79,2 % Weiße, 16,8 % Afro-Amerikaner, 3,1 % Mittel- bzw. Lateinamerikaner, 1,3 % Asiaten, 0,3% Indianer.[1]
Die wichtigsten Religionsgemeinschaften im Jahr 2000[2]:
1.414.199 Southern Baptist Convention, 393.994 United Methodist Church, 216.648 Churches of Christ, 183.161 Katholische Kirche
Es gibt viele andere, vor allem protestantisch geprägte, Konfessionen.
Die Altersstruktur von Tennessee setzt sich folgendermaßen zusammen:
Das Medianalter beträgt 37,2 Jahre. 48,9 % der Bevölkerung ist männlich und 51,1 % ist weiblich.
19,8 % der Einwohner sind amerikanischer Abstammung und stellen damit die größte Gruppe. Es folgen die Gruppen der Irisch- (10,9 %), Englisch- (10,6 %) und Deutschstämmigen (10,4 %).[3]

Tennessee war in den 1960er Jahren der Mittelpunkt der schwarzen Bürgerrechtsbewegung, die ihren Höhepunkt 1968 durch das Attentat auf Martin Luther King in Memphis erreichte. Die politische Landschaft Tennessees änderte sich früher als in den anderen Südstaaten. Durch die Tennessee Valley Authority war eine frühere Industrialisierung und damit auch eine modernere Gesellschaftsordnung eher möglich als zum Beispiel in Mississippi oder Alabama. Die konservativen Demokraten der Südstaaten verloren ihre Machtstellung hier bereits in der Zeit der Bürgerrechtsbewegung. Die Etablierung der Republikaner begann mit der Präsidentschaftswahl 1952. Seither gewannen die Demokraten nur 1964, 1976 und mit Bill Clinton 1992 und 1996. Der Heimatstaat von Al Gore, der heute maßgeblich vom Bible Belt beeinflusst ist, gilt als überwiegend konservativ. Er kann daher mittlerweile als Red State bezeichnet werden. Im Electoral College stellt Tennessee elf Wahlmänner. 1980 waren es noch zehn.[4]
Liste der Gouverneure von Tennessee
Liste der US-Senatoren aus Tennessee
| Nationalpark | Lage | Ansicht |
|---|---|---|
| Great-Smoky-Mountains-Nationalpark
gegründet 15. Juni 1934 North Carolina, Tennessee |
Das reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (engl. per capita real GDP) lag im Jahre 2006 bei USD 34.321 (nationaler Durchschnitt der 50 US-Bundesstaaten: USD 37.714; nationaler Rangplatz: 31).[5]
Entscheidende Wirtschaftsimpulse gingen von der Tennessee Valley Authority aus, die zum Ausbau der Elektrizitätsgewinnung, der Infrastruktur und Industrialisierung führte.
Wichtige Wirtschaftszweige sind
Tennessee ist berühmt für den im Staat gespielten Blues (Memphis), für die Entstehung des Rock'n'Roll (Memphis) und die Country-Musik (Nashville) sowie für seinen Whiskey (Jack Daniel’s und George Dickel).
Bundesstaaten: Alabama | Alaska | Arizona | Arkansas | Colorado | Connecticut | Delaware | Florida | Georgia | Hawaii | Idaho | Illinois | Indiana | Iowa | Kalifornien | Kansas | Kentucky | Louisiana | Maine | Maryland | Massachusetts | Michigan | Minnesota | Mississippi | Missouri | Montana | Nebraska | Nevada | New Hampshire | New Jersey | New Mexico | New York | North Carolina | North Dakota | Ohio | Oklahoma | Oregon | Pennsylvania | Rhode Island | South Carolina | South Dakota | Tennessee | Texas | Utah | Vermont | Virginia | Washington | West Virginia | Wisconsin | Wyoming
Bundesdistrikt: Washington D. C.
Außengebiete: Amerikanisch-Samoa | Jungferninseln | Bakerinsel | Guam | Howlandinsel | Jarvisinsel | Johnstoninsel | Kingmanriff | Midwayinseln | Navassa | Nördliche Marianen | Palmyra | Puerto Rico | Wake
Anderson | Bedford | Benton | Bledsoe | Blount | Bradley | Campbell | Cannon | Carroll | Carter | Cheatham | Chester | Claiborne | Clay | Cocke | Coffee | Crockett | Cumberland | Davidson | Decatur | DeKalb | Dickson | Dyer | Fayette | Fentress | Franklin | Gibson | Giles | Grainger | Greene | Grunby | Hamblen | Hamilton | Hancock | Hardeman | Hardin | Hawkins | Haywood | Henderson | Henry | Hickman | Houston | Humphreys | Jackson | Jefferson | Johnson | Knox | Lake | Lauderdale | Lawrence | Lewis | Lincoln | Loudon | Macon | Madison | Marion | Marshall | Maury | McMinn | McNairy | Meigs | Monroe | Montgomery | Moore | Morgan | Obion | Overton | Perry | Pickett | Polk | Putnam | Rhea | Roane | Robertson | Rutherford | Scott | Sequatchie | Sevier | Shelby | Smith | Stewart | Sullivan | Sumner | Tipton | Trousdale | Unicoi | Union | Van Buren | Warren | Washington | Wayne | Weakley | White | Williamson | Wilson County