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Telefonkarte

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Das Telephon-Billet gilt als erster Vorläufer der heutigen Telefonkarten

Eine Telefonkarte ist eine Karte (Chipkarte oder Magnetkarte), mit der man an dafür geeigneten öffentlichen Telefonen telefonieren kann.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Allgemein

Sie muss dazu so in den Kartenschlitz des Telefons geschoben werden, dass die Pfeilmarkierungen auf Karte und Telefon übereinstimmen.

Für die Kunden hat die Telefonkarte den Vorteil, dass man kein passendes Kleingeld benötigt. Weil ein Kartentelefon keinen Münzbehälter benötigt, ist dieses für den Betreiber günstiger, da zum einen kein Behälter mehr geleert werden muss und zum anderen dieser auch nicht mehr entwendet oder aufgebrochen werden kann.

Nachteilig ist jedoch, dass für das Telefonieren eine Karte mit Guthaben erworben werden muss, wohingegen fast jeder Mensch über Münzen verfügt.

Basistelefone der Deutschen Telekom ersetzen die herkömmlichen Telefonzellen

Inzwischen nimmt die Zahl der öffentlichen Kartentelefone in Deutschland schnell ab, da die Mobiltelefone zunehmende Verbreitung finden und so die Telefonzellen im Grunde überflüssig machen, die wartungsintensiv sind und häufig beschädigt werden. Aufgrund ihres Versorgungsauftrages sind marktbeherrschende Netzbetreiber jedoch weiterhin verpflichtet, öffentliche Telefone bereitzustellen. Seit April 2004 findet deshalb ein Feldversuch statt, in dem die Telekom an wenig genutzten Standorten die Telefonzellen durch so genannte Basistelefone austauscht. Der Feldversuch dauerte bis Ende 2005. Das Besondere an den Basistelefonen ist, dass diese keinen Schlitz für Telefonkarten besitzen. Telefonate können nur über eine Calling Card, Kreditkarte oder 0800-freecall Rufnummern geführt werden.

[Bearbeiten] Länderspezifische Geschichte

[Bearbeiten] Deutschland

siehe Hauptartikel: Telefonkarte (Deutschland)

[Bearbeiten] Italien

Zwischen 1927 bis 2001 gab es Telefonmünzen, die Gettone Telefonico genannt wurden. In den 1990er Jahren testete man mit Telefonkarten auf Kartonbasis.

[Bearbeiten] Österreich

magnetisch codierte Telefonwertkarten aus Österreich (um 1994). Der weiße Streifen auf der Oberseite dient lediglich dem Benutzer, um das verbleibende Guthaben abzulesen.

In Österreich kann man Telefonkarten ebenfalls bei der Post oder der Telekom Austria erwerben. Bis Ende der 90er-Jahre waren magnetische Karten im Einsatz, die dann durch Optische abgelöst wurden. Sie werden offiziell als Telefonwertkarten bezeichnet.

[Bearbeiten] Schweiz

Die schweizerische Bezeichnung für Telefonkarte ist Taxcard. Die gewöhnlichen Karten werden von der Swisscom vertrieben. 1996 lösten die Chipkarten das Vorgängersystem der Firma Landis & Gyr ab. Die Taxcards der Standardserien gibt es zu 5, 10 und 20 Schweizer Franken. Die Motive dieser drei Karten bilden jeweils eine thematische Einheit.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Telephone card – Bilder, Videos und Audiodateien
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