Ein Syntagma (von griechisch σύνταγμα, syntagma, „Zusammengesetztes“ oder „Verfassung“) bezeichnet in der Philologie eine Gruppe grammatikalisch und syntaktisch zusammengehöriger Wörter und kann sowohl einzelne Satzglieder als auch vollständige Sätze bezeichnen. Der Begriff wurde hier von Ferdinand de Saussure eingeführt. Weiterhin bezeichnet der Begriff eine Verfassung.
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Ein Syntagma wird gewöhnlich nach seinem Hauptwort benannt. Das Hauptwort einer Nominalphrase ist immer ein Substantiv (Nomen), das Hauptwort einer adverbialen Bestimmung ist immer ein Adverb.
Aufgrund des linearen Charakters von Sprache kann die Verkettung von Einzelelementen auf der horizontalen Achse zu einer komplexeren Einheit beschrieben werden, zum Beispiel bildet die Verkettung von Buchstaben ein (orthographisches) Wort, diese verketten sich zu Phrasen, diese zu einem Satz. Das Antonym des Syntagmas ist das auf vertikaler Ebene funktionierende Paradigma.
Ein (sprachliches) Element ist durch die Beziehungen, die es innerhalb eines Syntagmas zu den anderen (Satz-)Elementen haben kann, definiert.
Beispiel: ein Hund läuft; eine Katze läuft; ein Fisch läuft. Auch letzteres ist ein gültiges Syntagma, da es allen (herkömmlichen) Rektionsbedingungen genügt. Dass es semantisch unsinnig ist (bzw. sein kann), ist Sache des (semasiologischen) Paradigmas bzw. des Wortfeldes.
Der Begriff Syntagma wird in der griechischen Sprache seit dem 19. Jahrhundert häufiger als Bezeichnung für eine staatliche Verfassung benutzt. Die 1834 eingeführte griechische Verfassung heißt Σύνταγμα της Ελλάδος.
Bereits die alten Griechen benutzten den Begriff Syntagma „mehrere Tagmata“ als Bezeichnung für Regiment. Hiervon sind im Neugriechischen die Dienstgradbezeichnungen für Heeresoffiziere Syntagmatarchis (Oberst) und Antisyntagmatarchis (Oberstleutnant) abgeleitet.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."