Supererogation (von lat. super: über, oberhalb, und lat. erogare: verteilen, spenden) bezeichnet in der Ethik Handlungen, mit denen jemand mehr tut, als es seine Pflicht ist.
Als supererogatorische Tugenden bezeichnet man Dankbarkeit, Barmherzigkeit oder Karitas.
Im Gleichnis des barmherzigen Samariters (Luk. 10, 25-37) liegt der über die Pflicht hinausgehende Teil der Handlung des Samariters vor allem darin, dass er dem Wirt verspricht, sogar noch für dessen weitere Kosten aufzukommen:
Supererogatorische Handlungen sind überhaupt nur dann etwas Besonderes, wenn das Gebotene nicht immer „das möglichst Gute“ tun heißt, wenn also die Pflicht oder der Rahmen der gebotenen Werte nur auf einen bestimmten Umfang des moralischen Handelns begrenzt ist.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."