Outils :Vous avez un site web ? Un blog ?
Technorati reactions rencontre |
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
49.0044444444449.5055555555556273
Koordinaten: 49° 0′ N, 9° 30′ O
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Rems-Murr-Kreis | |
| Höhe: | 273 m ü. NN | |
| Fläche: | 40,11 km² | |
| Einwohner: |
5.382 (31. Dez. 2008)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 134 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 71560 | |
| Vorwahl: | 07193 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WN | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 19 075 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Bahnhofstraße 3 71560 Sulzbach |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Dieter Zahn | |
| Lage der Gemeinde Sulzbach an der Murr im Rems-Murr-Kreis | ||
Sulzbach an der Murr ist eine Gemeinde im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Sulzbach an der Murr liegt im Naturraum Schwäbisch-Fränkische Waldberge[2] in Luftlinie etwa 34 km nordnordöstlich von Stuttgart am Nordbogen der Murr, inmitten des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald zwischen den Löwensteiner Bergen und dem Murrhardter Wald. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von etwa 260 m Höhe (Murr an der Kläranlage) bis auf 544 m (Erhebung „Zollstock“ beim Eschelhof).
Die Oberamtsbeschreibung der Gemeinde Sulzbach an der Murr aus dem Jahr 1871 beginnt mit diesen Worten:
Die längste Ausdehnung hat das Gemeindegebiet mit etwa 9 km von Nordnordwest (Waldgewann „Streitjagen“ bei Großerlach-Mittelfischbach) nach Südsüdost (Erhebung „Springstein“ bei Auenwald-Trailhof ). Senkrecht dazu sind es nicht ganz 8 km (vom Mörderbächle bei Siebersbach im Westsüdwesten bis zum Ortsrand von Großerlach-Hohebrach im Ostnordosten).
An Sulzbach grenzt im Norden und Nordosten die Gemeinde Großerlach, im Osten und Südosten die Stadt Murrhardt, im Süden die Gemeinde Auenwald und ganz kurz die Stadt Backnang, im Südwesten die Gemeinde Oppenweiler und im Nordwesten die Gemeinde Spiegelberg. Sie alle liegen ebenfalls im Rems-Murr-Kreis.
Neben dem von Wiesen und weiten Wäldern umgebenen Hauptort Sulzbach liegen auf der großen Gemarkung der Gemeinde noch 17 zum Teil weit verstreute Weiler und Häuser: die Weiler Bartenbach, Berwinkel, Bushof, Eschelhof, Eschenstruet, Hager, Harrenberg, Ittenberg, Kleinhöchberg, Lautern, Liemannsklinge, Schleißweiler, Siebersbach und Zwerenberg und die Wohnplätze Gronbachmühle, Hammer und Haselbachmühle, sowie die abgegangenen Ortschaften Einsiedel, Wüste Mühl und Alte Sägmühle.[3]
Das 1225 erstmals erwähnte Sulzbach liegt an teilweise schon in der Römerzeit genutzten wichtigen Straßenverbindungen. In seinem Ursprung ist Sulzbach deshalb wohl wesentlich älter. Einst stand der Ort unter der Lehnsabhängigkeit des benachbarten Klosters Murrhardt. Der Ortsname ist aus „Sülze“ oder „Sulz“ abzuleiten, was so viel wie „morastige Stelle“ oder „sumpfiges Wasser“ bedeutet. Im Ortswappen erinnert noch heute der Löwe an die Grafen von Löwenstein als einstige Grundherren der Gemeinde, der Fisch an den namengebenden Fischbach. Auf einer kleinen Geländeschwelle westlich über diesem Bach liegen hochwassersicher die ältesten Teile des Ortskerns mit den Resten der einstigen Wehrkirchenanlage rund um die markante Ulrichskirche. 1504 kam Sulzbach als Teil der Grafschaft Löwenstein unter württembergische Oberhoheit, blieb jedoch weiterhin Sitz des Amtes Sulzbach-Fornsbach.
1573 erhielt die Gemeinde das Marktrecht, welches bis zum heutigen Tage in Form von drei Jahrmärkten und einem Wochenmarkt ausgeübt wird. Am 29. Mai 1753 vernichtete ein großer Brand zwei Drittel des damaligen Gebäudebestandes nebst Kirche und Rathaus. Lediglich 62 Gebäude blieben vom Brand verschont. 1756 wird die neue evangelische Kirche eingeweiht. Rund 50 Jahre später fiel Sulzbach aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses vollends an Württemberg. 1844 erfolgte die Abtrennung von Fornsbach. Mit dem Verkauf des Schlosses Lautereck im Jahr 1867 gaben die Grafen von Löwenstein ihren Besitz auf. Im Königreich Württemberg gehörte Sulzbach zunächst zum Oberamt Backnang, seit 1934 dann zum Landkreis Backnang. Nach dessen Auflösung 1973 kam die Gemeinde zum neugebildeten Rems-Murr-Kreis.
Eine Kirche wird in Sulzbach erstmals 1295 erwähnt. Sie wird mit der Einführung der Reformation in Württemberg evangelisch-lutherisch. Die heutige St.-Ulrichs-Kirche von 1875 bildet den Ortskern und diente in der Vergangenheit als Wehrkirche.
Eine römisch-katholische Kirche entstand erst wieder nach dem Zweiten Weltkrieg nördlich der Landesstraße 1066. Daneben gibt es auch eine neuapostolische und eine evangelisch-methodistische Gemeinde.
Die Gemeindereform von 1970 führte zur Bildung des Gemeindeverwaltungsverbandes Sulzbach, dem auch die Gemeinden Spiegelberg und Großerlach angehören.
Seit der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hat der Gemeinderat 12 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,80%. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| CDU - Freie Wähler | 7 Sitze | (44,80%) | |
| Unabhängige Bürgerliste | 6 Sitze | (44,08%) | |
| Bündnis 90/Die Grünen - Offene Liste | 1 Sitze | (11,11%) |
Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzender ist der Bürgermeister.
Sulzbach liegt an der Idyllischen Straße, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.
Das Schloss Lautereck ist ein gräflich-löwensteinisches Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert. Das gut erhaltene Schloss war früher von einer Ringmauer mit Wassergraben umgeben. Das Schloss wurde 2008 und 2009 von Grund auf Saniert und Modern ausgestattet. Jetzt mit einem Aufzug und einem Neuen Trauzimmer für Sulzbach. Auch zwei Bürgersäle und einer Küche sind Modernisiert worden.
Die Gemeinde Sulzbach an der Murr ist mit einer Regionalexpress-Verbindung an den öffentlichen Personennahverkehr der Landeshauptstadt Stuttgart angeschlossen. Neben der Bahnstation an der Murrbahn Stuttgart–Backnang–Crailsheim–Nürnberg bestehen Busverbindungen von Sulzbach aus nach Murrhardt, Schwäbisch Hall, Wüstenrot, Backnang, Stuttgart und Heilbronn. Der ehemalige Bahnhof Schleißweiler der Murrbahn wurde zwischenzeitlich aufgehoben. Sulzbach liegt am Knotenpunkt der B 14 (Stuttgart–Nürnberg) mit der L 1066 (Gaildorf–Murrhardt–Löwenstein), wobei Letztere hier ein Teilstück der Idyllischen Straße bildet.
Sulzbach verfügt über eine Förderschule, eine Realschule sowie eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Der Rems-Murr-Kreis unterhält eine Außenstelle der Sprachheilschule mit Sprachheilkindergarten. Daneben gibt es zwei evangelische und einen römisch-katholischen Kindergarten.
Es gibt in Sulzbach eine mehrmals ausgezeichnete[4], 1984 erbaute, Sporthalle, einen Rasen- und Kunstrasenplatz mit Laufbahn und leichtathletische Anlagen.
Alfdorf | Allmersbach im Tal | Althütte | Aspach | Auenwald | Backnang | Berglen | Burgstetten | Fellbach | Großerlach | Kaisersbach | Kernen im Remstal | Kirchberg an der Murr | Korb | Leutenbach | Murrhardt | Oppenweiler | Plüderhausen | Remshalden | Rudersberg | Schorndorf | Schwaikheim | Spiegelberg | Sulzbach an der Murr | Urbach | Waiblingen | Weinstadt | Weissach im Tal | Welzheim | Winnenden | Winterbach