Als Strom wird in gehobener Umgangssprache ein großer Fluss bezeichnet, der ins offene Meer mündet. Als Kriterium wird eine Länge von mindestens 500 km und ein Einzugsgebiet von mindestens 100.000 km2 angegeben.[1]
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Das Wort wird vielfach metaphorisch gebraucht (Ströme von Blut flossen) und erscheint auch in der Dichtung - vgl. Peter Rühmkorf:
„Früher, als wir die großen Ströme noch
mit eigenen Armen teilten,
Ob, Lena, Jenissei, Missouri,
Mississippi, Elbe, Oste,
und mit Gesang den Hang raufgezogen
und mit Gesang auch wieder herab, immer den Augen hinterher und Hyperions
leuchtenden Töchtern,
des Tages Anbruch Röte
und des Mondes Aufzugs Beginn -
Heute: drei Telefongespräche
und der Tag ist gelaufen.“
Als „Ströme“ werden im Deutschen oft - wenigstens an ihrem Unterlauf - die folgenden mächtigen Flüsse bezeichnet:
in Afrika: Kongo - Limpopo - Niger - Nil - Sambesi - Senegal - Volta
in Asien: Amur - Brahmaputra - Ganges - Hoangho - Indus - Irawadi - Jangtsekiang - Jenissei - Lena - Mekong - Ob
in Europa: Dnjepr - Don - Donau - Elbe - Oder - Po - Rhein - Tejo - Weser - Weichsel - Wolga[2]
in Nordamerika: Columbia - Delaware - Hudson - Mackenzie - Mississippi - Missouri - Sankt-Lorenz-Strom
in Südamerika: Amazonas - Río de la Plata - Orinoco
Siehe: Elektrischer Strom
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."