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Stichlingsartige :

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Stichlingsartige

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Stichlingsartige
Dreistachliger Stichling (Gasterosteus aculeatus)

Dreistachliger Stichling (Gasterosteus aculeatus)

Systematik
Reihe: Knochenfische (Osteichthyes)
Klasse: Strahlenflosser (Actinopterygii)
Unterklasse: Neuflosser (Neopterygii)
Teilklasse: Echte Knochenfische (Teleostei)
Überordnung: Stachelflosser (Acanthopterygii)
Ordnung: Stichlingsartige
Wissenschaftlicher Name
Gasterosteiformes

Die Stichlingsartigen (Gasterosteiformes) sind eine Ordnung der Knochenfische (Osteichthyes) aus der Klasse der Strahlenflosser (Actinopterygii). Es sind Fische von sehr unterschiedlichem Aussehen. Die Gestalt einiger Familien, wie der Seenadeln weicht sehr von der typischen Fischform ab.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Merkmale

Allen Stichlingsartigen fehlen die Schuppen. Der Körper ist stattdessen von Knochenplatten umgeben. Viele Arten haben auch harte Haut- und Flossenstacheln. Die Kiemenöffnungen sind meist klein. Das Maul ist entweder vorstülpbar oder zu einer langen Röhre ausgezogen. Die Bauchflossen sind klein oder fehlen. After- und Rückenflosse sind bei vielen Arten weit nach hinten verschoben. Den meisten Seenadeln fehlt die Schwanzflosse.

[Bearbeiten] Verbreitung

Pazifischer Trompetenfisch (Aulostomus chinensis) tarnt sich zur Jagd zwischen zwei Kaninchenfische

Stichlingsartige leben weltweit, die meisten Arten im Meer, 21 Arten nur im Süßwasser und 42 im Brackwasser. Viele der letzteren können aber auch im Süßwasser sowie im Meer vorkommen. Die meisten Arten leben in tropischen Meeren, in Korallenriffen und Seegraswiesen, der Dreistachlige Stichling kommt aber sogar an der Südküste Grönlands vor. Während alle Süß- und Brackwasserarten, sowie die meisten marinen Arten sich immer versteckt nah am Gewässergrund aufhalten, leben die Schnepfenfische (Macroamphosidae) pelagisch im offenen Ozean und gehen auch in Tiefen bis 1000 Metern.

[Bearbeiten] Ernährung

Alle Stichlingsartige leben carnivor, meist von kleinen Krebstieren, die Süßwasserarten auch von Insektenlarven. Die Trompeten- und die Flötenfische ernähren sich von kleineren Fischen. Die Beute wird durch plötzliches Öffnen des Mauls mit einem Wasserstrom eingesaugt (Saugschnappen). Einige kleine Seenadeln leben auch als Putzerfische und säubern größere Fische von Parasiten.

[Bearbeiten] Fortpflanzung

Männliche Honshu-Seenadel (Doryrhamphus japonicus) mit Eiern an der Bauchseite

Fast alle Stichlingsartigen betreiben eine Form von Brutpflege und umsorgen die Eier bis die Jungfische schlüpfen. Stichlinge bauen aus Pflanzenteilen Nester und legen die Eier hinein. Bei den Seenadeln werden die Eier an ein spezielles Gewebe am Bauch oder der Schwanzunterseite der Männchen geheftet. Die Männchen der Seepferdchen haben eine Bruttasche, in die das Weibchen die Eier legt. Geisterpfeifenfische tragen die Eier mit Hilfe ihrer großen Brustflossen mit sich herum. Flügelrossfische, Trompetenfische, Flötenfische, Schnepfenfische und Schnepfenmesserfische laichen im freien Wasser und haben keine Brutpflege.

[Bearbeiten] Systematik

Röhrenmaul
(Aulorhynchus flavidus)
Schmuck-Geisterpfeifenfisch (Solenostomus paradoxus)

Die Stichlingsartigen unterteilen sich in zwei Unterordnungen, elf Familien, 71 Gattungen und 324 Arten. Die früher oft als eigene Ordnung geführten Seenadelartigen werden heute als Unterordnung der Stichlingsartigen angesehen. Sie bilden die Schwestergruppe der Stichlingsartigen i.e.S. (Gasterosteoidei). Auch die Flügelrossfische (Pegasidae) wurden früher oft als eigene Ordnung Pegasiformes angesehen, werden heute aber zu den Seenadelartigen gerechnet.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Stichlingsartige – Bilder, Videos und Audiodateien

Stichlingsartige - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

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