Die Sternwarte Halle wurde 1788 errichtet und befindet sich auf dem Gelände des Botanischen Gartens der Stadt Halle an der Saale. Die Sternwarte gilt heute als das älteste von der halleschen Universität errichtete Bauwerk und neben dem Universitäts-Hauptgebäude (Löwengebäude), als wichtigstes Zeugnis klassizistischer Architektur in Halle. 1923 wurde das Observatorium aufgelöst, heute befinden sich in dem Gebäude Sozial- und Arbeitsräume.
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Erst im späten 18. Jahrhundert war die Universität in der Lage, eigene Gebäude für wissenschaftliche Untersuchungen zu errichten. Der Kanzler der halleschen Universität Carl Christoph von Hoffmann (* 1735 ; † 1801) bestimmte den seit 1698 zur Universität gehörenden Botanischen Garten als Standort für die Sternwarte, da Geld für geeignete Grundstückskäufe nicht zur Verfügung stand. Er wollte ihn nicht bloß als botanischen, sondern auch als „ökonomischen“ Garten betrachtet wissen. Das führte allerdings zu Spannungen zwischen den Instituten, da sie weder eine Raum- noch eine Rechtsbegrenzung zueinander hatten.
Durch Vermittlung des Freiherren von Zedlitz gewann man Carl Gotthard Langhans, den Schöpfer des Brandenburger Tores in Berlin, als Architekten. Zedlitz war preußischer Minister für akademische Angelegenheiten und Studienfreund von Langhans an der halleschen Universität.
Die Sternwarte steht im westlichen Teil des Botanischen Gartens. Der achteckige Turm ist drei Geschosse hoch und besitzt auf der obersten Etage vier Balkone die streng nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet sind. Im Erdgeschoss befindet sich das Vestibül für den angebauten Meridiansaal. Im ersten Obergeschoss war eine größere Bibliothek untergebracht, die 1923 in die Universitäts- und Landesbibliothek Halle überführt wurde. Dort wird sie noch heute als Sondersammlung geführt. Im obersten Geschoss befand sich der Refraktorsaal. 1826 erfolgte ein Innenumbau, die äußere von Langhans entworfene dorische Portalarchitektur ist erhalten geblieben. Die Sternwarte wurde rekonstruiert und steht heute unter Denkmalschutz.
Neben der Sternwarte im Botanischen Garten besitzt die Stadt Halle noch weitere Observatorien und Planetarien. So unter anderem das Planetarium und Observatorium auf der Peißnitzinsel und eine Astronomische Station in Halle-Kanena.
Koordinaten: 51° 29′ 20" n. Br., 11° 57′ 33" ö. L.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."