Stauanlagen sind Einrichtungen zum Anheben des Wasserspiegels oder dienen der Speicherung von Wasser oder Schlamm. Nach DIN 19700, die diese Bezeichnung trägt, wird unterschieden zwischen Talsperren, Hochwasserrückhaltebecken, Staustufen (Wehre), Pumpspeicherbecken und Sedimentationsanlagen.
Als Stauanlagen gelten in der Schweiz nach Schweizer Bundesgesetz auch Bauwerke für den Rückhalt von Geschiebe, Eis und Schnee, wenn sie Wasser aufstauen können.
Stauanlagen setzen sich aus einem Absperrbauwerk - Talsperre, Staustufe oder Wehr - und einem Stausee (bei kleinen auch Staubecken genannt) zusammen. Sie können sich in oder neben einem Fließgewässer befinden (Hauptschluss oder Nebenschluss). Weitere Bauformen und -teile findet man unter Stauanlagenbau.
Der Bau und Betrieb von Stauanlagen benötigt in Deutschland eine wasserrechtliche Genehmigung. Je nach Art der Stauanlage können von ihr biologische, chemische oder physikalische Beeinträchtigungen der Eigenschaften eines Gewässers und seiner Aue ausgehen. Beim Neubau einer Stauanlage muss der Eingriff in Natur und Landschaft durch geeignete Maßnahmen ausgeglichen werden.
Stauanlagen stellen ein erhebliches Gefährdungspotential für die Unterlieger dar und bedürfen deshalb einer sorgfältigen Planung und Ausführung, eines entsprechenden Betriebs und einer besonderen Überwachung. Die Betreiber sind in Deutschland verpflichtet, regelmäßig Sicherheitsberichte vorzulegen bzw. vertiefte Überprüfungen durchzuführen.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."