Das Stanowoigebirge (russisch Становой хребет, wiss. Transliteration Stanovoj chrebet) ist ein bis 2.412 m hoch aufragendes Hochgebirge im Föderationskreis Russisch-Fernost, Russland (Ostasien).
Das etwa 700 km lange Gebirge befindet sich als Teil der Südsibirischen Gebirge auf der südlichen Grenze von Jakutien zur Oblast Amur. Es erhebt sich etwa 570 km südlich des Lena-Knies. Das Stanowoigebirge, in dem der Fluss Aldan entspringt, wird im Norden größtenteils vom Aldanhochland begrenzt. Im Südosten geht es über eine bis 2.020 m hohe Verbindungsbergkette und über das Tal der Seja, in dem sich unter anderen die Seja-Talsperre und die Stadt Seja befinden, in das Dschagdygebirge über und im Südwesten in das Tukuringragebirge.
Durch das Stanowoigebirge verläuft ein Teil der Wasserscheide zwischen Nordpolarmeer und Pazifik. Bis zum Jahre 1858 verlief die Grenze zwischen Russland und China auf dem Kamm des Gebirges, das von den Chinesen bis heute "Äußeres Hinggan-Gebirge" (外兴安岭 Wai Xing'an Ling) genannt wird.
Das Stanowoigebirge wird im mittleren Teil nördlich Tynda von einem kurvenreichen Trassenabschnitt der Amur-Jakutischen Magistrale (AJAM) durchquert, wobei die Passhöhe bei etwa 1040 m ü. NN von einem 1300 m langen Scheiteltunnel (Nagorny-Tunnel) überwunden wird. In der Nähe überquert auch die Straßenverbindung zur Hauptstadt der Republik Sacha (Jakutien) Jakutsk, die Föderale Automagistrale M56 „Lena“ (inoffiziell auch „Amur-Jakutische Automagistrale“), den Hauptkamm des Gebirges.
Siehe auch: Stanowoihochland
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."